Barbara J. Zitwer: Als das Meer uns gehörte

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Robbie und der Wal
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4.0
Inhaltsangabe:
Tess Mann wird am helllichten Tag ermordet. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, findet sie auch noch heraus, dass ihr Mann sie betrogen hat und die Familie verlassen wollte.
Das alles ist zuviel für Tess, daher fährt sie mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie zu ihrem Onkel nach Montauk um sich eine Auszeit zu nehmen.
Doch Robbie findet sich dort gar nicht zurecht, beginnt seine Mutter zu hassen und gibt ihr die Schuld am Tod seines Vaters.

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte gut gefallen, die Autorin hat einen flüssigen und einfühlsamen Schreibstil.
Sie schreibt auch sehr bildhaft und ich hatte die schönsten Bilder vom traumhaften Montauk vor Augen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und ich konnte mich teilweise in sie hineinversetzen.
Tess ist eine sehr erfolgreiche Schuhdesignerin und hatte kaum Zeit für ihren Sohn. Robbie hatte somit eine viel tiefere Bindung zu seinem Vater und macht nach dessen Tod Tess das Leben nicht wirklich leicht.
Sie weiß zunächst gar nicht, wie sie mit Robbie umgehen soll, doch dann treffen sie den Meeresbiologen Kip, der auf der Suche nach einem bestimmen Wal ist.
Kip findet sofort Zugang zu Robbie, bringt ihm die Welt der Wale nahe und ist für ihn bald ein Vaterersatz.

Obwohl die Walgeschichte eigentlich das Hauptthema des Buches sein soll, wurde diese leider nur so nebenbei abgehandelt, was ich sehr schade fand, denn die Autorin beschreibt die Szenen auf dem Meer so wunderschön, dass ich hiervon gerne noch viel mehr gelesen hätte.
In der Hauptsache geht es aber um Tess, wie sie mit ihrem Kummer fertig wird.

Obwohl mir die Geschichte an sich gut gefallen hat, muß ich aber zwei Sterne abziehen, vieles wird in der Geschichte viel zu schnell abgehandelt, was sich zunächst als schwierig herausstellt, ist dann doch innerhalb kürzester Zeit erledigt und wird zum großen Erfolg. Auf einmal gelingt Tess alles mühelos, was für mich dann doch etwas unglaubwürdig wirkte.
Zudem gab es viele Logikfehler und der Schluß hat mir auch nicht wirklich gefallen. Hier verhält Tess sich so, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich die Geschichte dennoch gerne gelesen und kann sich auch weiterempfehlen, wenn einen die Logikfehler nicht stören.
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Die Trauer überwinden
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
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3.0
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3.0
Als Tess Harding erfährt, dass ihr Mann mitten in New York getötet wurde, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit ihrem Sohn Robbie flüchtet sie nach Montauk, einem Dorf auf Long Island, zu ihrem Onkel Ike. Doch Robbie will zurück nach New York und zieht sich immer mehr zurück und stößt Tess von sich. Er flüchtet auf das Boot des Meeresbiologe Kip, der Wale erforscht und dem es besonders der Wal Benny angetan hat. Robbie ist gleich fasziniert von Benny und auch Tess spürt auf dem Meer, dass es vielleicht doch noch Hoffnung gibt.
Ich habe mich recht schwer getan mit dem Buch. Das Thema hat mich zwar sehr angesprochen, aber die Umsetzung hat mich da nicht überzeugt. Der Sprachstil hat mir zwar gefallen, aber es gab so einiges, was mir nicht logisch erschien. Überzeugt hat mich die Darstellung der Gegend um Montauk und die Atmosphäre auf dem Boot. Da hatte ich das Gefühl, dabei zu sein. Die Geschichte um Tess und Robbie allerdings war mir teilweise zu sprunghaft.
Tess, Adam und Robbie sind anscheinend eine perfekte Familie. Tess ist eine erfolgreiche und viel arbeitende Schuhdesignerin. Adam, der ein bekannter Musiker war, hat Probleme mit dem unfreiwilligen Ende seiner Karriere. Da es mit einem Neustart nicht klappt, kümmert er sich um den neunjährigen gehörlosen Robbie und hat ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn. Auch Robbie ist musikalisch und hat sich die Tuba als sein Instrument ausgesucht. Er kann zwar dank eines Cochlea-Implantats wieder hören, aber die Töne der Tuba spürt er im ganzen Körper. Robbie gibt sich selbst und seiner Mutter die Schuld am Tod des Vaters.
Kurz nach Adams Tod entdeckt Tess dann noch etwas, dass sie völlig durcheinander bringt und sie weiß, dass sie nur bei Ihrem Onkel wieder zur Ruhe kommen kann. Aber mit dem Widerstand von Robbie hat sie wohl nicht gerechnet. Robbie kommt mir manchmal älter vor wie in der Pubertät und Tess verliert sich bis zum Schluss immer wieder in Selbstmitleid. Beide waren mir nicht besonders sympathisch.
Wer wissen willen, ob es noch eine Chance für Tess und Robbie gibt, muss das Buch lesen.
Ike ist ein verständnisvoller Mann, der da ist, wenn man ihn braucht, aber sich nicht einmischt. Seine resolute Freundin Rita würde sich gerne mit ihm im warmen Süden niederlassen, doch Ike ist sehr heimatverbunden. Kip findet bei Robbie die richtigen Worte, um Zugang zu ihm zu finden und auch Tess fühlt sich auf seinem Boot wohl, aber ihn umgibt auch etwas Geheimnisvolles.
Am Ende geht alles etwas schnell und ist auch für mich nicht so ganz rund.
Das Potential, das in der Geschichte steckt, ist nicht wirklich gut umgesetzt worden. Ich wurde nicht so berührt wie ich es aufgrund der Buchbeschreibung erwartet hatte.
B
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Als das Meer uns gehörte
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
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Sprache & Stil 
 
