Bernd Perplies: Tarean - Ritter des ersten Lichts

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Bernd Perplies: Tarean - Ritter des ersten Lichts
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783802582462

Informationen zum Buch

Seiten
450

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Fallrir der Wegfinder floh durch die Steppe, und die Kazzach folgten ihm.

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Der letzte Band der Tarean-Trilogie: Nachdem Tarean die Kristalldrachen aus ihrem Kerker in den Dunkelreichen befreit hat, ist es nun an ihm, die letzten Ritter des Kristalldrachenordens zu suchen. Zuvor jedoch steht ihm eine schwere Reise bevor: Er durchwandert den Cerashmon auf der Suche nach Moosbeeres Heimat, um das tote Irrlicht nach Hause zu bringen wie Moosbeere es sich gewünscht hat. Unterdessen regt sich im Herzen Nondurs eine uralte Macht, die eine Gefahr für die gesamte Welt darstellt. Nur mit vereinten Kräften können die Kristalldrachen und ihre Ritter das wiedererwachte Böse in seine Schranken weisen.

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Das Finale geht genauso spannend weiter, wie Teil 2. Es fiel mir auch hier sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn wie ein Sog zog mich die Handlung immer weiter. Unsere Gefährten gehen hier getrennte Wege, da die Zeit drängt, und so verfolgt man die weiteren Geschehnisse nicht nur aus unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch mit parallelen Handlungssträngen, was die Spannung nochmals steigerte. Es war dabei immer ein seltsames Gefühl, die Freunde getrennt zu erleben, denn getrennte Wege fühlen sich unterschwellig schnell nach Verlust an. Aber so fieberte man natürlich noch mehr mit ihnen, denn man wollte sie natürlich möglichst vollständig wieder zusammen erleben.

Dieses Gefühl, dass die Zeit drängt, begleitete mich durch das ganze Buch, denn neben den Abenteuern, die unsere Freunde auf der Suche nach dem rettenden Ersten Licht, bzw. den Kristalldrachenrittern zu bestehen hatten, verfolgte man als Leser regelmäßig aus Sicht General Jaulars, wie das bösartige Grauen aus der Stadt Gongathar immer mächtiger wurde und die Kraft der Kristalldrachen mehr und mehr nachließ. Die Ohnmacht des Generals, irgendwann nicht mehr gegen diese Finsternis bestehen zu können, konnte man sehr gut spüren und vermittelte mehr und mehr ein Gefühl der Ausweglosigkeit. Insgesamt war die Atmosphäre in diesem dritten Buch noch düsterer und unheimlicher und erzeugte oft alptraumhafte Bilder im Kopf.

Unsere Gefährten treffen auf ihrer Suche wieder neue Charaktere und erleben dabei die ein oder andere Überraschung und auch alte Verbündete machen sich auf den Weg, um den Kristalldrachen beizustehen. Schließlich kommen auch sie zu der verlustreichen Schlacht, die sie für sich entscheiden wollen und hier wurden meine Nerven nochmals richtig strapaziert. Das Ende ist dann so überraschend unerwartet, da will ich auch gar nichts verraten, nur so viel, dass es mir richtig gut gefallen hat und von der Bedeutung her einfach passend ist.

Die ganze Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Der erste Teil war schon schön zu lesen, doch Bernd Perplies hat sich bei den weiteren Bändern toll gesteigert und dabei den Charakteren mehr und mehr Tiefe gegeben. Sein Schreibstil ist fesselnd und erzeugt je nachdem schöne oder auch gruselige Bilder im Kopf, die mich richtig gut in die Geschichte eintauchen ließen.

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Zum Inhalt möchte ich hier gar nichts schreiben, da alle, die hier mitlesen und die Vorgängerbände noch nicht gelesen habe, komplett gespoilert werden.



