Markolf Hoffmann: Schattenbruch

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Markolf Hoffmann: Schattenbruch
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492285377

Informationen zum Buch

Seiten
368

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Tief im Gestein schwelt uralter Haß.

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Die machthungrigen Goldéi geben auch nach ihrer Niederlage im Silbermeer nicht auf. Im Gegenteil, sie führen den Kampf um die letzten magischen Quellen noch unerbittlicher als zuvor. Indessen mündet die Auseinandersetzung zwischen den Zauberern Sternengänger und Mondschlund in ein offenes Duell. Und während die Welt Gharax von gewaltigen Naturkatastrophen erschüttert und ganze Landstriche ausgelöscht werden, treffen in der geheimnisvollen Sphäre die Auserwählten Laghanos und Nhordukael erneut aufeinander …

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Das Zeitalter der Wandlung schreitet voran. Überall auf Gharax gibt es Unruhen und Kriege der Menschen gegen die echsenhaften Goldéi. Die magischen Quellen begehren gegen ihre Versklavung auf, machen durch Naturkatastrophen ganze Städte dem Erdboden gleich. Die regierenden Fürsten wurden von einem machtgierigen Kindkaiser ermordet und die Fronten verhärten sich immer mehr. Auch die Anhänger Mondschlunds und Sternengängers rüsten sich für den alles entscheidenen Kampf gegeneinander - und beide Seiten behaupten, die Menschheit retten zu wollen.

Dem dritten Teil der Tetralogie des Zeitalters der Wandlung merkt man deutlich an, dass er dem Finale entgegensteuert. Einige Knoten der vorigen Bände werden gelöst, wenige neu geknüpft. So erfahren wir, wer hinter dem Mordauftrag von Kaiser Akendors Geliebter steckte oder was es mit der Luchsschrift und der Vergangenheit der Geneders auf sich hat. Markolf Hoffmann schafft dabei das Kunststück gerade so viel aus der vorigen Handlung zu wiederholen, dass es nicht störend wirkt. Die Handlung ist durch die verschiedenen Erzählstränge der einzelnen Personen nicht gerade schlicht zu nennen und da anfangs eine detailliertere Zusammenfassung fehlt, kann sich der Einstieg etwas mühsam gestalten - je nachdem, wie lange die Lektüre der vorigen Teile her ist und wie gut man sich die Zusammenhänge gemerkt hat. Sprachlich und stilistisch bewegt sich Markolf Hoffmann auf einem hohen Niveau und es ist mal wieder ein ganz besonderes Erlebnis, das Buch zu lesen.

Neben einer ganz und gar erstaunlichen Welt schafft der Autor faszinierende Charaktere, von denen keiner nur gut oder böse ist. Wie im richtigen Leben zeichnen sich die Protagonisten durch ihre vielen, schillernden Farben aus und so verleitet Markolf Hoffmann dazu, sogar eine Auftragskillerin wie Ashnada gerne zu haben (ich kann es mir bis heute nicht erklären). Transparent sind diese Farben jedoch nie - im Gegenteil: Bis zum Ende weiß man nicht, wie man die einzelnen Handlungen und Figuren einzuschätzen hat und so hält der Autor auch für den vierten und letzten Teil noch viele Überraschungen bereit.

Das Ende lässt, wie bereits erwähnt, viele Fragen offen. Doch da Markolf Hoffmann erst Januar 2006 mit der Schreibarbeit beginnt, müssen sich alle Fans noch etwas gedulden. In der Zwischenzeit sei allen die sehr informative Webseite empfohlen, auf der zahlreiche Hintergrundinformationen zu finden sind.

Fazit: Kein neuer Tolkien, aber verdammt nah dran!

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Wirkte der erste Band dieses komplexen Fantasy-Romans auf einige Leser noch sehr sprunghaft, da oft zwischen verschiedenen Charakteren gewechselt wurde, fließt dieser dritte Band der Tetralogie nur so dahin und von Sprunghaftigkeit ist nicht im Geringsten noch etwas zu spüren. Da man die Charaktere mittlerweile kennt, fiebert man stattdessen von Kapitel zu Kapitel mit und verfolgt deren Wege und Schicksale. Markolf Hoffmanns Sprache ist dabei sehr poetisch und angenehm (da hat der Klappentext mal Recht *g*).

Einen nahezu aussichtslosen Kampf um eine Stadt durch die Augen einer Sängerin mitzuerleben und in Versen zu lesen, ist da nur ein Beispiel. Für mich übrigens das Highlight dieses Buches!

Markolf Hoffmann schafft es wieder mit Details und ausgefeilten nicht in der Gesinnung festgelegten Charakteren zu überraschen. Die schwammigen Grenzen zwischen Gut und Böse gefallen mir ausgesprochen gut - man weiß im Grunde nie wirklich woran man ist. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der richtig Appetit macht auf den nächsten und letzten Band. Trotz des Cliffhangers werden auch in diesem Band wieder einige Dinge aufgelöst. Nichtsdestotrotz weiß ich übrigens noch immer nicht, welche der Parteien nun eigentlich das "Richtige" vorhat und ob es diesen "einen richtigen Weg" zur Lösung der Probleme auf Gharax überhaupt gibt. Und genau _das_ ist das Schöne an diesem Buch!

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