Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen

Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen

Hot
 
1.0 (2)
 
0.0 (0)
3792   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442472444

Informationen zum Buch

Seiten
219

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Drei Wochen später. Betreff: Hallo

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

"Wie es nun weitergehen soll, Leo? - Weiter wie bisher. Wohin? - Nirgendwohin. Einfach nur weiter. Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam."

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
1.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
1.0  (1)
Charaktere 
 
1.0  (1)
Sprache & Stil 
 
1.0  (2)
Gesamtbewertung 
 
1.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
1.0
Charaktere 
 
1.0
Sprache & Stil 
 
1.0

Nichts für mich

Inhaltsangabe:

Alles beginnt mit einer fehlgeleiteten E-Mail. Emmi wollte nur ein Zeitschriftenabonnement kündigen, doch die Mail landet bei Leo. Zwischen den beiden entwickelt sich ein lebhafter Mailkontakt mit heftigen Flirts, und irgendwann steht die Frage nach einem Treffen im Raum. Ob die Realität den Mailträumen standhalten kann?

Es gibt zwischenzeitlich einen zweiten Band um Emmi und Leo: Alle sieben Wellen

Meine Meinung zum Buch:

Die Idee, einen Roman in E-Mails zu verpacken, gefällt mir, denn ich habe schon mehrere gelungene Versionen dieser Art gelesen: einmal den Krimi „Fan Mail“ von Ronald Munson und „Für immer vielleicht“ von Cecelia Ahern hat mir auch sehr gut gefallen.

Der Anfang dieses Buches ist auch spritzig und lebhaft, es lässt sich gut lesen, ich musste mehrfach lachen und freute mich schon auf schöne Lesestunden.

Aaaaaaaaber dann. Leider entwickeln sich die Charaktere in keiner Weise, Emmi entpuppt sich als eine ständig nach Aufmerksamkeit hungernde, entscheidungsunfähige Nerv-Göre und der schon zu Anfang recht oberlehrerhafte Leo weiß auch nicht, was er will. Und so greinen und sülzen sich die beiden Protagonisten über Seiten hinweg an. Ich fand das nur noch zum Gähnen und wenn ich das Buch nicht im Rahmen des SLW gelesen hätte, hätte ich es vermutlich schon nach der Hälfte beiseite gelegt. Die Mail von Emmis Ehemann brachte das Fass dann wirklich zum Überlaufen, das war so was von unglaubwürdig.

Nein, das war gar nichts für mich. Nur für den witzigen Anfang gibt es ein Pünktchen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
1.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
N/A
Charaktere 
 
N/A
Sprache & Stil 
 
1.0

Auch die 7. Welle macht dieses Buch nicht besser

Obwohl ich bereits den ersten Teil "Gut gegen Nordwind" nicht so toll fand, war ich trotzdem neugierig auf den Folgeteil und habe ihn mir schließlich auch als Hörbuch angehört.

Dieser Teil macht genau dort weiter wo Teil 1 aufgehört hat. Genau dieser Grund war ein Teil meiner Neugier. So wie "Gut gegen Nordwind" geendet hat, konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen, wie Emmi und Leo ihre Email-Beziehung wieder aufnehmen möchten, aber irgendwie schaffen sie es. Und es geht weiter mit den Emails, die nur so hin und her fliegen. Bereits im ersten Teil fand ich Emmi oft sehr grenzwertig und das hat sich in diesem Teil überhaupt gar nicht geändert. Bis zum Schluss konnte ich nicht nachvollziehen, was Leo an ihr findet, aber anscheinend ist sie wohl im wirklichen Leben ganz anders, als wenn sie schreibt.

Schreibend hatte ich immer das Gefühl eine total verbitterte Frau vor mir zu haben, die eigentlich mit dem Leben abgeschlossen hat. So wie Leo sie aber beschreibt, scheint sie in Wahrheit gar nicht so zu sein. Dieser Widerspruch hat mich oft verwirrt zurück gelassen und oft war ich kurz davor das Hörbuch wirklich abzubrechen. Jedoch ich gestehe, ich war neugierig auf das Ende. Ja, das Ende ist... ok. Es ist so irgendwie das, was ich erwartet habe, damit diese zwei Teile Sinn machen, aber irgendwie ist es damit auch wieder nichts Besonderes. Die letzten Emails von Emmi haben mich nur noch die Augenbrauen heben lassen und ich habe mich wirklich gefragt, was sie eigentlich will. Ihre Reaktionen und Handlungen konnte ich so wieso die gesamten Bücher nicht nachvollziehen und jetzt nach zwei Hörbüchern Emmi und Leo habe ich sie immer noch nicht begriffen! Und ich bin eine Frau!

Gerettet wird dieses Hörbuch eindeutig wieder von seinen Sprechern: Andreas Sawatzki und Christian Berkel machen ihre Sache einfach großartig und vor allem den beiden Sprechern ist es zu verdanken, dass ich mir dieses hin- und hergequäle bis zum bitteren Ende angetan habe. Als Buch hätte ich es einfach zugeklappt, die letzte Seite gelesen und gut wäre es gewesen.

Alles in allem kann ich die Begeisterung, die viele mit diesen Büchern verbinden bis heute nicht nachvollziehen. Für mich ist die Geschichte von Emmi und Leo keine "wunderbare Liebesgeschichte", sondern ich finde die Geschichte eher erschreckend. Die Menschen, die sie verwundet zurück lassen, kommen hier einfach nicht zu Wort, daher kann ihr Schicksal nicht berühren und durch die Art und Weise die Emmi an den Tag legt, konnte ich auch zu keiner Sekunde irgendwie mit ihr mitfühlen.

Als positiven Punkt kann man vielleicht die Email-Schreibkunst noch hervorheben. Die beiden schaffen es wirklich, gerade Leo, teilweise wirklich richtig poetische Emails zu schreiben. Gerade ab der Hälfte des Hörbuches habe ich mich mehr auf die Art und Weise der Emails fokussiert, als wirklich auf den Inhalt zu achten und ja: die Sprache ist wirklich schön. Aber das war dann auch schon alles.

Für das Buch selber vergebe ich nur noch eigentlich einen halben Punkt, für die poetischen Emails.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

In dieser Liste gibt es noch keine Bewertungen.
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue