Andy Jones: Zwei für immer

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Andy Jones: Zwei für immer
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The two of us
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783352006647

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Erster Satz
Es ist die letzte Augustwoche, und mein Sonnenbrand kribbelt, als Ivy den Wagen in die Straße lenkt, in der ich aufgewachsen bin.

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"Ich liebe dich, Ivy. Ich finde dich klug und witzig und schön … Doch bist du die Richtige? Oder bist du nur noch hier, weil du schwanger bist?   Ich hoffe, dass alles gut ausgeht, aber die Wahrheit ist: Ich weiß es nicht."    Als er Ivy begegnet, ist Fisher wie vom Blitz getroffen, und bald ist er sich sicher, dass aus der Sache etwas werden könnte. Noch weiß keiner der beiden, dass die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen ist: Ivy ist schwanger. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte …

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Zwei für immer

Fisher weiß es ganz genau. Er ist verliebt und die einige Jahre ältere Ivy ist die Auserwählte, seine Frau fürs Leben. Doch beruht das wirklich auf Gegenseitigkeit? Zunächst schwebt das Paar auf Wolke sieben, doch dann verändert Ivy sich, zieht sich zurück und das verursacht bei Fisher erste Zweifel. Seine Liebe jedoch ist groß und so bleiben die beiden zusammen und das erst recht, als Ivy Fisher eröffnet, dass sie schwanger ist.

„Zwei für immer“ ist eine Geschichte, die so gar nicht zu dem farbenfrohen Cover des Buches passt. Dieses Cover hat mich auf Anhieb begeistert und ich habe hier eine fröhliche und unterhaltsame Geschichte erwartet. Aber so ist es nicht. Vielmehr geht es eher zäh zu in dieser Beziehung zwischen Fisher und Ivy. Ursächlich hierfür ist wohl die mangelnde Kommunikation zwischen diesen beiden Menschen, aber für mich in erster Linie auch Ivy selbst, die sich wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt und keinerlei Rücksicht auf die Gefühle von Fisher nimmt. Oft genug hätte ich sie schütteln mögen, wenn sie wahrhaftig vor mir gestanden hätte. Dabei schafft es Ivy anderen Personen gegenüber sehr nett und einfühlsam zu sein. Das beweist sie bei einem Zusammentreffen mit El, Fishers bestem, aber sterbenskrankem Freund.

Der Leser dieses Buches darf ein Wechselbad der Gefühle durchleben und wird Fisher über große Strecken hinweg bedauern und dann, einige Seiten später, auch wieder Verständnis für Ivy entwickeln.

„Zwei für immer“ entstammt aus der Feder eines Mannes. Vielleicht ist es genau diesem Umstand geschuldet, dass die Geschichte eben keine lockere und fröhliche Liebesgeschichte ist. Stellenweise unverständlich, manchmal auch langatmig, stellt sich die Beziehung dar. Dabei könnte sie dennoch aus dem Leben gegriffen sein. In keinem Fall aber sind hier Schmetterlinge im Bauch spürbar. Dafür ist der Alltag zu präsent und das Schicksal zu hart zu Fisher, aber auch zu Ivy.

Dieses Buch ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dem Leser etwas Ausdauervermögen abverlangt und dann mit einem halbwegs runden und versöhnlichen Ende aufwarten kann.

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Schlimmer geht immer

Das jedenfalls bekommt Fisher zu spüren, als seine frischgebackene Freundin Ivy - die Liebe ist erst ein paar Tage alt - ihm mitteilt, sie sei schwanger und sich bald herausstellt, dass Zwillinge ins Haus stehen. Und Ivy will die Kinder unbedingt haben - ob sie Fisher für immer dazu haben möchte, das weiß sie allerdings noch nicht so genau. Fisher allerdings schon - für ihn ist die neun Jahre ältere Maskenbildnerin die Frau fürs Leben und rasch gewöhnt er sich auch an den Gedanken, bald zweifacher Vater zu werden.

Dabei hat er so einiges um die Ohren - seinen Beruf, seine Familie, mit der er durchaus eng verbandelt ist und nicht zuletzt El, seinen besten Freund, der todkrank ist. Eine sprunghafte Freundin, über die er noch - fast - nichts weiß, das ist weiß Gott nicht das, was er dringend nötig hat.

Flapsig, teilweise fast derb geht es hier zu - ich fühlte mich immer mal wieder an den alten Stephen-Frears Film "Snappers" um eine irische Familie erinnert, der auch humorvoll, allerdings um einiges anrührender war. Das Tiefsinnige kam hier nämlich zu kurz. Dachte ich. Über weite Strecken. Bis der Autor im letzten Teil dann doch noch die Kurve bekam und mich total überrascht hat. Wirklich nicht schlecht - auch wenn ich immer mal wieder etwas genervt war, weil ich die Dynamik zwischen Fisher und Ivy nicht nachvollziehen konnte. Aber das letzte Drittel hat es wieder rausgerissen und zu einem Roman mit Herz und Pfiff werden lassen.