Man trifft in Band 3 auf alle bekannten und lieb gewonnenen Charaktere wieder, fiebert mit ihnen mit, erlebt ihre persönlichen Höhen und Tiefen und am Ende des Buches war ich wirklich sehr traurig, dass ich die Welt von Tarean und seinen Gefährten jetzt wirklich erstmal endgültig verlassen muss.



Dieser Band ist, wie seine Vorgänger, sehr spannend und kaum gibt es eine kurze Verschnaufpause, kommt sofort die nächste Überraschung und man kommt kaum zum Durchschnaufen, geschweige denn die Gefährten. Im letzten Teil sieht die Situation teilweise wirklich sehr übel aus und ich habe schon ganz schön gezittert, wie denn das alles ausgehen soll. Am Ende konnte ich dann die Tränen nicht mehr zurückhalten.



Wieder finden sich in dem Buch lauter kleine Hinweise, auf wahre Freundschaft, Toleranz, Hilfsbereitschaft und einfach die schöne Schilderung wie wichtig Freundschaft ist und dass jeder etwas bewirken kann, wenn er dabei nicht alleine ist.



Die Sprache ist auch wieder sehr bildhaft und viele Szenen spielten sich als tolles Kopf-Kino in meinem Kopf ab und sind da auch heute noch vorhanden. Ich denke ich werde diese Bilder immer mit den Büchern in Verbindung bringen und das ist einfach schön!



Ein insgesamt sehr gelungenes Ende der Trilogie. Nicht zu rührselig, nicht zu kitschig, genau richtig, dass man das Buch mit einem glücklichen Grinsen schließen kann und die 3 Bände einfach in guter Erinnerung behält und sich auf ein erneutes Lesen freut!

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Der dritte Teil der Tarean-Trilogie hatte mich schnell wieder gepackt und sorgte dafür, dass ich in jeder freien Minute nach Endar reiste. Der Aufenthalt dort fühlte sich ein wenig wie nach-Hause-kommen an, auch wenn es natürlich reichlich neues zu entdecken gab.

In der Geschichte gibt es verschiedene Handlungsstränge, da sich die Gefährten trennen müssen – außerdem wird man durch die Erzählperspektive von General Jaular immer wieder mitten in den Kampf gegen die Dunkelheit geführt.

Überhaupt tauchen einige neue Hauptfiguren auf, seien es nun bereits bekannte frühere Nebendarsteller oder völlig neue Personen. Die Ereignisse werden daher aus den verschiedensten Blickwinkeln geschildert, was auf mich sehr abwechslungsreich und lebendig wirkt.

Die Atmosphäre ist oft unheimlich und von der Bedrohung durch die Dunkelheit geprägt, die alles Leben vernichten will. Es geht aber auch immer um Freundschaft und Vertrauen, diese Werte machen Hoffnung und bilden mit ruhigen und auch mal humorvollen Szenen einen Gegenpart zu den dramatischen und actionreichen Erlebnissen.

Neben den intensiven Bildern, die sowohl wunderschön als auch alptraumhaft sein konnten, gefallen mir auch besonders die Beschreibungen der Landschaft und die Liebe zum Detail. Dadurch kann ich so richtig tief in dieser Welt versinken und sie mir leicht sehr real vorstellen. Die Zeichnung der Figuren finde ich ebenfalls gelungen, denn im Lauf der Geschichte taucht man noch tiefer in die Hauptcharaktere ein und verfolgt deren innere Konflikte. Auch wenn ich natürlich meine Lieblinge habe, ist mir doch jeder so ans Herz gewachsen, dass ich ihn nicht hätte missen wollen.

Das Ende war für mich dann völlig überraschend, gleichzeitig wunderschön und sehr passend. Und nach all der Anspannung und den Sorgen lässt es einen einfach nur glücklich und gerührt zurück.

Ich hoffe, man merkt meiner Rezension wenigstens einen kleinen Teil meiner Begeisterung an. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, immerhin hat die erste Riege meiner Lieblingsautoren nun Zuwachs bekommen.

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