Tom Jacuba: Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln

Tom Jacuba: Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln

 
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Tom Jacuba: Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404208067

Informationen zum Buch

Seiten
608

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Männer waren zu zwölft.

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Handlungsort

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Die Magierin Catolis hat es geschafft! Zufrieden überblickt sie, die Großmeisterin der Zeit, das Reich Garona, das sie nahezu komplett erobert hat. Wieder ist sie ihrem Ziel etwas näher gekommen: das stärkste Volk unter allen Völkern zu finden, damit es für sie das untergegangene Reich von Kalypto neu errichtet. Ein großes Reich allein unter der Herrschaft der Magier. Doch Catolis ahnt nicht, dass Ayrin, einst Königin von Garona, fliehen konnte und mithilfe des Waldmanns Lasnic die Rückeroberung ihres Throns plant...

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Toller zweiter Band der trilogie

Zum Inhalt:

Garona ist erobert, jetzt geht es gegen die Waldvölker. Catolis, die Magierin der Tausend Inseln, ist zuversichtlich, dass die Tarkaner auch die Waldvölker besiegen können. Aber Ayrin, der ehemaligen Königin von Garona, und Lasnic, dem Waldmann, ist die Flucht gelungen, und sie setzen sich zur Wehr. Derweil verfolgt Lauka, Ayrins Halbschwester, unbeirrt ihre Rachepläne und spuckt allen in die Suppe.


Meine Meinung:


Nachdem ich schon vom ersten Band völlig fasziniert war, konnte ich es nicht erwarten bis mein Rezensionsexemplar bei mir eintraf, also besorgte ich mir die Hörbuchfassung um die Zeit zu überbrücken...

Sowohl das gedruckte Buch, als auch die Hörbuchfassung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Buch hat den Vorteil, dass es eine Landkarte enthält.

Es ist wieder spannend: der Konflikt zwischen Lauka und Ayrin spitzt sich zu, desgleichen der Konflikt zwischen Lauka und Catolis.

Wir lernen ein weiteres Volk kennen: die Baldoraner. Sie unterscheiden sich wieder von den drei bisher kennengelernten Völkern. Ich bin jetzt sehr gespannt auf die sogenannten 'Eiswilden', von denen wir immer noch nichts wissen, obwohl Pirol Gumpen einer ihrer Vertreter zu sein scheint.

Er ist aber sehr geheimnisvoll. Das nächste große Geheimnis bezieht sich auf den Magier unter den Waldvölkern. Wer ist es? Hier gibt es die eine oder andere Überraschung.

Wie schon im ersten Band, war ich fasziniert von dem blinden Hass und der Machtgier einzelner Charaktere. Sie verleiten einige dazu, alle zu foltern, die nicht unbedingt gehorsam sind, oder mit denen sie aus anderen Gründen ein Hühnchen zu rupfen haben.

Im Grunde finde ich das schwer vorstellbar, aber die Geschichte hat leider bewiesen, dass es so etwas gibt.

Die Charaktere werden noch ausgebaut, sie entwickeln sich und machen eine Wandlung durch -- nicht unbedingt zum Guten.

Auch die Sprache hat mir wieder gut gefallen, die Vergleiche (z. B. "Wie alte Ziegenmilch" in Bezug auf den Mond) sind witzig und passen, auch wenn sie ungewöhnlich sind.

Einige Stränge werden aufgelöst, aber es ist klar, dass es weitergehen muss. Leider dauert es noch über ein halbes Jahr, bis der letzte Band erscheint. Ich bin sehr gespannt darauf wie es weitergeht: können die Magier besiegt werden? Müssen die Eiswilden auch in einen Krieg ziehen, an dem sie kein Interesse haben? Was ist Gumpens Geheimnis?

Sehr viele Fragen müssen noch beantwortet werden. Ich freue mich schon auf den dritten Band (Der Wächter des Schlafenden Berges).

Wie schon Band 1 ist auch dieser Band High Fantasy vom Feinsten, und unbedingt empfehlenswert, egal ob gedruckt oder gesprochen.

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Eine Magierin übernimmt die Macht

"Kalypto - Die Magierin der tausend Inseln" ist der zweite Band der auf eine Trilogie ausgelegten High-Fantasy-Reihe von Tom Jacuba.

Da die Charaktere des ersten Bandes "Kalypto - Die Herren der Wälder" im zweiten Band weiter entwickelt werden, sollte man in jedem Fall zuerst drn ersten Band lesen. Es lohnt sich!

