Amy Hatvany: Das Jahr der Wunder

Amy Hatvany: Das Jahr der Wunder

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Amy Hatvany: Das Jahr der Wunder
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Safe with Me
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783764505509

Informationen zum Buch

Seiten
448

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Zuerst hört Hannah Emilys markerschütternden Schrei; dann das Kreischen von Bremsen, gefolgt von einem dumpfen Aufprall und dem Knirschen von Metall, das sich in Metall frisst.

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Handlungsort

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Zwei Mütter. Zwei Töchter. Und ein geschenktes Leben.

Hannah Scotts Welt zerbrach an dem Tag, als ihre Tochter Emily bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Nun, ein Jahr später, begegnet Hannah unerwartet der fünfzehnjährigen Maddie Bell, der Emilys Organspende das Leben rettete …

Die Familie Bell jedoch hat ganz eigene Probleme. Maddies Mutter Olivia wird von ihrem Ehemann unterdrückt – doch wenn sie ihn verließe, würde sie ihre Tochter nie wiedersehen. Maddie wiederum sehnt sich nach Normalität. Gemeinsam erkennen die völlig unterschiedlichen Frauen, dass das Leben zwar voller Komplikationen steckt, manchmal aber auch voller Wunder …

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Das Wunder von Seattle

Amy Hatvany - Das Jahr der Wunder - Blanvalet

Seattle, Washington State
Als Hannahs Tochter Emily verunglückt, steht die Zeit still und im Hospital ziehen sich hoffnungsvolle Stunden so dahin. Eine Not-Operation zeigt leider ein klares Ergebnis, der Aufprall, mit dem der Kopf auf die Strasse prallte, war zu hart für das Gehirn der kleinen Emily.
Mit einem sogenannten Hirntod endet hier ein selbstständiges Leben. Der Körper des 12-jährigen Mädchens ist nur noch durch eine piepende Maschine funktionsfähig, für Emily selbst gibt es keine Rettung. Das Kind hat die Blutgruppe AB Negativ, was den Arzt sofort veranlasst zu fragen, ob sie Organspenderin sei. Hannah gibt unter Schluchzen das Mädchen, das einmal ihre Tochter war, frei, in der Hoffnung viele Leben damit zu retten. Trotzdem kämpft ein riesiges Unverständnis in ihrem Inneren, aber sie unterschreibt..
Die 15-jährige Maddie kennt seit ihrem 6.Lebensjahr jedes Krankenhaus in uns auswendig.
Zöliaki..Typ-2 Autoimmunhepatitis..Fibrose..etc
Die Immun-Supressiva wirken nicht mehr, es wird kritisch, Maddie braucht dringend eine Lebertransplantation. Sie ist 15Jahre und ob sie ihren 16. Geburtstag je erleben wird ist fraglich.
Maddie weiß das gut durch Zynismus zu verdrängen:
"Es sei denn irgendein armes Schwein mit meiner super-speziellen Blutgruppe stirbt demnächst und rettet mir mein Leben."
Ungeküsst und ohne je wieder einen Schokopudding gegessen zu haben, möchte Mäddie nicht sterben. Da bekommt sie die Chance auf ein neues Leben, ein Transplantat steht zur Verfügung..
--
Ein kleines Juwel, warmherzig und philosophisch, für Erwachsene und Jugendliche.
Ein Pageturner, der einem nicht schlafen lässt, eine fließende Sprache, wie Wasser.

"Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommenden Winter atmen wir Abschied."
Rilke

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eine sehr schöne aber zugleich traurige Geschichte

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das Cover. Als mir dann auch noch der Klappentext gefallen hat, war klar, ich werde das Buch auf jeden Fall lesen!
Es handelt sich hier um einen sehr emotionalen, tiefgehenden Roman!
Hauptsächlich geht es hier um Mütter und Töchter...
Erzählt wird die Geschichte aus 3 Perspektiven: Hannah, Olivia und Maddie.

Hannah verliert ihre Tochter Emiliy durch einen Unfall. Als klar ist, dass Emily hirntot ist, gibt Hannah die Organe frei.
Hiermit rettet sie Maddie das Leben.
Durch Zufall lernt Hannah Olivia - die Mutter von Maddie kennen und somit auch Maddie. Viel mehr will ich hier jedoch nicht verraten, weil ich sonst zu sehr spoiler. Man sollte unvoreingenommen an das Buch herangehen!
Die Familiensituation von Olivia und Maddie macht mich sehr traurig.

Die Charaktere sind sehr greifbar beschrieben, man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Die Geschichte ist sehr gut zu lesen - fließend, emotional und sehr tiefgehend. Der Roman berührt einen sehr, da in vielen Dingen detailiert beschrieben wird.

Alles in allem eine sehr schöne aber auch zugleich traurige Geschichte, nicht unbedingt für schwache Gemüter. Das Buch lässt einen garantiert nicht kalt und ich gebe zu, ich musste oftmals schlucken und das ein oder andere Tränchen ist geflossen!

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Eine ebenso dramatische wie anrührende Geschichte

in der es hauptsächlich um Mütter und Töchter geht, erzählt die Autorin Amy Hatvany: Hannah verliert ihre 12jährige Tochter Emily plötzlich bei einem Verkehrsunfall. Zunächst wird sie künstlich am Leben gehalten und nachdem feststeht, dass das Kind nicht zu retten ist, erklärt sich Hannah bereit, alle Organe zu Spenden. Durch Zufall lernt Hannah, die Friseurin ist, Olivia und deren 15jährige Tochter Maddie kennen, deren Leben durch eine Organspende Emilys gerettet werden konnte. Das jedoch ahnt sie zunächst nur und als diese Ahnung zum Wissen wird, trifft Hannah eine folgenschwere Entscheidung.

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven - und zwar denen von Hannah, Olivia und Maddie erzählt. Auch die beiden letzteren haben ein ganz schönes Päckchen zu tragen: finanziell mehr als auf Rosen gebettet, leiden sie unter einem despotischen Ehemann bzw. Vater.

Ein Buch, in dem es um harte, ja dramatische Schicksale geht. Die Autorin schreibt sehr eindringlich und ich kann mich besonders in ihre Darstellung aus der Perspektive der beiden erwachsenen Frauen/Mütter hineinfühlen - mit Maddies Perspektive tut sie sich manchmal ein bisschen schwer, finde ich. Sie konnte mich nicht ganz vom Denken und Handeln des jungen Mädchens in bestimmten Situationen überzeugen.

Aber am wenigsten glaubwürdig erschien mir persönlich die Reaktion der beiden anderen auf Hannahs Entscheidung - ein Thema, das ich Ihnen vorenthalten muss, damit ich Sie nicht des Höhepunktes im Buch beraube. Wenn Sie sich für dramatische Geschichten mit Herz interessieren, könnte dies durchaus ein Buch für Sie sein, vielleicht bewerten Sie bestimmte Aktionen der Protagonistinnen ja anders als ich.

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