Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen

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Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492272858

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
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Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf …

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Ein rätselhafter Autor

Aurélie ist zutiefst enttäuscht und verletzt, als ihr Freund sie Knall auf Fall verlässt. Die junge Restaurantbesitzerin verkriecht sich erst einmal in ihrer Wohnung und spaziert dann ziellos durch Paris, bis sie, die eigentlich gar nicht so gerne liest, in einer winzigen Buchhandlung landet und aufs Geratewohl einen Roman ersteht. "Das Lächeln der Frauen" von einem gewissen Robert Miller zieht sie überraschend stark in seinen Bann, was kein Wunder ist, denn das, was der Autor da beschreibt, ist ihr eigenes kleines Lokal ... und die junge Frau im grünen Kleid, die eine wichtige Rolle in dem Buch spielt, ist eindeutig sie selbst!

Neugierig geworden, will sie unbedingt den Autoren kennenlernen und herausfinden, wie es kommt, dass sie sich auf einmal als Romanfigur wiederfindet, doch diesen auf dem Coverfoto so sympathisch aussehenden Robert Miller aufzutreiben ist gar nicht so einfach, vor allem, weil sein französischer Verleger, André Chabanais, dabei nicht wirklich gerne zu helfen scheint. Dieser grantige Typ geht Aurélie gehörig auf die Nerven, aber um an Miller heranzukommen, muss sie es wohl oder übel mit ihm aufnehmen. Und so einfach wird sie sich bestimmt nicht abwimmeln lassen!

Eine nette, charmante Liebeskomödie, die perfekte leichte Lektüre nach einem anstrengenden Arbeitstag. Aurélie ist eine sympathische Heldin mit liebenswerten kleinen Schrullen; André Chabanais, der die zweite Erzählstimme darstellt, ist gar nicht so ein Brummbär, wie es auf den ersten Blick scheint, hütet dafür aber ein pikantes Geheimnis.

Worum es sich dabei handelt, hatte ich ebenso schnell erraten, wie ich die Wendung, die das Buch am Ende nehmen würde, erahnt habe. Das fand ich aber gar nicht so schlimm, weil ich auch Filme dieser Machart gelegentlich mal ganz gerne sehe, gerade weil sie ein bisschen vorhersehbar sind. Das Buch ist so richtig was fürs Herz, Irrungen und Wirrungen garniert mit ein wenig Humor, einem Schuss Kulinarik und einer großen Portion Lokalkolorit.

(Etwas ärgerlich fand ich allerdings den Marketing-Gag, ein fingiertes Foto und eine falsche Kurzbiographie des "französischen Autors" abzudrucken, der in Wahrheit eine deutsche Autorin ist. Nix gegen Pseudonyme, aber da fühlte ich mich doch ein wenig veräppelt.)

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Das Lächeln der Frauen

Aurelie liebt ihr kleines Pariser Restaurant und bis gestern hat sie auch noch Claude geliebt. Doch der hat sie Hals über Kopf verlassen und als sie voller Liebeskummer durch Paris stromert, landet sie zufällig in einer Buchhandlung. Als sie dort ebenso zufällig ein Buch in die Hand nimmt und darin nicht nur ihr Lokal beschrieben findet, sondern auch eine Hauptfigur, die eindeutig nach ihrem Modell gestaltet ist, will sie unbedingt den Autor kennenlernen. Blöd, dass dieser Lektor des französischen Verlags sich ihr da in den Weg stellt...

Als Motto steht vorne im Buch: „Das Glück ist ein roter Mantel mit zerrissenem Futter“ (Julian Barnes) und bleibt mir ziemlich unverständlich, auch wenn im hinteren Teil des Buches zumindest ein roter Mantel auftaucht. Viel passender zur Geschichte finde ich da den relativ zu Beginn zitierten Ausspruch Joseph Conrads „Strenggenommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück auf unserer Erde vermehrt: die Kochbücher“. Damit auch dieses Buch das Glück vermehrt, hat der Autor ein paar Rezepte angefügt, zum einen Aurelies Menu d’Amour, bestehend aus Feldsalat mit Avocados, Champignons, Makadamianüssen in der Kartoffelvinaigrette / Lammragout mit Granatapfelkernen und gratinierten Kartoffeln und als Dessert ein Gateau au chocolat mit Blutorangenparfait; zum anderen ein Lammcurry aus dem Restaurant „La Coupole“. Da ich in unserem Haushalt als Einzige Lamm mag, werde ich die Hauptgerichte wohl kaum testen können und Vor- und Nachspeise klingen zwar interessant, aber doch recht aufwendig…

Dann wollen wir aber mal zum eigentlichen Buch kommen: Die weibliche Hauptfigur ist ganz nett und ich kann auch verstehen, warum sie so interessiert an dem Autor ist, der ihr Lokal verewigt hat. Die Geschichte des Lektors, der versucht, sie für sich zu gewinnen und dabei wer weiß was für Klimmzüge macht, ist auch ganz gut geschildert und auch seine Beweggründe sind nachvollziehbar. Nur was nicht ganz stimmte, war das letztendliche Zusammenkommen des Liebespaares, das einfach nicht natürlich wirkte. Sie müssen halt zusammenkommen und so werden einige potentielle Streitpunkte recht schnell beigelegt.

In „Das Lächeln der Frauen“ geht es um einen Roman, der in gewisser Weise geschrieben wurde, weil das entsprechende Thema gerade in ist und sich gut verkaufen würde. Diese Zielorientiertheit meint man auch in diesem Roman selbst zu spüren und das hindert einen bei aller positiven Stimmung und Leichtigkeit, die die Geschichte ausstrahlt daran, völlig in sie eintauchen.

Übrigens: Abgesehen davon, dass es auch von "Das Lächeln der Frauen" keine französische Originalausgabe gibt und die einzige andere existierende Übersetzung ins Katalanische wohl von einem Deutsch-Katalanisch-Übersetzer stammt.... Hat da jemand über sich selbst geschrieben?

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Nette Geschichte

Dieses Buch ist die gelungene Komposition einer Liebesgeschichte.?Die romantische Stadt Paris, als Hintergrund für dieses humorvolle Liebesgeschichte ist prädestiniert für schöne Bilder, die während des Lesens dem Leser vor dem inneren Auge entstehen. Die Geschichte ist kurzweilig und teilweise urkomisch, aber niemals platt, was daran liegen mag, dass die Beschreibungen des Autors, von Mimik und Gestik seiner Protagonisten, perfekt ist. Die Protagonisten sind allesamt einfach nur sympathisch und verleihen dem Buch einen Charakter, der entspannend und wohltuend ist ?Ich habe diese Geschichte, auch wenn ihr Ende sehr vorhersehbar ist, genossen.

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