3.0
Der Klappentext ist vielversprechend:
Eine Frau, die ihren Mann auf tragische Weise verloren hat, flüchtet mit ihrem gehörlosen Sohn an den Ort, an dem sie aufgewachsen ist, auf der nördlichsten Spitze von Long Island. Dort versucht sie, das Geschehene zu verarbeiten und ihrem Sohn, der ihr die Schuld am Tod des Vaters gibt, wieder näher zu kommen und ihm bei der Verarbeitung seines Kummers zu helfen. Behilflich dabei ist ihr ein Meeresforscher, der einen ganz besonderen Wal erforscht....

Ein Stoff, der wie geschaffen ist für einen packenden Roman, dachte ich, - und wurde doch bald eines Besseren belehrt!
Nicht nur ist das Buch voller Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten, die Zeugnis davon ablegen, wie wenig sich die Autorin um tatsächliche Fakten bemüht hat, sondern es ist auf eine Weise geschrieben, die es schwer macht, einen echten Zugang zu bekommen.
Dem Roman fehlt es vor allem an Tiefe. Beinahe alles bleibt an der Oberfläche, unterschiedliche Klischees werden bedient, Figuren werden angerissen, - sie bleiben mir als Leser bis zum Ende fremd, bringen keine Saite in mir zum Klingen.
Die Handlung besteht nicht aus einem Strang, nirgendwo ist ein roter Faden erkennbar, Szenen reihen sich beinahe willkürlich aneinander, abrupte Zeitsprünge ohne Versatzstücke erschweren einen Lesefluss erheblich.
Leider gibt die Autorin keine Hintergründe, die es ermöglicht hätten, ihre Hauptfiguren zu verstehen und ihnen nahezukommen.
Sie lässt sie durch eine holprige Handlung mehr stolpern als gehen.
Irgendwann habe ich es aufgegeben, die Intentionen der Autorin verstehen zu wollen und auf etwas mehr Logik zu warten. Und ich habe mich nur noch gelangweilt und das Ende des doch recht umfangreichen Buches herbeigesehnt, das ich schließlich nur solchen Lesern empfehlen kann, die Freude an Romanen in schwerfälligem Telegrammstil haben.

Die Autorin ist von Haus aus Drehbuchautorin! Das sollte sie künftighin besser auch bleiben.
UG
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Montauk
Gesamtbewertung 
 
2.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.0
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3.0
So heißt eine sehr persönliche Erzählung von Max Frisch, in der er über einen Aufenthalt in dem kleinen Ort am Meer im Staate New York erzählt und um eine Romanze, die er dort erlebte: auch auf weitere Beziehungen kommt er zu sprechen.

