Jean Paul Sartre: Das Spiel ist aus

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Jean Paul Sartre: Das Spiel ist aus
Verlag
ET (D)
1952
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Les jeux sont faits
ET (Original)
1947
ISBN-13
9783499100598

Informationen zum Buch

Seiten
122

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Handlungsort

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Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, sterben zu gleicher Stunde durch Gewalt, begegnen sich in einer Welt der Schatten, verlieben sich bis zu dem gewagten Anspruch -Ich gäbe meine Seele, wenn ich um deinetwillen noch einmal leben dürfte-. Sie dürfen leben. Die Uhr des Schicksals wird zurückgestellt unter der Bedingung, daß sie sich vorbehaltlos der Liebe ergeben, um derentwillen ihnen das Leben wieder verliehen wurde. Aber die Vergangenheit stellt ihre Forderungen, und sie verlieren das zweite Leben an der Unfreiheit des ersten.

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Mich hat das Buch ein bißchen an einen Film erinnert: An Sixth Sense. Am Anfang ist den Toten nicht bewusst, dass sie tot sind. Sie wandeln durch die Welt an den Lebenden vorbei und wundern sich, dass sievon diesen nicht beachtet werden. Ein bißchen unheimlich, wenn man sich vorstellt, dass man von Toten umgeben ist, aber andererseits auch sehr schön, weil man dann gewiss sein könnte, dass man Menschen wiedertrifft, die man mal geliebt hat (das passiert ja auch Ève, als sie zurückkehrt).

Interessant fand ich, dass Sartre die Bürokratie sogar vor den Toten nicht Halt machen lässt: Sie müssen für ihren Tod unterschreiben!

Schön war für mich die Stelle, als Ève und Pierre die feine Dame und den Arbeiter beobachten und Pierre meint, dass die beiden unterschiedlicher Qualität seien und aneinander vorbeilaufen würden, obwohl sie füreinander bestimmt sein könnten. Wie oft passiert das in unserer Welt der Lebenden? Tausende Male am Tag.

Ich überlege mir schon die ganze Zeit, ob ich selbst so eine zweite Chance nutzen könnte. Ob man alle Fesseln des Lebens abschütteln kann? Ich bezweifle es ehrlich gesagt.

Das kleine Büchlein lässt sich sehr schnell lesen - innerhalb von 1,5 Stunden kann man es schon durch haben.

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Ich finde, in diesem Buch wird deutlich, dass Sartre ein Philosoph des Existentialismus war. Denn er stellt sich die Frage: was wäre wenn? Als Philosoph, Nitzsches Zarathustra folgend, bleibt er zwar sehr wohl der Immanenz verpflichtet. Aber er sieht sich auch den Dichotomien seiner Existenz ausgeliefert und versucht in diesem Buch, seiner Endlichkeit ein metaphysisches Schnippchen zu schlagen.

Denn er fragt sich: was wäre, wenn wir noch eine zweite Chance bekämen?
Was wäre, wenn wir von den Toten auferstehen könnten und nochmal anfangen könnten? Würden wir ein so neu empfangenes Leben besser nutzen als unser altes? Würden wir die alten Fehler _wirklich_ nicht mehr wiederholen?

Echt super zu lesen, das Buch! Besonders, weil sich wohl schon jeder mal gewünscht hat, nochmal anfangen zu können, oder?

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Eine schöne Geschichte, die aber nicht ganz der Realität entspricht. Was hätte das Leben für einen Sinn, wenn das Jenseits auf der Erde ist und man keine Rechtschaffenheit geben muss über die Taten (die man auf der Erde als Lebendiger vollbringt)?Kann man tun und lassen was man will? Ist die Welt groß genug, dass die Toten und die Lebenden auf der Erde "leben" können? naja muss jeder selbst überlegen...

Abgesehen von diesen Unübereinstimmigkeiten, ist das Buch Sartre sehr gut gelungen. ich konnte nicht aufhören zu lesen. Besonders interessant für mich war die Problematik der "Ständerordnung". Obwohl Eve und Pierre aus völlig verschiedenen Schichten der Gesellschaft kommen, finden sie zu einander (doch leider etwas zu spät). Im Großen und Ganzen kan man sagen: das Buch ist spannend, interssant und weiterzuempfehlen.

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In dem Buch geht es um eine sehr abstrakte Geschichte in Frankreich. Eve und Pierre die beiden Hauptpersonen sterben zu gleicher Stund. Sie treffen sich im reich der Toten. Am Anfang war dieses Gefühl komisch, aber beide gewöhnten sich schnell an dieses Gefühl. Die Beiden verliebten sich in einander und so können Eve und Pierre im Reich der Lebenden ihre Liebe für 24 Stunden in Beweis stehlen. Ob es ihnen gelingt oder nicht weiß man erst wenn man das Buch: "Das Spiel ist aus" gelesen hat. Was ich alles beim Lesen empfunden habe und wie das Buch auf mich gewirkt hat.

Das Buch an sich hat mich nicht so umgehauen. Aber die Idee war sehr gut und passend ausgewählt. Jeder Mensch hat sich sicher schon mal gefragt was nach dem Tod wohl sein wird. Das Buch hat eine etwas andere Perspektive vom Tod. Beim Lesen habe ich gemerkt, dass es die ganz Zeit über von verschiedenen Orten herumspringt. Es hat mir im Großem und Ganzem sehr viel Spaß gemacht die etwas andere Art vom Tod kennen zu lernen. Ich würde das Buch weiter empfehlen, weil ich finde, dass alle Leute diese Perspekitve vom Tod kennen lernen sollen.

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