Jan Oldenburg: Totentrickser

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Jan Oldenburg: Totentrickser
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783492702966

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wie sein Name vorsichtig andeutete, hatte der berühmt-berüchtigte Zwergenkrieger Brom "Die Axt" Stahlbart für Subtilitäten nicht viel übrig.

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Was ist schwieriger, als einer verzogenen Totenbeschwörer-Tochter die gemeingefährlichen Flausen auszutreiben? Wenn ein Oberbösewicht gleich am Anfang der Geschichte stirbt, ist meistens etwas faul. Doch das ahnt die Heldengruppe um den Zwergenkrieger Stahlbart noch nicht, als sie einen finsteren Totenbeschwörer ins Jenseits befördert. Ihr Erzfeind luchst den Helden in seinen letzten Atemzügen das Versprechen ab, auf seine kleine Tochter Nenia aufzupassen und sie zu ihren nächsten Verwandten zu bringen. Das allerdings ist weitaus gefährlicher als angenommen: Nicht nur scheinen alle potenziellen Adoptiveltern ausgemachte Psychopathen zu sein, sie sterben den Helden auch noch regelmäßig vor der Nase weg. Und dann ist da noch die kleine Nenia, die selbst alles andere als harmlos ist …

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Lustig mit ein paar Wiederholungen

Grundsätzlich hatte ich schon Spaß mit der Geschichte und musste auch mehrfach grinsen über diverse Sprüche und Aktionen. Allerdings hatte ich auch ab und zu meine Schwierigkeiten, denn es war mir manchmal zu viel des Guten. Eine Aktion reihte sich an die andere, immer wieder neue Figuren waren daran beteiligt, alles ähnelte sich aber auch irgendwie. Eine Woche nach der Lektüre vermische ich in meiner Erinnerung schon die einzelnen Stationen der Queste. Ich hatte oft das Gefühl einzelne kleine Geschichten zu lesen, die aneinandergereiht werden. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch durch die auf einmal dazwischengeschobenen Rückblicke in die Vergangenheiten der einzelnen vier Helden. Ich glaube, das war auch der Grund, warum ich die Geschichte dann stellenweise sogar etwas zäh und langatmig empfand. Es fehlten mir ein durchgängiger Spannungsaufbau und das Gefühl, wirklich ein Ziel zu verfolgen. Die Helden taten dies zwar, es fühlte sich beim Lesen für mich aber nicht immer so an. Das Beispiel der Ähnlichkeit mit einem Computerspiel, das in anderen Bewertungen genannt wird, trifft es meines Erachtens sehr gut. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, mich in der Szene eines Spiels der Art „Monkey Island“ zu befinden.

Die Sprüche und Dialoge waren oft lustig, wiederholten sich aber ebenfalls irgendwie. Ich musste nach einiger Zeit innerlich mit den Augen rollen, als mir zum wiederholten Male deutlich gemacht wurde, was für ein Hau-Drauf der Zwerg doch ist und wie schlau und gefühlvoll der Oger. Manches nutzte sich irgendwann ab und wirkte mehr bemüht als lustig. Auch zu viele Gags hintereinander können manchmal ermüden.

Spaß hatte ich aber wie gesagt trotz allem, denn die Figuren (ob Haupt- oder Nebenfiguren) waren einfach schräg und hatten Charme und ihr Zusammenspiel machte Spaß. Ihre Aktionen an den verschiedenen Schauplätzen und mit den unterschiedlichsten Gestalten und Gegnern bot oft genug Situationskomik und absurde Entwicklungen. Richtig packen konnte mich die Geschichte dann auch wieder zum Ende hin. Hier führte der Autor dann nach einer für mich überraschenden Wende plötzlich alles wieder zusammen. Der Epilog setzte dann dem Ganzen noch mal Krone auf und sorgte dafür, dass ich das Buch lachend zuschlug.

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