Jostein Gaarder: Das Kartengeheimnis

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Jostein Gaarder: Das Kartengeheimnis
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Kabalmysteriet
ISBN-13
9783423125000

Informationen zum Buch

Seiten
349

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Der 12jährige Hans-Thomas reist mit seinem Vater per Auto nach Athen, um die Mutter zu suchen, die sie vor acht Jahren verlassen hat. Auf dem Weg in das Land der Philosophen bekommt Hans-Thomas in einem kleinen Dorf in der Schweiz ein Büchlein geschenkt, das von einer magischen Insel erzählt. Durch die Geschichte, die den Jungen nicht nur fesselt, sondern die er in sich aufnimmt, begibt sich Hans-Thomas auf eine gedankliche Reise in die Philosophie. Die Erlebnisse auf der Autofahrt, die Verfolgung der spannenden Geschichte von der Insel und die ganz eigene Philosophie des Jungen verbinden sich zu einer Gratwanderung von Phantasie und Wirklichkeit, zu einem aufregenden, geheimnisvollen Abenteuer

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Hans-Thomas und sein Vater reisen nach Griechenland, um die Familie wieder zu komplettieren: Hans-Thomas' Mutter hat sich vor einigen Jahren von der Familie getrennt und offensichtlich im Süden eine Karriere als Model begonnen. Der Vater unterbricht die Fahrt immer wieder für längere und kürzere philosophische Vorträge an seinen Sohn. Dagegen hat Hans-Thomas im großen und ganzen nichts einzuwenden, bis ihm erst eine Fremder eine Lupe schenkt und er kurz darauf in einem abgelegenen Schweizer Dorf vom Dorfbäcker ein in ein Rosinenbrötchen einbackenes Büchlein bekommt, das sich nur mit Hilfe dieser Lupe lesen läßt. Darin wird die Geschichte Frodes erzählt, der als Schiffbrüchiger mit einem Kartenspiel auf einer einsamen Insel landet und im Laufe der Zeit die Spielkarten als Wesen zum Leben erweckt. Allerdings verstehen die Figuren ihre Existenz nicht, bis auf den Joker, der aber mit seinen Äußerungen auf ziemlich taube Ohren stößt. Wie die Geschichte Frodes in das Buch kam und was aus der Familienzusammenführung wird, werde ich hier natürlich nicht verraten ;-)

Nun ja, die ineinander verschachtelten Geschichten hat Gaarder in Sofies Welt ja auch schon praktiziert, das hat mich nicht so umgehauen, wie auch die reale Reise von Hans-Thomas und seinem Vater eher mühselige Rahmenhandlung schien, um einen Aufhänger für die Philosophievorträge des Vaters bzw. im weiteren Verlauf für kurze Diskussionen zwischen Vater und Sohn. Die phantastische Reise war dafür wirklich nett und obwohl sie durchaus etliche Verweise auf „klassische“ philosophische Themen und Schriften enthält, kann man sie ohne weiteres auch ohne diese als Märchen lesen. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, ich müsse es schon mal gelesen haben, die Rahmenhandlung kam mir recht bekannt vor. Da ich an die Brötchenbuchgeschichte darin aber gar keine Erinnerung habe, kann das eigentlich nicht sein, denn das würde mich angesichts ihres Inhalts dann doch wundern.

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Auch diesem Buch ist deutlich anzumerken, daß es eigentlich ein Kinderbuch ist - dementsprechend kindlich ist es auch umgesetzt.

Ansonsten hat es mir aber recht gut gefallen, obwohl Jostein Gaarder seine Gedankengänge in seinen Büchern des öfteren wiederholt.

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Kinderbuch? Das Kartengeheimnis! Das trifft meiner Meinung nach nicht zu. "Der kleine Prinz" ist auch ein "Kinderbuch": sagt man! Das trifft meiner Meinung nach auch nicht zu. Diese Bücher bedeuten für mich Philosophie pur. Durch und durch... Ich finde, dass Jostein Gaarder ein sehr guter Schriftsteller ist. Natürlich können es auch Kinder lesen Übrigens das aller erste Buch was ich las, war "Der kleine Prinz", jedoch die Interpretation sollte man doch den Erwachsenen überlassen. Und es macht mir unheimlichen Spass "Das Kartengeheimnis" zu interpretieren. Kann ich nur jedem weiterempfehlen.

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Ein sehr gelungenes Buch und auch eines meiner Lieblingsbücher. Als ich es mit 10 bekam verbannte ich es in eines meiner zahlreichen Bücherregale. Aber vor 2 Jahren stieß ich per Zufall wieder auf dieses Buch und nahm es mir vor zu lesen. Ich habe das Buch nicht gelesen sondern verschlungen. Seitdem ist meine Jostein Gaarder Sammlung um etliche Bücher gestiegen. Ich kann es nur weiter emphelen da es tiefgründig wie auch melankolisch ist. ein wunderschönes Buch.

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Ich finde dieses Buch sehr außergewöhnlich. In manchen Passagen kommt es mir wie ein kleines Märchen vor und dann sind wieder so großartige Sätze dabei. Es wiederholen sich aber in manchen Büchern dieselben Gedanken. das Buch ist sehr einfach zu lesen aber nur wenige Menschen können die Gedanken die Fragen diese Buches verstehen und sich gedanken darüber machen. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe lebe ich intensiver. Es ist halt ein Buch für Joker.

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Wenn man das Buch liest, liest es sich wie ein netter Roman, oder Kinderbuch, je nachdem, wie man es betrachtet. Doch erst wenn man sich damit beschäftigt und darüber nachdenkt, wird man sich der Komplexität dieses Buches bewusst. es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Dass Jostein Gaarder einige Gedanken in verschiedenen Büchern wiederholt, halte ich für sehr gut, da dadurch die Wichtigkeit dieser Sätze hervortritt. Es sind nicht nur einfach Sätze, nein, es sind Sachen, über die es sich lohnt, nachzudenken, wenn man nur dazu bereit ist. Jostein Gaarder schafft es, komplizierte Dinge in eine einfache, verständliche Sprache zu bringen, ALLE seine Bücher sind empfehlenswert. Man muss sich nur darauf einlassen.

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Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Obwohl ich es schon öfter gelesen habe und fast auswendig kenne, lese ich es immer wieder gerne und mit Spannung. Gaarder greift auf sehr unterhaltsame Weise ganz grundsätzliche philosophische Fragen auf. Durch die Kartenfiguren auf der magischen Insel bekommt der Mensch förmlich einen Spiegel vorgehalten: Er ist einfach da, lebt auf der Welt in einer bestimmten Ordung ohne danach zu fragen woher er eigentlich kommt. Nur der Joker sieht klarer und hinterfragt die Welt. Der Joker im Kartenspiel entspricht den Philosophen unter den Menschen. Diesen Vergleich finde ich sehr gelungen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich dieses Buch als Kinderbuch bezeichnen würde. Meiner Meinung nach ist der Inhalt sowie auch der zweigeteilt Aufbau des Buches - die Reise von Vater und Sohn und die Erzählung aus dem Brötchenbuch - für Kinder unter ca. 14 Jahren nur schwer zu erfassen.

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