Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter

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Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
La tête en friche
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783423212847

Informationen zum Buch

Seiten
224

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Ich habe beschlossen, Margueritte zu adoptieren.

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Handlungsort

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Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

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Der Zauber der Literatur

Germain Chazes ist nicht gerade der Hellste. Schon in der Schule wurde er wegen seiner Begriffsstutzigkeit gehänselt, Lesen und Schreiben fallen ihm auch noch als Erwachsenem schwer, und häufig lacht man ihn aus, wenn er seine Gedanken über Gott und die Welt zu formulieren versucht. Am liebsten beschäftigt er sich deswegen mit seinem Gemüsegarten, auch wenn ihn da oft seine Mutter stört, die ihn nie wirklich geliebt hat, weil seine ungeplante Ankunft ihre Zukunftspläne durchkreuzt hat.

Eines Tages trifft er im Park Margueritte, eine ältere Dame, die immer ein Buch bei sich hat und wie Germain gerne die Tauben beobachtet. Die beiden kommen ins Gespräch, und eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt. Nicht nur, dass Germain Margueritte am liebsten als Oma adoptieren möchte - die gebildete und weitgereiste Frau schafft es allmählich, ihn für die Welt der Wörter und der Literatur zu begeistern.

Ein schönes kleines Büchlein über Freundschaft, Liebe, Literatur und Familie. Die Autorin trifft den richtigen Tonfall für den simpel gestrickten Germain als Ich-Erzähler - einfach, aber nicht doof oder platt, und irgendwie liebenswert.

Allerdings hätte das Buch ruhig etwas dicker sein dürfen, ich hätte gerne noch mehr über Margueritte und die Bücher und auch über Germain und seine Freundin Annette gelesen.

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Das Labyrinth der Wörter

Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang etwas skeptisch war, was den Stil und die Sprache des Buches anging, aber diese Skepsis legte sich doch recht schnell, durch die unglaublich liebenswerte Art in welcher Marie-Sabine Roger ihre Worte zu Papier brachte. Es ist ein Buch über Freundschaft, Toleranz und dem aufrichtigen Interesse an Mitmenschen, die ein wenig anders sind, als Andere. ?Der Grundtenor des Buches ist leicht und trotz ernsterer Seiten eher unbeschwert und auch stellenweise sehr humorvoll. Die beiden Protagonisten gewinnen sehr schnell das Herz des Lesers und so ist man zum Ende hin doch traurig von diesen beiden unkomplizierten Menschen wieder Abschied zu nehmen. Es ist ein schönes kleines Buch für zwischendurch, an einem verregneten Sonntag auf der Couch. ??

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Unbeschwert und humorvoll

Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang etwas skeptisch war, was den Stil und die Sprache des Buches anging, aber diese Skepsis legte sich doch recht schnell, durch die unglaublich liebenswerte Art in welcher Marie-Sabine Roger ihre Worte zu Papier brachte. Es ist ein Buch über Freundschaft, Toleranz und dem aufrichtigen Interesse an Mitmenschen, die ein wenig anders sind, als Andere.
Der Grundtenor des Buches ist leicht und trotz ernsterer Seiten eher unbeschwert und auch stellenweise sehr humorvoll. Die beiden Protagonisten gewinnen sehr schnell das Herz des Lesers und so ist man zum Ende hin doch traurig von diesen beiden unkomplizierten Menschen wieder Abschied zu nehmen. Es ist ein schönes kleines Buch für zwischendurch, an einem verregneten Sonntag auf der Couch.

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