Carol Berg: Tor der Verwandlung

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Carol Berg: Tor der Verwandlung
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Transformation
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783442243617

Informationen zum Buch

Seiten
601

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
die ezzarischen Propheten sagen, dass die Götter ihre Schlachten in den Seelen der Menschen austragen und dass sie das Schlachtfeld gemäß ihrem Willen neu gestalten, wenn es ihnen nicht gefällt.

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Handlungsort

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Seit mehr als sechzehn Jahren ist Seyonne ein Sklave. Und diese Jahre der Erniedrigung und des Elends haben ihn fast alles vergessen lassen, was vorher war. Er erinnert sich kaum noch an die Magie, die er einst beherrscht hat, oder an sein Volk, für das er bereits tot ist. Doch als Aleksander, der Kronprinz des derzhischen Kaiserreichs, ihn als Schreibsklaven kauft, wird Seyonne mit einer Bedrohung aus seiner längst vergessenen Vergangenheit konfrontiert. Und ihm ist nichts geblieben, was ihm helfen könnte, sich und seinen neuen Herrn gegen das alte Übel zu beschützen, das nicht nur die Derzhi, sondern die ganze Welt bedroht.

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Seit sein Volk, die Ezzarier, vor sechzehn Jahren praktisch ausgerottet wurde, ist Seyonne ein Sklave. Wieder einmal wird er auf dem Sklavenmarkt verkauft, diesmal an den Hof des derzhischen Kaisers, wo er dem verwöhnten und vor allem launischen Prinzen Aleksander als Schreiber dienen soll. Häufig bekommt er dessen Jähzorn zu spüren, doch Seyonne hat in seinem langen Sklavendasein gelernt, seine Gefühle für sich zu behalten. Seine magischen Fähigkeiten hat man ihm schon bei seiner Gefangennahme entrissen, und er hat sich irgendwann seinem Schicksal ergeben und vermeidet jeden Gedanken an die Vergangenheit.

Ein guter Beobachter ist er jedoch geblieben, und so entgeht ihm nicht, dass am Kaiserhof ein Dämon sein Unwesen treibt, einer der gefürchteten Rai-Kirah, der sich Aleksanders bemächtigt hat, ihn ganz zu vereinnahmen droht und Misstrauen und Zwietracht sät. Die alte Prophezeiung von einer Schlacht gegen die Dämonen und einem Auserwählten kommt ihm in den Sinn. Könnte diese sich auf die Geschehnisse am derzhischen Hof beziehen?

Wenn Aleksander ihm nur Gehör schenkte, was angesichts seiner Stellung nicht besonders wahrscheinlich ist, wüsste Seyonne möglicherweise einen Ausweg, auch wenn das hieße, dass er sich seinen grausamen Erinnerungen stellen müsste …

Sobald man einen Überblick über die zahlreichen Völker und Orte gewonnen hat, was dank eines ausführlichen Glossars und einer Übersichtskarte relativ schnell geht, taucht man in eine Welt ein, die unserer Antike nicht unähnlich ist, ein farbenprächtiges Panorama von Machtkämpfen und Intrigen, Kriegen und Ritualen.

Seyonne erzählt seine Geschichte in der Ich-Form mit einem trockenen, ironischen Unterton. Hier gibt es keine salbungsvollen Heldengeschichten, sondern sehr handfeste Persönlichkeiten, und bei aller inneren Distanz, die Seyonne an den Tag legt, liest sich das ziemlich amüsant.

Die Figuren sind keine platten Schablonen, sondern allesamt wandlungsfähig und machen teils sogar erstaunliche Veränderungen durch. Dadurch wechseln auch die Sympathien des Lesers. Aber nicht nur interessante Charaktere, sondern auch die spannende Handlung fesselt. Kein Kampf gegen brüllende Ungeheuer, sondern gegen eine Bedrohung von innen, eine besessene Seele, die auch nur von innen heraus mit Hilfe besonderer Magie geheilt werden kann (auch wenn natürlich trotzdem im Lauf der Geschichte das eine oder andere Schwert gezückt wird).

Ein schöner Fantasy-Schmöker, bei dem man allerdings keine zu langen Lesepausen einlegen sollte.

Schade übrigens, dass die deutsche TB-Ausgabe so ein „beliebiges“ Coverbild hat.

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