Ju Honisch: Salzträume 1

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Ju Honisch: Salzträume 1
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783867620628

Informationen zum Buch

Seiten
574

Sonstiges

Schlagworte
Erster Satz
Professor Hardenburg war sich der moralischesn Implikationen bewußt.

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Wir schreiben das Jahr 1865. Im Ausseer Land, einem österreichischen Landstrich von mystischer Schönheit, entwickelt ein skrupelloser Erfinder mit Unterstützung eines mächtigen Magiers eine schreckliche Waffe. Die Maschine soll magische Energie in militärische Zerstörungskraft umwandeln. Dazu wurde die Jagd auf die mythischen Fey freigegeben, deren Lebenskraft die Waffe antreiben soll.Charlotte von Sandling, eine junge Frau mit Mut und Prinzipien, befreit einen Feyon aus der Gefangenschaft der Jäger, wodurch sie selbst zur Gejagten wird. Als sie auf der gemeinsamen Flucht im Berg eingeschlossen werden, muß sie feststellen, daß ihr Begleiter nicht so harmlos und nett ist wie bisher gedacht.Zur selben Zeit suchen der britische Ex-Agent Delacroix und sein Freund, der Magier McMullen, nach einem verschwundenen Jungen. Als die beiden kurze Zeit später ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt sind, ruft dies drei äußerst tatkräftige Damen in die Gegend, die ihre Liebsten wiederfinden und retten wollen. Da es in der Vergangenheit des Trios pikante Überschneidungen hinsichtlich der Männer gab, gestaltet sich die Zusammenarbeit der Damen nicht immer reibungslos.Das Wohl und Wehe der Menschen und der Fey hängt jedoch davon ab, daß es gelingt, gemeinsam das Unheil abzuwenden, das nicht nur die Fey, sondern auch die Ausgewogenheit der Welt an sich bedroht.Zwischen Intrige und Selbstlosigkeit, Lüge und Ehrlichkeit, Gewalt und Liebe lassen die Mächte der Berge Mensch und Fey ihren Weg suchen, der ins Leben führen kann, aber auch in den Tod.

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Salzträume 1 und 2

Eine Rezension der Einzelbände bekomme ich nicht hin, dazu hätte ich wohl nach Band 1 eine Pause zum Rezensieren machen müssen – das ließ die Spannung, die die Autorin erzeugte, aber nicht zu. ;-) Hier also mein Gesamteindruck.

„Salzträume“ führt ins Salzkammergut, hierhin verschlägt es das frisch verheiratete Paar Corrisande und Philip, die man bereits aus „Das Obsidianherz“ kennt. Dort hatten sie zwar nicht geplant, ihre Flitterwochen zu verbringen, aber das Hilfeersuchen eines alten Freundes konnten sie natürlich auch nicht ignorieren. Wie sich herausstellt bedroht die Erfindung eines Wissenschaftlers die Existenz sämtlicher Fey – und das nur als Nebeneffekt, denn eigentlich geht es um pure Politik.

Außer den altbekannten, menschlichen und nichtmenschlichen Helden und Feinden gibt es auch ein paar neue Figuren, die zusätzliche weibliche Hauptfigur Charly war mir dabei besonders sympathisch. Die Helden streben den Roman hindurch in verschiedenen Grüppchen und mehr oder minder zielgerichtet in Richtung des Labors zusammen, wo es übrigens nicht so ganz den erwarteten Showdown gibt. Die Grüppchen haben alle ihr eigenes Konfliktpotential und so mancher muss erst alte Vorurteile überwinden, um den anderen als Verbündeten akzeptieren zu können.

Ich hatte mich schon seit dem Ende von „Das Obsidianherz“ auf diese recht unabhängige Fortsetzung und ein Wiedertreffen der alten Helden gefreut, so dass ich mir selbst nicht erklären kann, warum ich mit dem Lesen der „Salzträume“ so lange gewartet habe – vielleicht hat mich einfach abgeschreckt, dass es gleich 2 Bände waren. Ju Honisch zeigt allerdings wieder einmal, dass sie ihre Leser verdammt gut unterhalten und über lange Strecken interessiert halten kann. Das war nämlich endlich mal wieder ein Buch oder besser gesagt, zwei Bücher, bei denen ich nicht aufhören konnte zu lesen. „Salzträume“ hat einen ziemlichen Zug ausgelöst Wie bei dem Vorgänger hat die Autorin mehrere Chancen verpasst, die Geschichte problemlos zu beenden, was aber erst auf den letzten 100 der insgesamt 1200 Seiten bei mir zu leichten Ermüdungserscheinungen geführt hat. Trotzdem wäre es vielleicht besser gewesen die Bücher soweit einzukürzen, dass sie als Einzelbuch hätten veröffentlicht werden können.

