André Kubiczek: Komm in den totgesagten Park und schau

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André Kubiczek: Komm in den totgesagten Park und schau
ET (D)
2018
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783871341793

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Jetzt wusste wenigstens ein einziger Mensch …
… auf dieser ganzen Scheißwelt, was mit ihm los war, obwohl Veit Stark doch sehr bezweifelte, dass Marek Winter, sein Kollege und wenn auch vielleicht nicht gerade Freund, so doch immerhin nahestehendster Bekannter im real life, sich noch an all das erinnern konnte, was er ihm zu sehr später Stunde – die Morgendämmerung war bereits aufgezogen vor den getönten Fenstern des Leibarztes – anvertraut hatte.

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Deutschland, in der Gegenwart: Die öffentliche Verwaltung knirscht, Autonome und Illegale besetzen immer mehr Nischen, Gemurmel von einer Revolution geht um. Halbwegs bürgerlich lebt Marek, Inhaber einer Unistelle, mit seiner Frau Adriana und deren Kindern aus erster Ehe. Als die Schulleiterin Marek absurde Vorwürfe macht, fängt dieser einen Kleinkrieg an. Als Mareks Kollege Veit handfest eingreift, nimmt die Eskalation ihren Lauf. Währenddessen kommt Mareks Sohn Felix, neunzehn, zu Besuch, um seinen Vater endlich zu verstehen, denn: «Er hat immer nur einen winzigen Schritt neben den richtigen Weg gesetzt, aber das ziemlich oft, und die Summe dieser vielen, kleinen falschen Schritte hat ihn auf die falsche Spur gebracht.» Nach einer chaotischen Flucht stranden sie in der Böhmischen Schweiz. Hier, in einem abgelegenen Weberhäuschen, lernen Vater und Sohn sich selbst und einander kennen und warten ab, bis sich die Wogen zu Hause und im Land geglättet haben. Beide stellen sich die gleiche Frage: Wie konnte es nur so weit kommen?
André Kubiczek schildert eine Vater-Sohn-Beziehung im Ausnahmezustand – und übertrumpft die absurde Wirklichkeit nicht durch überdrehte Volten, sondern zeigt fabelhaft, wie wir unserem ganz persönlichen Untergang entgegentaumeln.

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