Die Protagonistin des Romans "Als das Meer uns gehörte" der amerikanischen Autorin Barbara J. Zitwer, begibt sich ebenfalls nach Montauk, allerdings unter vollkommen anderen Vorzeichen: Adam, ihr Mann ist ganz plötzlich unter dramatischsten Umständen verstorben, während sie noch ohnmächtig ist vor Trauer, erfährt sie, dass sein Herz schon lange einer anderen gehörte - ihrer besten Freundin nämlich.

Völlig am Ende mit den Nerven und am Ende mit ihrem Latein in Bezug auf den Sohn Robbie, der ebenfalls unter Schock steht und sich gegen sie stellt, begibt sie sich nach Montauk zu ihrem einzigen noch lebenden Verwandten, ihrem Onkel Ike.

Dort schöpfen sowohl sie als auch Robbie ganz langsam wieder Kraft, wenn auch zunächst jeder für sich. Werden sie sich einander wieder nähern? Wird Tess nach der großen Enttäuschung überhaupt wieder ins Leben zurückfinden können?

Kein einfaches Thema, dem sich die Autorin hier stellt und - wie ich meine - zumindest in Teilen grandios dran scheitert. Beispielsweise durch die unzulängliche Einführung einiger Figuren, durch Erzählstränge, die im Nichts versanden - vor allem jedoch dadurch, dass sie sich selbst gleich mehrfach ein Bein stellt und über ihre eigenen Erläuterungen stolpert, indem sie sie gleich auf der nächsten Seite widerlegt oder fragwürdig erscheinen lässt.

Beim Lesen kam mir ab und an die Redewendung "Gewollt, aber nicht gekonnt" in den Sinn, auch wenn mir andere Stellen - und auch die Idee zum Roman insgesamt gefallen haben. Das absolute Highlight waren Onkel Ike sowie ein paar andere männliche Nebenfiguren. Vielleicht sollte die Autorin als Nächstes einen reinen Männerroman, bspw. einen Western schreiben, mit Männern kann sie definitiv besser!
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Anders als erwartet
Gesamtbewertung 
 
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2.0
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Tess lebt mit ihrem Mann Adam und ihrem 9-jährigen Sohn in New York. Sie ist erfolgreiche Schuhdesignerin und arbeitet viel zu viel.
Leider hat sie das wichtigste in ihrem Leben sehr vernachlässigt und als ihr Mann Adam plötzlich zum Opfer wird und stirbt, ist es schon zu spät um was zu ändern. Noch kann sie die Beziehung zu ihrem Sohn, der seinen Vater über alles geliebt hat positiv ändern und versucht dies auch. Dann erfährt sie auch noch unfassbares und ihre Welt geht wirklich unter. Sie will nur noch weg und Abstand zu New York.
Sie besucht dann ihren Onkel Ike in Montauk und will dort mit ihrem Sohn zur Ruhe kommen und einfach wieder für ihn da sein. Dort lernen sie auch Kip kennen, der seine Zeit mit Walen verbringt und Robbie freundet sich schnell mit ihm an.


Ich hatte eine gefühlvolle Geschichte erwartet, doch leider ist es Barabara J. Zitwer nicht gelungen mir das zu geben. Die Charaktere und vor allem Tess haben mich nicht überzeugt und waren mir alle zu Oberflächlich und Farblos beschrieben. Emotional konnte mich das Buch einfach nicht berühren und die Geschichte ist mit vielen Schreibfehlern, Logikfehlern und unüberbrückbaren Zeitsprüngen an mir vorbeigerast. Viele Handlungen waren unlogisch und ich konnte sie nicht nachvollziehen. Übrig blieb am ende eine unglaubwürdige Geschichte mit wenig Tiefe, einzig die Landschaft und die Begegnung mit dem Wal konnten mich ein bisschen milde stimmen, obwohl sie doch etwas Märchenhaftes an sich hatte.


Eigentlich hätte die Geschichte genügend hergegeben, wenn sie anders erzählt worden wäre, logischer Gedacht worden wäre und die Charaktere ein Herz bekommen hätten. Da muss die Autorin, die bisher für den Film geschrieben hat, noch vieles lernen. Charaktere schleichen sich durch ihre Handlungen und ihre Art in unser Herz und die haben es nicht mal vor die Tür geschafft bei mir.
Das Ende hat mich enttäuscht zurückgelassen und konnte mich auch nicht mehr versöhnen.
CD
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