Der nächste Band (Jenseits des Karussells) – noch weniger eine echte Fortsetzung, aber mit Überschneidungen beim Personal – steht übrigens bereits in meinem Regal und diesmal will ich nicht so lange mit der Lektüre warten.

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Sehr gefreut habe ich mich, dass man in diesem Buch auf lauter alte Bekannte aus "Das Obsidianherz" trifft. Wie auch bereits in dem Vorgängerroman wurden historische Begebenheiten geschickt mit phantastischen Elementen gemischt. Diesmal spielt die Handlung im österreichischen Landstrich Ausser Land, wo der Neffe von McMullen auf einer Bildungsreise spurlos verschwindet. McMullen und Delacroix begeben sich daraufhin auf die Suche nach dem Jungen ohne zu wissen, welchem gefährlichen Geheimnis sie dabei auf die Spur kommen.

Als neue Figur betritt Charlotte von Sandling die Bühne des Geschehens. Eigentlich in der Annahme, sie würde ihren zukünftigen Bräutigam besser kennenlernen, stellt sie bald fest, dass ihr Zukünftiger grausame Ideen verfolgt und sie sich gegen ihn stellt, um einen in ihren Augen Wehrlosen zu befreien. Dieser Wehrlose entpuppt sich bald als ihr einziger aber gleichzeitig auch sehr gefährlicher Freund.

Die Handlungsstränge zwischen den einzelnen Hauptfiguren verlaufen, wie schon in "Das Obsidianherz" parallel und der Leser darf immer wieder abwechselnd den einzelnen Figuren über die Schulter schauen bzw. besser gesagt, mit ihnen mitfiebern. Diese häufige Wechsel erhöhen natürlich auch noch ungemein die Spannung, wodurch es sehr schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Sprache ist wunderbar bildlich und alle Schauplätze und Orte, aber auch alle neuen Figuren entstanden sofort in meinem Kopf.

Sehr gut gefallen hat mir auch das Einflechten von historischen Tatsachen in die Handlung. Diese werden nebenbei ganz selbstverständlich mit eingeflochten und erhöhen für mich ungemein den Lesefluss.

Ein besonderer Pluspunkt, den ich auch noch erwähnen möchte, ist, dass mit Charlotte von Sandling eine weibliche Hauptfigur geschaffen wurde, die nicht unbeschreiblich schön und hübsch ist, sondern über Witz und Verstand verfügt und dadurch dem Leser sofort sympathisch ist!

Das Einzige, was wirklich gemein ist, ist der fiese Cliffhanger am Ende! :grmpf: :breitgrins: :zwinker:

Ein wundervolles Buch, dass ich allen Fans von historischen Romanen mit phantastischen Elementen nur empfehlen kann!

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In ”Salzträume" gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus "Das Obsidianherz", dabei handelt es sich aber nicht um eine Fortsetzung im eigentlichen Sinn. Es ist einfach nur so, dass wir in dieser neuen Geschichte auch auf alte Bekannte treffen und so bereits etwas über ihre Hintergründe und das Auftauchen von Fabelwesen, die hier Feyon oder Sí genannt werden, wissen.

Aber auch die neuen Charaktere konnten mich schnell überzeugen, besonders Charly habe ich da ins Herz geschlossen.

Die Handlung spielt diesmal im Ausseer Land, dem von Bergen und Seen geprägten südöstlichstem Teil des Salzkammergutes. Diese Gegend war mir völlig unbekannt, durch die detaillierten Beschreibungen hatte ich aber recht schnell ein klares Bild vor Augen. Dazu passte auch die abwechslungsreiche Atmosphäre, die manchmal wechselhaft wie das Wetter war. Es konnte durchaus passieren, dass die Stimmung schnell umschlug und man beispielsweise statt trockenem Humor plötzlich Verzweiflung spürte.

Diese phantastisch-historische Geschichte teilt sich in mehrere Handlungsstränge auf und wird aus den verschiedensten Blickwinkeln erzählt. Dabei war für mich keine Seite "weniger" interessant, ich hatte jedoch eine kurze Phase, in der es mir zuviel um Graf Arpad ging - das liegt aber definitiv an mir.

Das Buch gewinnt mit jeder gelesenen Seite an Spannung, so dass man es nur schwer aus der Hand legen kann. Die Mischung aus Leben und Tod, den unterschiedlichen Fey, die Macht der Berge, trockenem Humor, Magie, ein wenig Romantik und vielen Emotionen hat mir sehr gefallen und mich mehr als neugierig auf den zweiten Teil gemacht.

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