Walter Moers: Rumo und Die Wunder im Dunkeln

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Wahrlich noch nie habe ich wegen eines Buches so viel gelacht. Dieses Buch ist für mich schon fast ein Wunder. Ich habe schon viele Bücher gelesen doch keines war so faszinierent wie dieses. Die Reise des kleinen Rumos der bei kleinen Zwergen aufgewachsen war bis nach Hell in die Untenwelt um seine Geliebte aus den Klauen des bösen Gerneral Ticktacks zu befreien ist mit solcher unbeschreiblichen Sprachgewandung und einem grenzenlosen Ideenreichtum geschrieben worden das Rumo und die Wunder im Dunkeln sofort mein Lieblings wurde. Selbst den Herrn der Ringe oder Harry Potter fand ich nicht annähernd vergleichbar mit Rumo. Ich habe mir vorgenommen so viele Walter Moers Bücher wie möglich zu lesen.
FH
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Ich lese gerne! Und ich lese viel! Nach Ensel und Krete - mein erster Moers - war ich begeistert von der Schreibkunst dieses Autors, ein Magier des geschrieben Wortes! Dann viel mir Käpt'n Blaubär zum Opfer - die Nächte habe ich mir um die Ohren gelesen; wo nimmt der Mann die Einfälle her? Ich hatte die letzten Seiten des Blaubären noch nicht gelesen, da stand ich auch schon im nächsten Bücherladen und riss mir RUMO unter den Nagel! Volltreffer! Der beste Moers, der aber wirklich allerbeste! Ich las sogar beim GEHEN und in 4 Tagen war ich fertig! Unglaublich, dieses Zamonien ist ansteckend und seine Helden sind es noch mehr! Ich muss zugeben, manchmal wurde mir bei Rumo richtiggehend übel - da wird mit Blut und Erbrochenen Eingeweiden rumgeworfen, wie in Köln beim Karneval mit den Bonbons von den Wägen! Und trotzdem strotzt es in Rumo nur so von Freundschaft, Treue, Liebe und viel, viel Witz. Moers beschreibt seine Kreaturen derart detailliert - und dazu die schönen Zeichnungen - ich habe mich sogar in den wirklich hässlichen Smeik verliebt.. ;-)Sogar ein paar Tränen zum Ende hin sind geflossen - und schon bin ich unterwegs in den Buchladen, da wartet nämlich schon "Die Stadt der träumenden Bücher" auf alle Hildegunst von Mythenmetz und Zamonien - Fans!

Ich bin ein Moers-Fan duch und durch! Wer ihn nicht probiert ist selber schuld!!!
GL
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Ich habe mit Begeisterung die "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" und "Ensel und Krete" gelesen. Dann kam Rumo. Für mich das mit Abstand beste Buch in der gesamten Zamonien-Reihe - wenn ich mir jedoch hier mehr von der wunderbaren Lyrik Hildegunst von Mythenmetz' gewünscht hätte. Story und Sprache sind packend, es bereitet keine Schwierigkeiten, das Buch in einem Zuge durchzulesen. Man begleitet den kleinen Wolpertinger auf seiner gefährlichen, abenteuerlichen und oft auch heiteren Reise nach Untenwelt.

Moers hat mit "Rumo" einmal mehr bewiesen, wie wunderbar er mit Sprache umgehen kann. Ich wünsche mir mehr Bücher über das phantastische Zamonien... Am meisten würde mich allerdings ein Gedichtband Mythenmetz' freuen...
("Es ist nur das Schnarchen meiner Alten" - was habe ich gelacht!!!). Weil dieses Buch mich wirklich bereichert hat, gebe ich ihm
M
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Story:

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Der Kontinent Zamonien wird von einer Vielzahl absonderlichster Kreaturen bevölkert. Zu den interessantesten gehört das Volk der Wolpertinger. Diese Wesen gleichen aufrechtgehenden, gehörnten Hunden und können eines besonders gut: Kämpfen. Und zwar nicht nur mit ihren rasiermesserscharfen Zahnreihen, sondern auch mit allen möglichen Hieb- und Stichwaffen. Niemand legt sich freiwillig mit einem Wolpertinger an, und kein Wesen aus einem anderen der vielen Völker Zamoniens hat es bisher geschafft, ihre Stadt Wolperting zu betreten. Solange Wolpertinger allerdings noch Welpen sind, sind sie absolut hilflos und überleben nur durch ihre ausgesprochene Niedlichkeit. Rumo, benannt nach einem Kartenspiel, ist ein solcher Wolpertingerwelpe, und wie es bei seinem Volk üblich ist, wurde er gleich nach der Geburt in der Wildnis ausgesetzt. Er wächst bei Fhernhachenzwergen auf, wird aber eines Tages mit ihnen von Teufelsfelszyklopen entführt. Zum Glück für Rumo setzt schon bald sein Wachstum ein, denn die Zyklopen verwenden ihre Gefangenen als Nahrung – und die schmeckt ihnen besonders gut, wenn sie lebendig verzehrt wird und dabei möglichst viel leidet! Unter der Anleitung der Haifischmade Volzotan Smeik wagt der groß und stark gewordene Rumo eines Tages den Kampf gegen die Zyklopen und gewinnt seine Freiheit. Jetzt kann er dem "Silbernen Faden" folgen, einer seltsamen Geruchsspur, die ihn unweigerlich nach Wolperting führt. Der "Silberne Faden" ist nichts anderes als der Geruch der jungen Wolpertingerin Rala, in die Rumo sich natürlich sofort verliebt. Bis er allerdings mit ihr zusammenkommt, ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg, der Rumo nach zahlreichen haarsträubenden Abenteuern direkt in die schreckliche, von einem wahnsinnigen König regierte Untenwelt führt.

Kringels Meinung:

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Man mag angesichts der von Walter Moers selbst gefertigten lustigen Zeichnungen und des märchenhaften Charakters der Welt von Zamonien auf den Gedanken kommen, Rumo sei ein Kinder- oder Jugendbuch. Das ist es aber absolut nicht. Hier wird mehr Blut vergossen, werden mehr Köpfe abgehackt, Eingeweide herausgerissen und Körper mit Pfeilen gespickt, als in vielen anderen, "ernsten" Fantasyromanen. Natürlich wimmelt es zwischen den Deckeln dieses Buches nur so vor verrückten Ideen, bizarren Wesen, abgedrehten Orten und amüsanten Begebenheiten und der aus dem Käptn Blaubär-Buch bekannte amüsante Grundton herrscht auch hier vor. Dennoch ist Rumos Suche nach seiner Bestimmung und nach der Liebe echte Fantasy und nichts für zarte Gemüter.

K
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Schön, dass ein Autor, dessen erstes Buch aus der Zamonien-Reihe durchaus noch für Kinder geeignet war, auch einmal richtig die Sau raus lassen kann und dabei nichts an Einfallsreichtum und Witz einbüsst. Man hat Schwierigkeiten das Buch wegzulegen, da man immer gespannt sien muss, was für eine abstrakte und verrückte Idee auf der nächsten Seite lauert oder mit wem Rumo als nächstes kämpft. Allerdings ist Rumo nicht als das beste zu bezeichnen, da Moers mit den "13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" ein Geniestreich gelungen ist, man denke nur an "Das Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomenen Zamoniens und Umgebung". Ich freue mich auf weitere Bücher von Walter Moers, besonders auf die Geschichten Zamoniens.
KR
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