Kai Meyer: Wunschkrieg

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Kai Meyer: Wunschkrieg
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785723562

Informationen zum Buch

Seiten
432

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Das fliegende Pferd aus Elfenbein suchte nach ihm am Himmel, es suchte in der Wüste.

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Tarik und die mysteriöse Sabatea haben Bagdad erreicht und wurden getrennt. Sabatea, eine Gefangene in den seidenumwehten Gemächern des Kalifenpalastes, wird zum Spielball dunkler Intrigen. Tariks Versuch, sie zu befreien, scheitert. Er muss in den Gassen des Diebesviertels untertauchen, wo er auf die Spur des Stummen Kaufmanns stößt, der grauen Eminenz der persischen Unterwelt. Von ihm erhält er Hinweise auf den Dritten Wunsch, eine geheimnisumwitterte Macht, der sich die Dschinne in ihrem Krieg gegen die Menschheit bedienen wollen. Aber was ist der Dritte Wunsch? Die Fährte führt Tarik zu den höchsten Würdenträgern des Kalifats, wo man die Wunschmacht für ganz eigene Zwecke nutzen will. Alles steht auf dem Spiel nicht nur das Leben der Menschen von Bagdad und Tariks große Liebe Sabatea, auch das Schicksal von Tariks Bruder Junis, der an der Seite der Sturmkönige und ihrer Anführerin Maryam einen verzweifelten Angriff gegen die Übermacht der Dschinne plant ...

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Ich kann euch sagen, das ist wieder mal so was von spannend! Kai Meyer hat sich hier wirklich selbst übertroffen, und ich finde es sehr bemerkenswert, dass der zweite Teil einer Trilogie so flutscht - meistens haben die doch einen kleinen Durchhänger und man arbeitet sich durch, weil man unbedingt den dritten Teil lesen möchte. Hier ist das überhaupt nicht der Fall; Kai Meyer lässt die Spannungkurve permanent nach oben zeigen, es gibt jede Menge Action und Tempo, und als Sahnehäubchen werden hier erste Teilauflösungen präsentiert, die spektakulärer nicht sein könnten.



Die Handlung teilt sich in drei Stränge und wir begleiten Sabatea durch die vielen Gänge des Bagdader Palastes, Tarik durch die zwielichtigen Gassen der Stadt und Junis, der sich noch im Dschinnland aufhält. Im Zentrum der Geschichte steht der Dritte Wunsch; mit den Wünschen ist das nämlich so eine Sache. Es gibt die so genannten Ifrits; Wesen, in deren Macht es steht, den Menschen drei Wünsche zu erfüllen. Da Menschen oft nicht genau wissen, was sie sich wirklich wünschen, hat es sich in vielen Fällen so ergeben, dass mit Wunsch Nr. 1 und Nr. 2 sehr viel Unheil heraufbeschworen wurde. Zum Glück gab es dann immer noch Wunsch Nr. 3, mit dem man das ganze Chaos rückgängig machen konnte. Nun kommt es seit einiger Zeit zu dem Phänomen, dass der betreffenden Ifrit zwar den ersten und zweiten, nicht aber mehr den dritten Wunsch erfüllen kann, auch wenn er es noch so sehr will. Eine magische Anomalität? Die Folgen sind jedenfalls drastisch und die Hauptfiguren des Romans beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, was mit den dritten Wünschen passiert und wo sie sich manifestieren. Dabei entdecken sie wirklich Ungeheures...




Kai Meyer hat wieder mal ganz außergewöhnliche Fantasy-Elemente in seine Geschichte eingebracht. Es gibt fliegende Teppiche, die der Teppichreiter mittels eines Handgriffs in das Muster des Teppichs beherrscht. Dieses magische Konzept ist ganz gut ausgefeilt und wird immer verständlicher im Laufe der Lektüre. Es gibt Magier, Dschinne, Kali-Assassinen und ein Mädchen in Honig. Die Sturmkönige werden näher beleuchtet und ihre Ritte auf wilden Windhosen und zerstörerischen Tornados beeindruckend geschildert. Auch der Narbennarr spielt wieder eine Rolle und sein Geheimnis wird gelüftet. Ganz besonders gut gefallen mir die Elfenbeinpferde (wer hätts gedacht), die eine Mischung aus Pferd und Roboter sind und überraschenderweise nach Zimt riechen.




Das Setting ist wunderbar gestaltet, ein Bagdad wie aus Tausendundeiner Nacht bildet die Kulisse für tolle Jagden mit dem fliegenden Teppich oder Versteckspiele in den Katakomben. Außerdem finde ich diesen zweiten Teil sehr emotional und die Gefühle der Protagonisten waren für mich sehr eindringlich geschildert, insbesondere im Schlußteil, so dass ich mich gar nicht mehr von ihnen losreißen konnte. Die Sprache ist etwas zurückhaltender, als wir das von Kai Meyer kennen, aber ich hatte schon im ersten Teil das Gefühl, dass dieser erwachsene und weniger blumige Sprachstil perfekt zu dieser Geschichte passt.



Eigentlich wollte ich mir die fünf Ratten ja für den dritten Teil aufsparen, aber ich komme einfach nicht drum herum.

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