Richelle Mead: Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah

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Richelle Mead: Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Succubus Blues
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783866080959

Informationen zum Buch

Seiten
329

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Statistisch gesehen verkaufen die meisten Sterblichen ihre Seele aus fünf Gründen: Sex, Geld, Macht, Rache und Liebe. In dieser Reihenfolge.

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Handlungsort

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Wenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür - aber warum sich mit dem Kleingedruckten aufhalten?

Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen. Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung - also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte, kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte, und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen alias "Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte" ...

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Sprache & Stil 
 
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Eine echte Entdeckung für mich

Inhaltsangabe:

Georgina Kincaid arbeitet für ihr Leben gern in der Buchhandlung Emerald City Book & Café in Seattle. Für ihren Vorgesetzten und die Kollegen ist sie eine hilfsbereite, gut aussehende, etwas überdrehte und zuverlässige junge Frau. Doch Georgina ist in Wahrheit eine Dämonin, genauer gesagt: ein Sukkubus. Das sind schlechte Voraussetzungen für eine Partnerschaft, daher hat sich Georgina mit ihrem Singleleben arrangiert. Doch dann taucht in der Buchhandlung der Bestsellerautor Seth Mortensen auf, dessen Bücher Georgina verehrt. Fast gleichzeitig lernt sie den Linguistikprofessor Roman kennen und Georginas Welt gerät ins Schleudern, denn sie möchte keinen der beiden mit der Wahrheit über sich konfrontieren – dass sterbliche Männer das Zusammensein mit einem Sukkubus niemals überleben könnten, da sie sich von der Lebenskraft anderer ernähren muss – ob sie will oder nicht. Das sind noch nicht genügend Probleme: in Seattle wird ein Vampir getötet, ein Kobold fast zu Tode geprügelt und die Gefahr ist noch lange nicht vorbei. Georgina wird in die Angelegenheit hineingezogen und gerät tiefer hinein, als gut für sie ist ...

Das Buch ist der erste Teil einer 6-bändigen Reihe:
1. Succubus Blues (Komm ihr nicht zu nah)
2. Succubus Dreams (Verlangen ist ihre schärfste Waffe)
3. Succubus on Top (Ihr Kuss ist tödlich)
4. Succubus Heat (Heißer wird’s nicht)
5. Succubus Shadows (Die dunkle Seite der Versuchung)
6. Succubus Revealed (merkwürdigerweise ohne deutschen Zusatztitel)

Der erste Satz:

„Statistisch gesehen verkaufen die meisten Sterblichen ihre Seele aus fünf Gründen: Sex, Geld, Macht, Rache und Liebe.“

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch war für mich die Entdeckung des Monats. Ich werde die Reihe ganz sicher weiterlesen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch trotz aller lockeren Sprüche und lustiger Situationen die Gefühlswelt von Georgina und damit ihre Zerrissenheit und ihre Sehnsucht nach einem „normalen“ Leben deutlich machen konnte. Die melancholischen Sequenzen, in denen der Leser die Geschichte von Georginas Jugend und ihrer Wandlung zum Sukkubus erfährt, waren für mich mit die besten Stellen im ganzen Buch.

Georgina ist damit die am besten gezeichnete Figur in der Geschichte. Über die Nebenfiguren erfährt man nicht so viel, aber sie sind auf ihre Art jeweils ebenfalls unverwechselbar, so dass man sie gut auseinanderhalten kann. Seth fand ich dagegen etwas fade.

Auch dass durch das ganze Buch hindurch die Spannung gehalten wird, ist mir positiv aufgefallen. Die Geschichte lebt nicht nur von den Charakteren, sondern trägt sich selbst. Da macht es auch nichts aus, dass ich relativ früh auf die richtige Person tippte, welche sich am Ende auch als Bösewicht entpuppte.

Dass hinter Roman mehr steckt als ein einfacher Professor für Linguistik war mir nach seine Beschreibung bzw. die Art wie er zum ersten Mal in der Geschichte auftauchte sofort klar – solche tollen Männer gibt es unter den Sterblichen nicht. ;-) Etwas unglaubwürdig erschien er mir gegen Ende der Geschichte - da fiel er irgendwie aus seiner bisherigen Rolle raus. Ich meine damit nicht, dass er sich als der Böse entpuppt hat, darauf habe ich schon früher getippt, sondern dass er mir plötzlich eher kindisch erschien und ich ihn nicht als Gefahr ernst nehmen konnte. Er erschien mir zu wenig bedrohlich.

