Tom Robbins: Buntspecht

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Tom Robbins: Buntspecht
Untertitel
So was wie eine Liebesgeschichte
Verlag
ET (D)
1983
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Still Life with Woodpecker
ET (Original)
1980
ISBN-13
9783499151484

Informationen zum Buch

Seiten
153

Sonstiges

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Dieses Buch offenbart den Widerspruch zwischen sozialem Engagement und individueller Romantik, die Frage nach dem Zweck des Mondes, den Unterschied zwischen einem 'Outlaw' und einem Allerweltsbanditen, kurz: das Problem der Liebe am Ende des 20. Jahrhunderts. Daß es bei alledem auch um das Problem der Rothaarigen geht, sollte hier nicht vorbehalten werden.

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Prinzessin Leigh-Cheri ist eine rothaarige Tagträumerin. Sie lebt auf dem Dachboden mit ihrer Kröte namens Prince Charming, wird umsorgt von Gulietta, deren Sprache sie nicht spricht und macht sich Gedanken über den Zweck des Mondes. Als Tochter eines nach Amerika eingewanderten Königspaares, steht sie ständig unter Beobachtung des CIA, doch eines Tages fliegt sie nur begleitet von Anstandsdame Gulietta nach Hawai, um dort an einem Umweltkongress teilzunehmen. Mit im Flugzeug sitzt Bernard Mickey Wrangle, alias "Buntspecht", der an seinem Körper jede Menge Sprengstoff versteckt hat und der sich der Faszination Leigh-Cheris roter Haarpracht nicht entziehen kann.

Es ist schwer, den Inhalt von "Buntspecht" zusammenzufassen, denn Tom Robbins zeigt hier mal wieder das, was er am besten kann: Einen kultigen, wirren, abstrusen, melancholischen, romantischen und total verrückten Roman zu schreiben. Ein Protagonist ist skurriler als der andere, angefangen von der chihuahuaherumtragenden Königinmutter über die koksende Haushälterin bis hin zu romantisch-verklärten und sozial-engagierten Prinzessin. Daneben werden die wichtigsten Fragen des ausgehenden 20. Jahrhunderts aufgeworfen: Welchem Zweck dient der Mond und wie bringt man die Liebe dazu, zu bleiben?

Neben der eigentlichen Erzählung, der man manchmal nicht so richtig folgen kann, die aber deshalb nicht weniger Spaß macht, erfreuten mich vor allem die kurzen Zwischenspiele des Autors, in denen über über hawaiianische Worte - "Humuhumunukunukuapua'a" und "O-o" - sinniert und sich über die Tippbereitschaft seiner Schreibmaschine Remington SL3 beim Schreiben solcher Worte freut.

Leider wechselt sich Tom Robbins' Wortwitz immer mal wieder mit schleichender Langeweile ab und - ich bin so ehrlich - manchmal konnte ich seinen Gedanken auch nicht so ganz folgen. Trotzdem ist es ein Erlebnis der etwas anderen Art und hält für den Leser viele Überraschungen bereit. Wer sich auf das Buch einlassen möchte, sollte alle Konventionen und Weltanschauungen abstreifen und herausfinden, wozu der Mond heutzutage noch gebraucht wird.

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Dieses Buch ist das mit Abstand Bezaubernste, Ehrlichste, Humorvollste, Traurigste, Gefühlvollste und Anregendste, was ich seit Langem lesen durfte. Tom Robbins versprüht eine solch tiefgehende Wahrheit,die begreiflich macht, dass der Mond und die Liebe Alles ist...allerdings nur für diejenigen, die mutig oder verliebt genug sind, um zu verstehen,was Herr Robbins verrät...

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