Frances G. Hill: Sturm im Elfenland

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Frances G. Hill: Sturm im Elfenland
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783760763736

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Erster Satz
Etwas hatte ihn geweckt.

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Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten sehr bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse... doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?

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Sturm im Elfenland

Nach einem Attentat auf die Familie des Elfenkönigs ließ dieser die Ausübung von Magie im Elfenland verbieten. Doch natürlich gibt es immer ein paar, die sich nicht an Verbote halten, genau wie im richtigen Leben. Als seine Eltern deshalb verbannt werden, muss Ivaylo bei seinem absolut königstreuen Onkel leben. Der Junge ist sehr traurig und verschlossen, und zunächst sind er und seine Cousine Alana sich überhaupt nicht grün. Ganz sachte wandeln sich nach und nach ihre Gefühle, was keinen mehr überrascht als die beiden selbst. So sorgt Ivaylo dafür, dass Alana einen Sternenstein von einem Zwerg bekommt, mit dessen Hilfe sie endlich ihre magischen Fähigkeiten entfalten kann. Und die werden im Laufe der Geschichte dringend benötigt. Schließlich herrscht Krieg zwischen den Elfen und den Zwergen, und überall im Land entstehen gefährliche Dämonentore. König Auberon und seine rechte Hand Munir, denen es als Einzigen noch erlaubt ist, Magie auszuüben, versuchen verzweifelt, die Dämonentore zu schließen und so das Eindringen von Dämonen in ihre Welt zu verhindern.

Das Buch setzt sich aus zwei Erzählsträngen zusammen. Im einen, der den weitaus größeren Anteil hat, werden die Erlebnisse von Alana und Ivaylo erzählt, im anderen die von Auberon und Munir. Durch verschiedene Schriftarten lassen sich die beiden Perspektiven klar erkennen. Die Handlungen beider Stränge laufen perfekt aufeinander zu.

Anfangs haben mich die vielen Personen mit den ungewöhnlichen Namen etwas verwirrt, aber bald hat sich das gegeben. Die Handlung ist von Anfang an spannend, und die Autorin versteht es wunderbar, die Spannung auch über alle 458 Seiten hoch zu halten bzw. zum Schluss hin sogar noch zu steigern. Hier habe ich echt z.T. den Atem angehalten, weil ich so mit den Protagonisten gebangt habe. Der Schreibstil von Frances G. Hill gefällt mir super! Die bildhafte Sprache ist einfach klasse. Vor dem inneren Auge läuft direkt ein Film ab. So fällt es dann auch nicht wirklich schwer, in die Geschichte reinzukommen. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt, sie entwickeln sich ständig weiter, teilweise auch in eine überraschende Richtung.

Der Leser wird über einige Zusammenhänge lange Zeit bewusst im Unklaren gelassen, hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und wild spekulieren. Aber am Ende wird alles aufgeklärt, da bleiben keine Fragen offen.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch (übrigens mein erstes von dieser Autorin, aber garantiert nicht das letzte!) zu lesen. Ich kann es allen jungen und junggebliebenen Zwergen- und Elfenfans nur wärmstens empfehlen.

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Frances G. Hill ist ein Pseudonym von Susanne Gerdom, unter dem im Jahr 2000 bereits “Ellorans Traum” erschienen ist. Für die wunderschön gestaltete Veröffentlichung bei ars wurde dieses Pseudonym nun wieder “ausgegraben” – aber es hält hoffentlich niemanden davon ab, auch zu den anderen Büchern von Susanne Gerdom zu greifen.

Bereits die ersten Sätze haben mich in diese Welt entführt, da sie eine wunderbare Atmosphäre erzeugen und meine Neugier geweckt haben. Der Schattenwald faszinierte mich – dort wäre ich gerne noch länger geblieben, um diesen magischen Wald zu erforschen.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und bietet doch viele Details, was mir ja immer wichtig ist. Sie beginnt ruhig, der Spannungsbogen nimmt jedoch stetig zu und lässt einen zuletzt gar nicht mehr los.

Zu Alana, Garnet und Ivaylo fehlte mir anfangs der Bezug, sicherlich weil ich mit der jugendlichen bzw. abweisenden Art kaum etwas anfangen konnte. Da sich die Figuren im Lauf der Geschichte aber weiter entwickeln, wurde mein Zugang zu ihnen glücklicherweise auch besser und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Wenn auch nicht so intensiv wie mit meiner Lieblingsfigur, die mich auch emotional schnell “erwischt” hat und einfach etwas ganz besonderes ist.

Die Elfen wirkten auf mich leider eher unelfenhaft, sie kamen mir eher wie Magier vor – ihnen fehlte einfach etwas spezielleres, durch das man ihre Andersartigkeit spürt. Dafür sind der Autorin die Zwerge wieder sehr gelungen, diese waren auch viel präsenter und sehr lebendig. Das gilt auch für ihre Magie, während die Elfenmagie kaum erwähnt wird. Da hätte mir eine ausgewogenere Mischung einfach besser gefallen.

Sehr angetan war ich dafür von den vielen Dingen, über die man nachdenken konnte. Es gab reichlich Gelegenheit zum Spekulieren, sowohl über Zusammenhänge als auch einzelne Figuren. Viel Spaß hatte ich auch mit der Steinmagie und ihren nicht ganz einfachen unterschiedlichen Varianten. Ich mag einfach Bücher, die mich auch außerhalb der Lesezeit beschäftigen…

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