Jodi Picoult: Bis ans Ende aller Tage

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Jodi Picoult: Bis ans Ende aller Tage
ET (D)
2000
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Pact
ET (Original)
1998
ISBN-13
9783404144266

Informationen zum Buch

Seiten
638

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Es gab nichts mehr zu sagen.

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Die Golds und die Harris sind Nachbarn und seit vielen Jahren eng befreundet. Das gleiche gilt für ihre Kinder, Chris und Emily, die unzertrennlich zusammen aufgewachsen sind. Deshalb wundert es niemanden, daß sich ihre innige Freundschaft mit der Zeit in eine Liebe verwandelt, die sicher Bestand haben wird. Aber dann erhalten die Eltern der beiden eines Nachts eine schreckliche Nachricht: Emily ist tot - gestorben an einem Kopfschuß. Es ist noch eine einzige Kugel in dem Gewehr, das Chris aus dem Waffenschrank seines Vaters entwendet hat - die Kugel, die er für sich selbst vorgesehen hatte ... Aus welchem Grund wollten sich die beiden das Leben nehmen? War ihre Liebe bedroht? Eltern und Polizei stehen vor einem Rätsel, das sich nur allmählich entschlüsseln läßt ...

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Dies ist die Geschichte zweier Menschen, die sich schon seit der Wiege „kannten“: Christopher Harte und Emily Gold. Chris und Emily haben mit fünf zusammen im Sandkasten gespielt, mit neun „Joy of Sex“ aus der Bibliothek geklaut, um die Antworten auf Fragen zu finden, die sie ihren Eltern nicht stellen wollten. Sie waren einander die besten Freunde, bis sie auch ihre erste Liebe zusammen entdeckten – sehr zur Freude ihrer Eltern, die nicht nur einen Steinwurf voneinander entfernt leben, sondern auch gute Freunde sind.

Chris und Emily haben ihr ganzes Leben miteinander geteilt – bis zu dem Tag, an dem Chris schwer am Kopf verletzt und Emily an einem Kopfschuss sterbend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Chris und Emily, die von jedermann als fröhliche und ausgeglichene Jugendliche voller Zukunftspläne beschrieben werden, wollten sich gemeinsam das Leben nehmen – mit einer Waffe von Chris´ Vater. So schildert es jedenfalls Chris, der noch im Krankenhaus von der Polizei vernommen wird.

Aber schon bald hat die Polizei Zweifel an dieser Geschichte – so manches Indiz spricht dafür, das Emily nicht von eigener Hand gestorben ist. Chris sitzt plötzlich in Untersuchungshaft und muss erfahren, dass er bis zur Verhandlung einige Monate dort bleiben muss. Die Freundschaft der Mütter zerbricht – Emilys Mutter kann besser damit leben, das Chris ein Mörder ist, als selbst etwas zu tun versäumt zu haben. Aber was geschah in dieser Nacht wirklich? Und wie konnte es dazu kommen? Hat Chris Emily getötet, weil sie schwanger war und ihm ein Baby im Weg gewesen wäre? Hat Chris sie überhaupt getötet?

Nach und nach kommen immer mehr Tatsachen ans Licht, was die Sache aber nicht einfacher macht – auch nicht für Chris´Anwalt, der trotz der immer erdrückender werdenden Beweislast versucht, Chris aus dem Gefängnis zu holen. Schon bald ist man von diesem Buch gefesselt. Es arbeitet sehr gekonnt mit Rückblenden, zeigt ein Stück Gegenwart, dann schlägt es wieder eine Seite im Leben der Hartes und der Golds auf – angefangen von der Schwangerschaft von Melanie Gold und Gus Harte und der Geburt von Chris und Emily, über Sandkastenerlebnisse, gemeinsam erlebte Mutproben, den ersten Kuss und den ersten Sex. Man erlebt die Ohnmacht und Depression der Eltern, was der psychische Druck bei den Beteiligten anrichtet, nimmt daran teil, wie sich Chris eine Zelle mit einem Kindesmörder teilen muss und sogar so etwas wie Sympathie für ihn entwickelt und verfolgt gespannt die Kreuzverhöre vor Gericht.

Der ständige Wechsel zwischen den aktuellen Ereignissen und Erlebnissen aus der Vergangenheit, die immer mehr von dem zeigen, was letztendlich zu Emilys Tod geführt hat, baut einen Spannungsbogen auf, der es schwer macht, das Buch wieder aus der Hand zu legen, bevor man auf Seite 638 angekommen ist. Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte, ein Familiendrama und ein Gerichtsthriller – und packend dazu. Die Romanfiguren und ihre Gefühle und Handlungen werden so gut gezeichnet, dass es nicht schwer fällt, in diese Geschichte einzutauchen.

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Ich habe das Buch mit der Gewissheit begonnen zu einem Liebesroman gegriffen zu haben. Doch das stimmt nur bedingt. Das Buch könnte ebenfalls als Suspence zähen, denn es wir ja ein Todesfall ermittelt.

Das Buch ist absolut geschickt aufgebaut, da es abwechselend die Vergangenheit als auch die Gegenwart beleuchtet, nachdem der Todesfall passiert ist.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Nachbarskindern ist schön, schillernd aber auf keinen Fall kitschig, sondern, wie ich finde fast sachlich erzählt. Realistisch hat die Autorin auch das Leben der Beteiligten Personen, die nach dem Todesfall mit den Folgen zu kämpfen haben.

Da ist einmal Chris, der Freund von Emily, war der letzte der sie gesehen hat, kann sich jedoch an nichts erinnern und wird des Mordes angeklagt. Da sit seine Mutter, die ihr Leben darauf fokussiert, für ihren Sohn da und stark zu sei, aber dabei ihre Tochter und ihren Ehemann vergißt. Da ist die Mutter der toten Emily, die eine Gefühlsstarre gefallen ist, wütend darüber daß ihre Tochter tot ist, aber der mutmaßliche Täter Chris lebt. Und da ist noch der Anwalt. Er will die Wahrheit nicht wissen, versucht aber trotzallem einen Freispruch zu erwirken.

Das Buch baut durch die Wechselnden zeiten eine wahnsinnige Spannung auf, beleuchtet ausgiebig jede Person, läßt einen Miträseln was wohl passiert ist bis es um Urteilsspruch kommt, der -zumindest für mich- eine Überraschung brachte.

Eine Kleinigkeit hätte ich zu kritisieren.

Der Selbstmordgrund, soweit ich ihn gesehen habe, wurde zu schnell zu einfach abgehackt in zwei Sätze verpackt. Hier hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht!

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