Yann Apperry: Das zufällige Leben des Homer Idlewilde

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Yann Apperry: Das zufällige Leben des Homer Idlewilde
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Farrago
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783351030506

Informationen zum Buch

Seiten
390

Sonstiges

Erster Satz
"Homer, komm da raus!"

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Far away, long ago - es verläuft alles sehr ruhig in Farrago, einem kleinen Nest im Norden Kaliforniens. Doch seit Homer Idlewilde, Vagabund und Träumer, in einer Nacht beim Fall einer Sternschnuppe den Wunsch ausgesprochen hat, sein Leben möchte aus der Bedeutungslosigkeit herausgelangen, überschlagen sich die Ereignisse.

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Homer Idlewilde ist eine der besonderen literarischen Gestalten. Seine sympathische Naivität wechselt sich ab mit einem oft unerwarteten Scharfsinn und so macht er die kleinen Geschichten, die das Leben in Farrago erzählt zu einem Leckerbissen, den man sich gerne auf der Zunge zergehen lässt. Homer ist ein Lebenskünstler. Er philosophiert auf einem Schrottplatz über Gott und die Welt, sucht psychologische Hilfe bei Lebensmittelhändler Fausto und ist ganz schrecklich in die Brüste von Ophelia, die im Puff arbeitet, verliebt.

Das Leben in Farrago ist lustig, kurios, schräg, traurig, melancholisch - aber es beginnt leider auch sehr zäh. Ich brauchte recht lange, bis ich mit dem Roman warm wurde und hätte Homer gerne mal angeschubst, dass die Handlung etwas schneller voranschreitet (oder dass endlich mal überhaupt etwas passiert). Man braucht also etwas Geduld für Homers Geschichte, wird dann aber mit einem seltenen Kleinod belohnt.

Lange habe ich darüber nachgegrübelt, an wen mich Homer erinnerte und endlich ist der Groschen gefallen. Homer hat unglaubliche Ähnlichkeit mit Forrest Gump, den die meisten wohl aus der Verfilmung mit Tom Hanks kennen. Man sollte diesen Typ Hauptcharakter also mögen, dann wird man dieses Buch lieben. Auch sprachlich ist "Das zufällige Leben des Homer Idlewilde" angenehm - Yann Apperry versteht sich darauf, die Geschichte harmonisch zu präsentieren, verzichtet aber auf Sprachexperimente oder komplizierte Konstrukte.

Über den deutschen Titel lässt es sich schön streiten. Einerseits fragt man sich, warum man es nicht einfach bei "Farrago" beließ? Andererseits: Homers Leben ist tatsächlich so wunderbar zufällig, dass der Titel meiner Meinung nach perfekt passt. Und: Ich mag dieses unauffällige Cover sehr. Fazit: Wer sich nicht von einem zähen Anfang abschrecken lässt, wird mit einer wundersamen Geschichte belohnt.

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