Britta Sabbag: Das Leben ist (k)ein Ponyhof

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Britta Sabbag: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783404169771

Informationen zum Buch

Seiten
224

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die meisten Menschen sind mit ihrem Leben nicht zufrieden.

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WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU - VIELLEICHT IST DEINER BUNT! Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

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(Aktualisiert: 11 September 2014)

#1 Rezensent
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Leichte Sommerlektüre

Das Cover ist knallgelb und abgebildet ist ein Zebra, statt eines Ponys. Ein Eyecatcher, bei dem man sofort weiß, was einen erwartet: eine harmlose Geschichte und damit leichte Sommerlektüre, falls es gerade mal nicht regnet und die Sonne einem fast das Hirn weg gebrutzelt hat.

Antonia beging vor vielen Jahren Landflucht. Gerade mal 18-jährig packte sie ihre Koffer, ließ ihre etwas verrückte Hippie-Mutter und ihre beste Freundin Netty zurück, um in der Stadt zu wohnen und sich ein neues Leben aufzubauen. Eine Karriere, die ziemlich sicher die Partnerschaft in der Unternehmensberatung, in der sie arbeitet, beinhaltet. Außerdem natürlich noch die Heirat mit ihrem perfekten Freund Carl, der ähnlich ehrgeizige Ziele wie Antonia verfolgt. Dieses durchgeplante Leben wird aber völlig auf den Kopf gestellt, als die Mutter sich in einen indischen Ashram verzieht und ihrer Tochter die Pflege des manchmal verwirrten Lebensgefährten Walter überlässt. Welcome back irgendwo im Nirgendwo Deutschlands.

Was skurril und witzig klingt, entpuppt sich als Selbstfindungstrip einer Mittdreißigerin auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Ist die Karriere denn wirklich alles? Da muss es doch noch viel mehr geben? Und ist der Mann der Richtige? Gibt es da nicht noch einen viel tolleren (und cooleren) Mann? Britta Sabbag beantwortet diese Fragen ebenso wie vermutlich auch in den anderen Büchern, "Pinguinwetter" und "Pandablues", in denen das Leben der Hauptprotagonistinnen umgekrempelt wird: Frau kann nicht ohne Mann. Jedenfalls nicht ohne den "richtigen" Mann. Und Frau braucht nicht unbedingt eine tolle Karriere, um glücklich zu sein (im Gegenteil).

Antonia ist niemand, den ich zu meinem engeren Freundeskreis zählen wollte. Während des ganzen Romans beweist sie kaum Rückgrat. Sie kann sich erst weder bei ihrem Zukünftigen durchsetzen, noch im Privaten. Völlig planlos fragt man sich zeitweise, wie so eine Frau überhaupt Karriere machen konnte - ziemlich sicher war das Carl zu verdanken, der offensichtlich die Marionettenfäden zu ziehen weiß. Selbst für die Aufwachphase braucht Antonia Anleitung - alleine wäre sie nicht auf den Gedanken gekommen, dass sie gar nicht glücklich ist und etwas ändern will.

Die sich entwickelnde Romanze zwischen ihr und einem Dorfbewohner ist eher Nebenschauplatz und das Ende ist dann wiederum so konstruiert wie erwartet. "Mein Leben ist (k)ein Ponyhof" bot für mich keine Überraschungen, war aber immerhin leichte Popcorn-Lektüre genug, um es auch fertig zu lesen. Ich habe aber gemerkt, dass diese Art von Büchern inzwischen nicht mehr meinen Geschmack trifft, den ich fühlte mich wie nach einem Weißmehlburger: Danach hat man nur noch mehr Gelüste auf etwas Gehaltvolleres.

Die ehemalige Personalreferentin Britta Sabbag wollte schon immer schreiben und sie macht ihren Job auch ganz ordentlich. Sie verpackt die eher seichte Geschichte in eine charmante und kurzweilige Erzählweise. Zwar ist das hier kein literarischer Überflieger, aber gerade als leichte Sommerlektüre ist das Buch sehr gut geeignet.

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