Meiner Meinung nach sind Georgina und Seth ein zu ungleiches Paar, das nicht so richtig zusammenpasst. Ich weiß zwar aus der Buchbeschreibung des zweiten Bandes, dass beide wieder auftauchen und sie eine gemeinsame Geschichte (wie auch immer) bekommen werden, aber trotzdem – irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Georgina in ihn verliebt.

Ich habe mich beim Lesen großartig unterhalten. Ich konnte lachen, vor Spannung Nägel kauen und ab und zu musste ich auch etwas schniefen. Das Buch ließ mich an keiner Stelle kalt.

Das Buch ist der erste Band einer Reihe, doch völlig in sich abgeschlossen. Die Autorin lässt sich zwar in einem Punkt die Optionen offen, aber es gibt keinen Cliffhanger oder sonstige fiesen Sachen. Ich konnte das Buch sehr zufrieden zuklappen, es hat ein insgesamt rundes, stimmiges Ende.

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(Aktualisiert: 24 Januar 2012)

#1 Rezensent
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Ein "Heidenspaß"

Der Succubus ist ein weiblicher Dämon, der sich von der Lebensenergie schlafender Menschen ernährt. Wenn sich ein Succubus mit einem Menschen paart, wacht dieser während des Aktes nicht auf und kann sich höchstens in Form eines Traumes an den nächtlichen Besuch erinnern.

Zu Georgina Kincaids engem Freundeskreis zählen ein Kobold (Hugh), zwei Vampire (normalerweise mag Georgina Vampire nicht, aber Cody & Peter sind in Ordnung) und eine Katze (Aubrey). Ihr direkter Vorgesetzter Jerome, ist ein Dämon und heimlicher John-Cusack-Fan. Zwar arbeitet Georgina in einer Buchhandlung, aber ihre eigentliche Tätigkeit als Sukkubus zwingt sie, willige Männer zu finden und ihnen Lebensenergie zu rauben (bevorzugt durch Sex). Hin und wieder bereitet ihr das auch großen Spaß, aber am liebsten macht sie es sich mit Aubrey in ihrer Wohnung gemütlich und liest ein Buch des erfolgreichen Schriftstellers Seth Mortensen. Plötzlich geschehen mehrere mysteriöse Dinge auf einmal: Ein unsterblicher (!) Vampir wird getötet und Seth Mortensen sucht sich Georginas Buchhandlung als Schreibstube aus. Ein Sukkubus, hin- und hergerissen zwischen Heldenfaszination, dämonischer Lust und detektivischem Spürsinn: Georgina Kincaid tritt auf den Plan.

"Succubus Blues" ist das erste Buch der sechsteiligen Reihe mit sexy Sukkubus Georgina Kincaid, die sich in jedes gewünschte Lebewesen verwandeln kann - und es macht einen "Heidenspaß". Die Charaktere werden mit reichlich Wortwitz eingeführt - und meistens sind sie dabei sogar sympathisch (Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel). Es gibt ein paar geheimnisvolle Wendungen und viele Hintergrundinformationen rund um biblische Mythen. Die Handlung baut sich eher gemächlich auf, ja plätschert sogar teilweise eher vor sich hin und konzentriert sich in erster Linie auf den Charakter der Georgina Kincaid. So erfährt man im Laufe der Zeit einiges über ihre Vergangenheit und weshalb dieser bezaubernde Sukkubus den Blues hat. Daneben rückt das Geheimnis der Überfälle auf Unsterbliche sogar etwas in den Hintergrund.

So ein bisschen Sookie-Stackhouse steckt in Georgina, wobei ich letztere im Vergleich zur ersteren oft als viel weniger nervtötend empfand. Richelle Mead hat einen sehr eingängigen Sprachstil: Nicht zu schlicht, mit sehr viel Humor gewürzt und eindeutig Erwachsene als Zielgruppe. Sie lässt Dämonen, Vampire, Kobolde und Engel auftreten und schildert den Kampf der beiden Seiten (gut gegen böse, Himmel gegen Hölle) als immerwährendes Spiel um Punkte - oder vielmehr: Seelen. Bei all' dem Gerangel um Lebensenergie der Sterblichen fühlt sich der Leser nie vor die Wahl gestellt, sich für eine der Seite entscheiden zu müssen. Zu charmant erscheinen hier gleichermaßen Engel und Dämonen.

Georginas Liebesspiele sind nicht übertrieben oft im Buch dargestellt, dafür aber meistens sehr sexy und nie unterhalb der Gürtellinie. "Succubus Blues" ist eine berührende, dramatische Komödie über eine jahrhundertealte schöne Frau, die unter ihrem inneren Zwist leidet. Bettszenen sind da eher nebensächlich, obwohl das Grundthema "Sukkubus" darauf schließen lassen könnte.

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