Stephen Fry: Das Nilpferd

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Stephen Fry: Das Nilpferd
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Hippopotamus
ISBN-13
9783453199828

Informationen zum Buch

Seiten
350

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Ted Wallace ist ein alternder, verdrießlicher, zynischer und zänkischer Schürzenjäger und Trinker, als Kritiker und Dichter ein Versager - ein Mann also, den man einfach lieben muß. Aber auch er hat seine Fehler. Und Probleme: So wird er zum Beispiel von seinem Arbeitgeber gefeuert, kann monatelang keine Unterhaltszahlungen leisten und beschließt in dieser Situation, das Angebot einer einst unheilbar kranken Verwandten anzunehmen und die mysteriösen Umstände ihrer Heilung zu erkunden. Zu diesem Zweck begibt sich Wallace nach Swafford Hall, zu seinem alten Freund Logan und dessen sündhaft hübschen Sohn David, um dort Antworten und vor allen Dingen auch Ruhe, Erholung und kostenlose Getränke zu finden.

In Swafford Hall indes geschehen seltsame Dinge - Wunder, Geisterheilung, Phänomene, die weit über das Fassungsvermögen von Ted und anderen geistigen Dickhäutern hinausgehen. Als sich noch weitere Gäste einfinden - die wunderschöne Patricia, die so gut nach Gurkensaft duftet; Oliver Mills, der an einem Tagebuch namens Daisy schreibt; Clara mit dem Pferdegebiß und Rebecca, die Weibsbestie von Phillimore Gardens - taumeln die Ereignisse einem atemberaubenden Höhepunkt entgegen....

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Naja, gerade am Anfang sind sämtliche Personen eher unsympathisch, Ted ist ein versoffener, lüsterner alter Sack (!) und wäre das Buch nicht von Fry gewesen, hätte ich wohl kaum die Mitte erreicht. Dann wird es aber besser, auch wenn es nicht die Stärke anderer Fry-Romane erreicht. Das liegt einfach daran, dass die Personen nicht wirklich sympathischer werden, auch wenn man ihnen gegenüber mitfühlender bzw. nachsichtiger wird.
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