Cynthia Hand: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

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Cynthia Hand: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783959670029

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Erst mal möchte ich festhalten, dass es nicht meine Idee gewesen ist, das hier aufzuschreiben.

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Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich. Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

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Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Lexie ist 19 Jahre alt und steht kurz vor ihrem ersten Studienjahr. Seit sechs Monaten ist sie mit Steven zusammen, und eigentlich könnte es nicht schöner sein. Doch dann passiert das Unfassbare: Lexies 17 Jahre alter Bruder Tyler begeht Selbstmord! Lexies Welt bricht auseinander. Nun muss sie zusehen, wie sie diesen großen Verlust verarbeiten kann und die Trauer bewältigt...

Mein Leseeindruck:

Ich muss gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe, mich einzulesen bzw. mich auf die Geschichte von Lexie einzulassen. Vielleicht liegt es am Schreibstil. Der ist durchaus gut und angenehm, aber doch - für mich - gewöhnungsbedürftig.

Die Geschichte wird aus Lexies Sicht erzählt. Dabei gibt es auch immer wieder Rückblicke - meist in Tagebuchform. So erfährt der Leser nach und nach, was für ein Mensch Tyler war und wie es letztendlich zum Selbstmord gekommen ist.

Obwohl das Thema sehr traurig ist, konnte mich die Geschichte zunächst noch nicht wirklich berühren. Das hat sich dann aber geändert, und auf den letzten Seiten hat es mich wirklich gepackt und mein Herz berührt.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mir Freude gemacht und mir schöne Lesestunden geschenkt. Auch denke ich, dass die Geschichte von Lexie und Tyler mir noch lange im Kopf bleiben wird. Sie hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auf jeden Fall werde ich das Buch gerne weiterempfehlen!

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Im Leben gibt es keine Radierer...

Klappentext:
Glück? Ich glaube weder an die Romantik noch an so etwas wie Glück. Ich kann ausrechnen, wie weit Paris von hier entfernt ist, aber wie fern das Glück ist? Seit Tyler tot ist, galaxienweit weg.
Meine Eltern sind in Trauer, meine Freunde wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen, mein Freund ist nicht mehr mein Freund. Aber deshalb gebe ich nicht auf. Ich werde herausfinden, warum Ty gegangen ist, und wieder ein Leben führen. Vielleicht irgendwann sogar ein glückliches.

Das Buch ist aus der Sicht von Lexie – Ty`s Schwester – geschrieben. Von Geburt an hat sie nur Zahlen im Kopf. Sie denkt in Gleichungen. Und nun muss sie die Gleichung ihres Lebens lösen, um herauszufinden, ab welchem Punkt alles schiefgelaufen ist.
Dave – ihr Therapeut – schlägt vor, dass sie ein Tagebuch führt, um alles loszuwerden und sich an Sachen und Momente zu erinnern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, was das Schreiben angeht, öffnet sich Lexie jedoch nach und nach …
In „Tagebucheinträgen“ lernen wir nicht nur die Ängste und Schuldgefühle von Lexie kennen, sondern auch ihren verstorbenen Bruder Ty.
Nach und nach wird man an ihr früheres Leben herangeführt.

Wut, Trauer, Angst, Leere, Schuldgefühle... all das sind Gefühle mit denen Lexie nun klarkommen muss!
Lexie bemüht sich sehr, Stück für Stück findet sie wieder ins Leben zurück. Ihre Freunde, von denen sie sich Anfangs sehr distanziert, bekommen wieder einen Platz in ihrem Leben...

Lexie macht sich auf die Suche, auf die Suche nach dem Grund, warum Ty keine andere Lösung als Selbstmord mehr gesehen hat. Hier erleben wir als Leser einen steten Wechsel zwischen „Früher“ und „Heute“. In Rückblenden erfährt man Erlebnisse der Geschwister, Erinnerungen an Kleinigkeiten, zusammen erlebte Stunden... Lexie versucht diese Bilder festzuhalten und nicht verschwinden zu lassen!
Wir erleben viele Phasen der Trauer... so verdrängen sowohl Lexie als auch ihre Mutter irgendwie den Verlust von Ty. Manchmal sehen und riechen sie ihn. „Es ist, als wäre er noch hier, nicht als Geist, sondern als wäre all das nie passiert...“

„Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks“ ist ein sehr trauriges, emotionales Buch. Doch die Autorin führt uns sehr einfühlsam und feinfühlig an das Thema heran. Nachdem ich das Nachwort gelesen hatte, war mir auch klar warum...
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt und auch sehr berührt!!! Das Thema so gefühlvoll und geschickt anzupacken verdient echt Respekt!

Ich beende meine Rezension mit meinem Lieblingssatz aus dem Buch, welcher für mich auch als Fazit gilt: „Im Leben gibt es keine Radierer. Ich würde alles durchstreichen und von vorne anfangen.“

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Buch hat mich leider nicht emotional berührt

„Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks“ erzählt von der 18jährigen Alexis, deren Bruder Tyler Selbstmord begangen hat. Als Leser begleitet man Alexis beim Umgang mit dieser schwierigen Situation, ihrer Trauer und den Schuldgefühlen und erfährt außerdem von ihrer Vorliebe für Mathematik, der Scheidung ihrer Eltern und dem alltäglichen Leben eines amerikanischen Teenagers.

Der Schreibstil von Cynthia Hand war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig – das Buch ist geprägt von sehr kurzen Sätzen, was wohl Alexis‘ Tagebuchstil darstellen soll. Ich selbst hatte dadurch jedoch Probleme, mich emotional auf die Geschichte einzulassen. Es war nicht schwierig, die Geschichte zu verstehen; aber schwierig, in der Geschichte zu versinken.

Eine Stärke des Buches ist für mich die Protagonistin Alexis. Da man das Buch aus ihrer Sicht liest (Ich-Perspektive), lernt man sie mit all ihren Facetten und Wesenszügen kennen. Alexis wirkt immer wie ein realer Mensch und nicht wie eine eindimensionale Romanfigur. Man merkt, wie schwer es ihr fällt, von ihrem Bruder Abschied zu nehmen und wie sie gleichzeitig dennoch selbst weiterleben und in die Zukunft schauen muss.

Im Nachwort erwähnt die Autorin, dass ihr eigener Bruder Suizid begangen hat. Auch wenn sie darauf hinweist, dass es ansonsten keine Parallelen zu ihrem Leben gibt, denke ich doch, dass sie sich gerade durch diesen Schicksalsschlag besonders gut mit ihrer Hauptfigur identifizieren konnte.

Irgendwann driftet die Geschichte etwas ins Paranormale ab – Alexis riecht mehrfach das Parfüm ihres Bruder oder sieht ihn sogar als Erscheinung vor sich. Soll sie für Tyler noch etwas auf der Erde erledigen? Diese Wendung verwirrte mich, da ich etwas ganz anderes von dem Buch erwartet hätte.
Plötzlich bringt sich auch noch ein Freund von Tyler um, und man fragt sie, ob die zwei sich etwa abgesprochen haben. Ebenso wie die „Geister“-Geschichte wird auch diese Frage im Buch nicht aufgelöst.

Das Buch erzählt davon, wie man mit dem Tod eines nahen Menschen umgehen kann; schildert Trauerstufen und berichtet gleichzeitig von einer kaputten Familie, in der jeder versucht, mit der Trennung der Eltern fertig zu werden und daran scheitert. Ein Jugendbuch über ein sehr emotionales Thema, leider haben diese Emotionen mich nicht erreicht.

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