Nichts für jeden, aber für Leser mit einer Vorliebe für britischen Humor und für komplizierte Familien.

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Mal eine ganz andere Liebesgeschichte...

Die frische Optik des Buches hat mich auf den Roman aufmerksam gemacht und da es sich hier um ein Debüt handelt, begann ich unvoreingenommen mit der Lektüre.

In der Geschichte geht es um ein Paar, dass die Liebe mal anders entdeckt, denn kaum sind sich Ivy und Fisher begegnet, ist sie bereits schwanger. Kann sich eine Beziehung überhaupt entfalten, wenn von Anfang an klar ist, dass man was draus machen muss? Und wie wird die Schwangerschaft verlaufen, wenn die werdenden Eltern sich erst kennenlernen müssen?

William Fisher agiert hier als Ich- Erzähler und schildert dem geneigten Leser sein Leben mit Ivy, wobei er nahezu immer von "Wir" und nicht von "Ich" spricht, was ich schon als kleine Besonderheit ansehe.

Der Roman machte es mir anfänglich nicht leicht ihn zu mögen, was keinesfalls an Fisher lag, denn der ist ein toller Kerl mit dem Herzen am rechten Fleck. Wenn man so einen Mann an der Seite hat, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Nein Grund für meine Antipathie war Protagonistin Ivy, denn ihr Handeln und Wirken konnte ich lange Zeit rein gar nicht verstehen. Sie geht mit Fisher einfach nicht gut um und solche Menschen mag ich nicht.

Doch je mehr man liest, desto intensiver lernt man die Charaktere kennen und erfährt ihre Geheimnisse, die der Grund für ihr Tun sind. So wächst einem auch Ivy irgendwann ans Herz.

Mir ging besonders nahe das Schicksal von Fishers Freund El. Das schildert der Autor sehr rührend, so dass die Augen nicht immer trocken bleiben.

Das Ende des Romans hat mich total überrascht und tief bewegt. Er vermittelt Hoffnung, dass man zu zweit alles schaffen kann, eben Zwei für immer.

Fazit: Ein Roman, der frischen Wind ins Liebesromangenre bringt. Gern empfehle ich dieses Buch weiter. Gelungen!

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Keine wirklich romantische Liebesgeschichte

Wer kitschige Liebesromane mag ist bei „Zwei für immer“ absolut falsch. Ich habe mit einem solchen Roman gerechnet und wurde etwas enttäuscht. Der Roman ist zwar etwas realistischer als andere Liebesgeschichten, aber er hat mich leider nicht wirklich überzeugt.

Die Geschichte dreht sich um Ivy und Fisher, die erst seit kurzer Zeit ein Paar sind und plötzlich die Nachricht erhalten, dass Ivy schwanger ist. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte …

Ich hatte anfangs wirklich Probleme in die Geschichte hinein zu finden. Erst nach einiger Zeit ging es dann. Der Schreibstil war auch nicht so mein Ding. Der ironische Unterton der Story hat mir jedoch sehr gut gefallen.

Ivy war mir die ganze Zeit über in ihrem Verhalten unsympathisch und anstrengend. Zum Ende hin wurde es etwas besser. Ich habe lange versucht sie zu verstehen, aber irgendwann habe ich es aufgegeben. Fisher war mir da schon sympathischer, auch wenn ich seine Beweggründe ab und zu ebenfalls nicht nachvollziehen konnte. Die Beiden sind ein merkwürdiges Paar und führen eine turbulente Beziehung mit Auf und Abs. Diese merkwürdige Beziehung hat mich aber teilweise etwas verwirrt.

Die Story weiß glaube ich auch nicht wirklich was sie sein will: Eine Liebesgeschichte, ein Schwangerschaftsratgeber, eine Dramageschichte oder ein Comedybuch. Es wurde immer hin und her gewechselt und hat mich nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr überzeugt. Mir hat zudem der Tiefgang in der Geschichte gefehlt. Alle Figuren bleiben reichlich blass – wie zum Beispiel der an Huntington-Erkrankte El. Ihm hätte man mehr Platz einräumen können.

Zum Ende hin wurde es dann noch einmal sehr dramatisch und traurig – im Mittelteil aber gab es viel zu viele Längen. Mich konnte das Buch leider nicht wirklich überzeugen. Schade…

Fazit:
Eine turbulente Geschichte, die zwischen Drama und Comedy wechselt und mich etwas verwirrt zurück gelassen hat. Mich hat das Buch leider nicht wirklich überzeugt…

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(Aktualisiert: 04 März 2016)
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Nicht mein Fall

„Zwei für immer“ von Andy Jones war mir wegen seines ansprechenden Klappentextes ins Auge gestochen und da ich Heikko Deutschmann als Sprecher bereits von ein, zwei Krimis kannte, habe ich mich auf das Hörbuch gefreut. Erwartet hatte ich die Geschichte eines Liebespärchens, welches sich erst zusammenraufen muss, dies aber auch will, da es ziemlich schnell zu einer Schwangerschaft kommt. Also einen Beziehungsroman, der nach einigem hin und her vielleicht auch zu einem schönen Happy End führt und der neben Humor auch gerne etwas Tiefgang haben darf.

Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Fisher, einem durchaus sympathischen Dreißigjährigen, der zwar anfangs von der bevorstehenden Vaterschaft etwas überrascht wird, sich aber dann mit Elan und positiver Grundeinstellung in die aufkeimende Beziehung zu Ivy stürzt. Er stellt sie seiner Familie vor, er ist an der fortschreitenden Schwangerschaft sehr interessiert und er ist überhaupt einer dieser Männer, die man in Komödien gerne als den Helden sieht; Typ netter Schwiegersohn. Ivy, die ein paar Jährchen älter ist, ist da wegen schlechter Erfahrungen schon etwas zurückhaltender und anfangs wirkt sie durch ihre sperrige kühle Art eher unsympathisch. Aber Fisher’s Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass ihr Schale langsam aufbricht.
Also eigentlich eine Handlung genau nach meinem Geschmack. Jetzt kommt das große Aber. Der Autor glaubte wohl, dass so eine simple Liebespaar-Geschichte zu wenig wäre und man Tiefgang nur durch Dramatik und Tragik bekommen könnte. Also hat er so einiges eingebaut, was den Leser durch eine Achterbahn der Gefühle jagt. Dass Ivy Narben im Gesicht hat und Fisher einen sterbenskranken Freund, das könnte man ja noch verkraften. Dass Ivy Zwillinge erwartet und es zu Problemen kommt, das Freund El seinen eigenen Tod plant, da wird es schon ziemlich anstrengend. Und ohne zu viel zu verraten, die Ereignisse bei und nach der Geburt der Kinder waren mir einfach zu viel Drama-Baby. Dazu kam, dass der Erzählton über zwei Drittel des Buches ja sehr humoristisch-flapsig war und ich mit dem Sprecher hier gar nicht warm geworden bin und dann auch den Wechsel zu einer Fast-Tragödie emotional einfach nicht nachvollziehen konnte.

Mein Fazit: Ich habe vielleicht zu viel erwartet aber der Autor konnte mich mit seiner Geschichte einfach nicht überzeugen. Mir gefiel weder der Rhythmus noch die Überfrachtung mit Themen. Ich denke allerdings, dass es mir als Buch vielleicht noch etwas besser gefallen hätte.

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Nichts für mich

Fisher und Ivy, er dreissig Jahre, alt, sie etwas älter, lernen sich im Job kennen. Sehr schnell wird Ivy schwanger, und das mit Zwillingen. Während Fisher ganz vernarrt in Ivy ist und sich auf die gemeinsame Zukunft freut, reagiert Ivy sehr zurückhaltend fast schon abweisend. Auh als Fisher dann seine Wohnung aufgibt und bei Ivy einzieht, funktioniert nicht alles wie erhofft.

Das Cover und auch die ersten 3/4 des Buches deuten auf einen leichten Liebesroman hin. Entsprechend locker ist auch der Schreibstil.

Fisher ist ein sympathischer Mann, der seine grosse Liebe gefunden hat. Etwas überrascht durch die schnelle Schwangerschaft, versucht er alles zu meistern und Veranwortung zu übernehmen. Bei Ivy hat man zunächst den Eindruck, dass sie nur Nachwuchs möchte und den dazugehörigen Mann nicht unbedingt braucht. Daran ändert sich zunächst auch nicht viel. Erst zum Ende des Buches hin bekommt der Roman durch einige Schicksalsschläge und unverhoffte ärztliche Diagnosen Tiefgang und Dramatik. Leider konnte dieses späte "Aufbäumen" an meinem Gesamteindruck des Buches nicht mehr viel ändern. Dafür war es zu spät.

Mit dieser Mischung aus Liebesroman, Schwangerschaftsratgeber, Drama und Komödie konnte ich nicht viel anfangen.
Ich hatte den Eindruck, dass der Autor möglichst viel in die Geschichte hineinschreiben wollte. Dazu gehören die anfangs undurchsichtige und gezeichnete Ivy, ihr Bruder, der "vorübergehend" bei den werdenden Eltern einzieht, ein an Huntington erkrankter homosexueller Freund, skurrile Eltern und eine Kollegin, die an Fisher interessiert ist.

Insgesamt konnte der Roman mich nicht überzeugen, was auch einigen anderen in der Leserunde ähnlich ging.

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