Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers

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Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783802581809

Informationen zum Buch

Seiten
352

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Über dem Drakenskal-Pass braute sich ein Unwetter zusammen.

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Vor sechzehn Jahren wurden die Freien Reiche des Westens vom Heer des Hexenmeisters Calvas überrannt. Bei dem Versuch, den Hexenmeister aufzuhalten, machte sich der Ritter Anreon von Agialon unwissentlich zu dessen Komplizen, und sein Name ist seither mit einem Fluch beladen. Anreons Sohn, der junge Tarean, wünscht sich nichts sehnlicher, als den Namen seines verstorbenen Vaters reinwaschen zu können. Bewaffnet mit dem magischen Schwert Anreons, zieht Tarean aus, um gemeinsam mit dem Irrlicht Moosbeere, der Albin Auril und dem Werbären Bromm das Land von der Herrschaft des grausamen Hexenmeisters zu befreien ...

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Mit einem relativ langen Prolog beginnt das Buch. In diesem Prolog wird die entscheidende Schlacht gegen den Hexenmeister Calvas beschrieben, in der Tareans Vater eine wichtige Rolle hatte, aber durch List und Betrug besiegt wurde.

16 Jahre später macht sich Tarean auf den Weg, um den Namen seines Vaters reinzuwaschen. Auf seinem Weg lernt er unterschiedliche Wesen kennen, die ihn auf seiner Reise begleiten und ihn bei seinem Vorhaben unterstützen.

Das Buch liest sich sehr flüssig, man ist sofort in der Geschichte drinnen und der Autor hat die unterschiedlichsten Wesen entwickelt, die einem im Laufe des Buches über den Weg laufen. Alle diese Figuren haben ihre Eigenarten und Merkmale und werden sehr detailliert und intensiv dem Leser vorgestellt. Schnell sind mir viele der Figuren ans Herz gewachsen.

Tarean ist auch sehr gut als 16jähriger Junge charakterisiert: Trotz aller Stärke, die er beweisen möchte, ist er doch auch einfach noch ein Teenager, was sich dann teilweise einfach bemerkbar macht, aber immer sehr passend ist.

Das Buch bietet dabei jede Menge Spannung und lässt einem teilweise kaum Atempausen. Gleichzeitig versteht der Autor es aber eine richtige Portion Witz und Ironie mit hinein zu bringen, was dem Leser Verschaufpausen gibt und mich auch sehr oft schmunzeln ließ.

Was mich sehr gefreut und überrascht hat, dass das Buch, obwohl es der erste Teil einer Trilogie ist, über ein abgeschlossenes Ende verfügt.

Ein wunderbares Buch und ich freue mich schon sehr auf Teil 2.

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Tarean, ein elternloser Junge, wird aus seinem täglichen Trott auf der heimischen Burg herausgerissen und in einen Strudel gefährlicher Abenteuer geschleudert. Er soll das Versagen seines Vaters beim Kampf gegen den Hexenmeister Calvas ausgleichen, indem er eben diesen Hexenmeister besiegt und das ganze Land von seiner Herrschaft befreit. Auf seiner Reise in die Grauen Berge findet Tarean neue Freunde, die ihn auf seinem Weg begleiten und ihm zu wertvollen Gefährten werden, die seine Mission unterstützen.

Zugegeben, Bernd Perplies hat mit diesem Plot das Rad nicht neu erfunden, denn die Geschichte eines Jungen, der gegen eine große Macht antritt, gibts in der Fantasyliteratur in unzähligen Varianten. Dazu noch blitzen innerhalb der Handlung zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme und Romane auf, die ihren Einfluss auf die Geschichte haben.

Dennoch lohnt es wirklich, das Buch zu lesen! Mir hat es richtig Spaß gemacht, Tareans Weg zu verfolgen und ihn auf seinen Abenteuern zu begleiten. Besonders gut gefallen hat mir die positive Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht und dass Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt in schweren Zeiten ihren gebührenden Platz eingeräumt bekommen. Tareans Freunde, die nach und nach eingeführt werden, stellen einen bunt zusammengewürftelten Haufen dar, sind aber im Ernstfall zuverlässige Gefährten, auf die er sich verlassen kann.

