Garth Nix: Schwarzer Montag

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Garth Nix: Schwarzer Montag
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Mister Monday - Keys to the Kingdom
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783431037128

Informationen zum Buch

Seiten
349

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Sie hatten versucht, das Vermächtnis zu vernichten, aber es zeigte sich, dass das außerhalb ihrer Macht lag.

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Handlungsort

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Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben, ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: finstere Boten mit blutverklebten Flügeln, eine Armee aus hündischen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück - auch wenn sie dazu Arthur und dessen Welt vernichten müssen. In seiner Verzweiflung wagt Arthur es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten - ein Haus, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort muss er die Geheimnisse des Schlüssels lüften ... und sein wahres Schicksal erkennen.

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Arthur ist in eine neue Stadt gezogen und sein erster Schultag dort ist für den Siebtklässler der Beginn eines gefährlichen Abenteuers. Stark unter Asthma leidend bekommt er beim Geländelauf keine Luft mehr und fällt um. Zwei altertümlich gekleidete Männer, Herr Montag und sein Diener, übergeben ihm nun einen Schlüssel und einen Atlas, die ihm brutale Gestalten aber gleich wieder abnehmen wollen. Diese „Bringer“ bringen dabei eine Seuche unter die Menschen, für die es kein Heilmittel gibt.

Gleich von Anfang an herrscht nach meinem Empfinden eine eher düstere Stimmung in der Geschichte. Menschen werden krank und in Quarantäne gebracht und gerade diese Angst vor der tödlichen Seuche bestimmt sehr Arthurs Angst, da er früher schon seine leiblichen Eltern durch eine Krankheitsepidemie verloren hatte.

Die „Bringer“ dieser Krankheit verstärken die Stimmung noch, denn sie sind grausam und Angst einflößend geschildert. Sie verfolgen und bedrängen Arthur auf unangenehme Weise.

Im Haus kommen dann unglaublich viele seltsame und märchenhaft Situationen vor, die mich oft an Alice im Wunderland erinnert haben. Zum einen durch die lustigen und skurrilen Figuren, die Arthur dort trifft und die Dialoge die sie führen und zum anderen durch die unwirklich anmutenden Szenen in einer bunten und unwirklichen und sich immer wieder wechselnden Umgebung des Hauses, das von innen gar nicht wie ein Haus wirkt. Dazu kommt die Grausamkeit der Figuren, die ohne mit der Wimper zu zucken, andere quälen, ihnen die Köpfe abreißen oder sonstigen Schaden zufügen. Aber auch andere Anspielungen auf z. B. Literatur und Märchen ist zu finden, während Arthur sich mithilfe der Magie des Schlüssels durch das Haus kämpft.

Es ist ein Kinder- /Jugendbuch, was die Sprache auch vermittelt, aber die fiesen Charaktere im Haus und die brutale Art und Weise, wie sie teilweise miteinander umgehen, ließ mich schon das ein oder andere mal schlucken. Es gibt viele humorvolle und spannende Situationen, jedoch liegt über allem die ganze Zeit diese düstere, dringliche Atmosphäre, die ich oft auch etwas bedrückend empfand. Trotzdem hat mir die Geschichte auch viel Spaß gemacht.

Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe, denn außer Herrn Montag gibt es in diesem Haus noch mehrere Stockwerke mit weiteren Charakteren, die Wochentage als Namen haben.

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