Anna Gavalda: Alles Glück kommt nie

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Anna Gavalda: Alles Glück kommt nie
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
La consolante
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783596185009

Informationen zum Buch

Seiten
608

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
er hielt sich stets etwas abseits.

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Handlungsort

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Charles Balanda, Ende Vierzig, ist ein erfolgreicher Architekt und glücklich mit seinem Leben. Bis er einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: ›Anouk ist tot.‹ Von da an ist nichts mehr, wie es war. Denn Anouk ist seine große Liebe gewesen, bis...? Was damals geschah, lässt Charles nicht mehr los. Er begibt sich auf Spurensuche und merkt, dass er sich eigentlich nach einem ganz anderen Leben sehnt. Ein wunderbares Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und über die ganz, ganz große Liebe.

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Alles Glück kommt nie

Charles Balanda ist 47, erfolgreicher Architekt, kreuzunglücklich, und merkt es nicht. Was er merkt, ist eine tiefe Müdigkeit, die ihn nicht schlafen lässt. Eine Gereiztheit, die ihn ungenießbar werden lässt. Von seiner Frau hat er sich entfremdet. Seine 14jährige Stieftochter Mathilde interessiert sich zunächst hauptsächlich für seine Brieftasche.

Als Charles einen Brief erhält mit den Worten „Anouk ist tot“ wird eine Lawine in ihm ausgelöst. Zusammen mit dem Leser reist er in seine Vergangenheit. Bilder seiner Jugend werden wieder lebendig. Anouk, die Mutter seines Freundes Alexis, lebte ein für Charles faszinierendes Leben. Sie war unangepasst, unkonventionell und gefühlvoll. „Für Anouk bestand unser einziges Verdienst darin, weder tot noch krank zu sein, der Rest spielte nicht die geringste Rolle“ (S. 184).

Charles verliebte sich in Anouk, aber mit seinem Studium und dem Aufbau seiner Karriere beschäftigt, verlor er den Kontakt zu ihr und schleichend auch zu sich selbst. Als ihm sein Unglück bewusst wird, kann er seine Ehe nicht mehr retten. Sich selbst aber schon. Charles beginnt, sich wieder zu spüren: Etwa in Gesprächen mit seiner – ebenfalls ernüchterten, aber glücklicherweise nicht desillusionierten – Schwester Claire, oder im Zusammensein mit seiner Stieftochter Mathilde, die es nicht schafft, ihre Verletzlichkeit dauerhaft hinter ihrer Coolness zu verstecken. Dann sind da Momente großer Vertrautheit und Nähe.

Als Charles Kate kennenlernt, verliebt er sich nicht nur in sie, sondern auch in das Leben, das ihm hier in allen Facetten begegnet: Kate lebt mit vielen Kindern und Tieren zusammen auf einem halb verfallenen Bauernhof, und sie hat eine sehr bewegte Vergangenheit.

Charles Geschichte ist wunderbar erzählt, in einer Sprache, die mich zum ganz langsamen Lesen gebracht hat, um ja nichts zu verpassen. Die Protagonisten sind gebrochene Menschen, die sich nur ganz allmählich aus ihrer Haut lösen und sich verändern können. Wie auch schon bei „Zusammen ist man weniger allein“ hat mich lediglich der Schluss etwas gestört, der mir doch zu märchenhaft daherkommt. Aber insgesamt ein Buch, das mich sicher noch länger beschäftigen wird.

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