Da wäre der Werbär Bromm, der trotz seiner Größe und Kraft ein gutmütiger Geselle ist, auf den Tarean immer bauen kann. Oder zum Beispiel Auril, die geheimnisvolle Albin, die mir in ihrer Launenhaftigkeit, aber auch wegen ihres großen Herzens sehr gut gefallen hat. Nicht zu vergessen Moosbeere, die irrlichthafte Elfe , die mit ihren flotten Sprüchen immer eine Prise Humor in die Handlung einfliessen liess. Aber auch der Vogelmensch Iegi, der Steinmensch Kiesel und viele andere begegnen Tarean auf seiner Mission und hinterlassen ihre Spuren in der Geschichte.

Die Handlung selbst ist anfangs recht einfach gestrickt, zeigt aber nach und nach ihre Raffinessen und wartet am Ende mit so mancher Überraschung auf. Besonders überrascht hat mich, dass dieser erste Band der Tarean-Reihe in sich abgeschlossen ist und wir also nicht bis Band 3 warten müssen, bevor erstmals Auflösungen präsentiert werden oder Ereignisse zu ihrem Abschluss kommen. Das finde ich sehr bemerkenswert und deshalb gefiel mir das Buch umso besser, zumal es spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist. Die Fantasyelemente werden nicht überstrapaziert, sondern gezielt und wohldosiert eingesetzt, um die passende Atmosphäre zu erzeugen. Die hat mich dann auch von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich hatte bei vielen Szenen direkt ein Bild vor Augen.

Ein solider Fantasyroman mit hohem Popcorn-Faktor - einmal angefangen, kann man nicht mehr damit aufhören, bis auch das letzte Bröselchen verschlungen ist. Gerne mehr davon!

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Der düstere und für mich ungewöhnlich lange Prolog hat mich förmlich in die Geschichte geschleudert. Trotz der detaillierten Schlachtbeschreibungen gab es auch kleine Einblicke in den ein oder anderen Charakter, wobei vor allem die Gedanken und Gefühle Anreons deutlich wurden.

16 Jahre später treffen wir auf den Sohn des Fluchbringers, dessen Darstellung ich dem Alter entsprechend und angenehm "normal" empfand. Mit jugendlichen Helden tue ich mich oft schwer, auch weil sie mir meist zu oberflächlich und glatt sind. Aber Tarean ist da ein wenig anders - aufgrund seiner beschriebenen Gedanken, Gefühle und Schwächen wirkt er auf mich sehr menschlich.

Mit einer Vorliebe für lange Sätze und einigen schönen Bildern wird diese abwechslungsreiche Welt detailliert dargestellt. Ich hatte oft wunderschöne, klare Bilder im Kopf - und an manchen Orten wäre ich gern noch etwas länger geblieben, um sie zu erkunden und besser kennen zu lernen. Der Ideenreichtum bezüglich der verschiedenen Wesen und Objekte hat mich überrascht und für viel Abwechslung gesorgt. Manches davon kam mir bekannt vor, wurde aber zu etwas neuem und individuellem zusammengesetzt. Besonders faszinieren mich da die Steinwesen, Vogelmenschen und Luftschiffe.

Tareans Gefährten sind sehr unterschiedlich, sowohl was ihre Charaktere als auch die einzelnen Fähigkeiten betrifft. Daher sollte dort auch für jeden mindestens eine besondere Figur dabei sein, mir haben es ja Auril und Iegi angetan.

Die Magie taucht auf vielfältige Weise auf - es gibt die Macht des Hexenmeisters, die Magie der Alben, magische Schwerter, Wolfszauberer, ...

Das Ende ist abgeschlossen, auch wenn natürlich ein paar Fragen offen bleiben.

Vor allem hat mich die Geschichte so gepackt, dass ich am liebsten sofort mit dem zweiten Teil der Reihe anfangen würde.

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