Die Welt, die der Autor beschreibt, ist gefüllt mit aussergewöhnlichen Völkern, bizarren Wesen und allen voran Catolis, einer machthungrigen, recht skrupellose Magierin, die mit ihren Magier-Kollegen die Völker der Welt aufeinanderprallen lässt, um das stärkste Volk herauszufiltern. Allerdings hat sie nicht mit der wehrhaften Königin von Garona gerechnet. Ayrin hat den Waldmann Lasnic an ihrer Seite. Zusammen bieten sie nicht nur Catolis, sondern auch Lauka, der fiesen Schwester von Königin Ayrin die Stirn.

Der zweite Band der Kalypto-Trilogie hat mich genauso gefesselt, wie der erste. Tom Jacuba beschreibt wunderbar bildhaft. Man fühlt sich hineinversetzt in die Wälder von Lasnic und reitet mit ihm durch die vielfältige Welt. Wie bereits im ersten Teil wird hier nichts mit einer rosaroten Brille beschrieben. Es gibt spannende Szenen, die zwar nicht zu brutal, aber doch anschaulich beschrieben werden.

Diese Kombination von Machtkämpfen, Feindschaften, romantischen Szenen, witzigen Dialoge und den ganz toll beschriebenen vielfältigen Charakteren, mit denen man mitfiebert, macht für mich den besonderen Reiz dieser Reihe aus.

Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den dritten und abschliessenden Teil der Reihe, der bald erscheint.

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(Aktualisiert: 30 Januar 2016)
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Leseempfehlung

Im ersten Band seiner Kalypto-Trilogie „Die Herren der Wälder“ hat Tom jacuba sehr ausführlich und tast gemächlich das Setting seiner Fantasywelt erklärt und beschrieben und die Hauptcharaktere allen voran Ayrin und Lasnic teilweise von ihrer Geburt an eingeführt, so dass dem Leser keine Geheimnisse vorenthalten werden und er mehr weiß, als die Protagonisten. So ist auch von Anfang an bekannt, dass die magische Catolis den Plan hat das vergangene Reich Kalypto nach und nach auf der Welt wieder zu errichten und dazu wird sie alle Völker unterjochen oder vernichten und nur das mächtigste und stärkste Volk wird unter ihr übrig bleiben.

Garona ist im ersten Band bereits gefallen und Ayrin, die Königin konnte fliehen, obwohl sogar ihre Schwester Lauka versucht sie zu vernichten. Rettung suchen alle Verfolgten in den Wäldern, die das nächste Ziel der bösen Magierin sind.

Dieser Mittelteil hat zumindest was die Action betrifft, im Gegensatz zu seinem Vorgänger gehörig an Fahrt aufgenommen. Schlachten und Kämpfe gibt es jede Menge und vor allem Lasnic kann sich und seinen Mut mehr als einmal unter Beweis stellen. Überhaupt ist er derjenige, der beim Lesen oft für ein breites Grinsen sorgt, da er teilweise ein sehr derber und rustikal gestrickter Held ist. Seine Flüche bombadieren jede Unterhaltung und er hat definitiv das Herz auf dem rechten Fleck und er trägt es oft auch auf der Zunge. Das ist auch eine der Stärken dieses Buches, dass die Dialoge einfach Spaß machen und die Handlung auch durch sie vorangetrieben wird. Auf so etwas lege ich großen Wert in Romanen. Durch schnelle Perspektivwechsel wird die Spannung zusätzlich in die Höhe getrieben und man liest die 600 Seiten weg wie nichts.

Gemessen an meinen Lieblingsfantasyreihen hat Kalypto mir auch in Teil zwei hervorragend gefallen kann aber an die zwei, drei Spitzentitel trotzdem nicht ganz heran. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass ich ja ein Fan von traditioneller High Fantasy bin und da lässt sich Jacuba nur bedingt einordnen. Z.B. dass hier auf allem geritten wird, was vier Beine hat. Elche, Elefanten usw. Und jede nur erdenklich neue Tierart wird eingeführt. Dieser Ideenreichtum erinnert mich teilweise an Walter Moers und lenkt meiner Meinung nach von der eigentlichen Handlung viel zu sehr ab. Dadurch entsteht manchmal der Eindruck, er wäre etwas zu bemüht um Neues und Sensationelles, was er gar nicht brauchen würde, denn die Personen seiner Geschichte sind so einnehmend und unterhaltsam, dass die völlig ausreichen würden.

So denke ich, es wäre noch ein bisserl Luft nach oben. Eine Leseempfehlung allemal.

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