David Safier: Traumprinz

 
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David Safier: Traumprinz
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783463406046

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich war noch nie ein Fan von der Realität.

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Handlungsort

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Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd. Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer: Nellie und Retro kämpfen gegen Skinheads, sie fliehen vor der Polizei und stellen fest, dass böse Kräfte mit der Magie der Lederkladde die Welt zerstören wollen. Das größte Abenteuer jedoch, das die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe.

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Nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht

Inhalt:
Nellie Oswald, 29, wurde schon von einigen Männern enttäuscht. Als ein mysteriöses Buch auf nicht ganz legale Weise in ihren Besitz gelangt, zeichnet sie frustriert ihren Traummann hinein. Sie staunt nicht schlecht, als am nächsten Morgen ihr Prinz zum Leben erwacht ist und in voller Lebensgröße neben ihrem Bett steht. Nun hat Nellie einige Abenteuer in Berlin und in der Phantasiewelt Amanpour zu bestehen. Es bleibt natürlich auch nicht aus, dass sie sich in ihren Traumprinzen verliebt. Doch kann eine Beziehung mit einem phantastischen Wesen überhaupt eine Zukunft haben?

Meine Meinung:
Ich mochte die humorvollen Romane von David Safier eigentlich immer sehr gerne. Ich konnte stets darüber lachen und nebenbei hatten sie auch noch eine Aussage. Beides bleibt beim aktuellen Roman „Traumprinz“ ein wenig auf der Strecke. Ich konnte an vielen Stellen, die witzig sein sollten, nur müde lächeln anstatt wie gewohnt laut zu lachen. Habe ich mich an dieser Art von Humor schon satt gelesen? Oder fehlen hier einfach wirklich die zündenden Knaller?

Auch die Handlung erschien mir eher banal, um nicht zu sagen albern. Manchmal hatte ich fast den Eindruck, ein Kinderbuch zu lesen. Da hüpfen „Hasis“ durch die Gegend, die böse Hexe Simsalabimsa stellt sich Nellie in den Weg und Ähnliches. Auch die vielen Zeichnungen muten mehr wie in einem Kinderbuch an, obwohl ich zugeben muss, dass sie mir ganz gut gefallen haben.

Klar gibt es hin und wieder einen Hinweis auf gesellschaftsrelevante und -kritische Themen. Doch das wirkt alles sehr oberflächlich. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Nellie und Retro, ihr Traumprinz, erleben allerhand kuriose Dinge in Berlin. Hier reiht sich ein Ereignis an das andere, ohne die Handlung unbedingt voranzutreiben. Am besten hat mir die Liebesgeschichte zwischen Nellie und Retro gefallen. Sie entwickelt sich ganz sachte und nachvollziehbar.

Dass Nellie Oswald einige Parallelen zu Lolle aus der Fernsehserie „Berlin, Berlin“ aufweist, finde ich eher witzig als störend.

Fazit:
„Traumprinz“ entpuppte sich für mich leider nicht als mein „Traumbuch“ von David Safier. Ich fand es eher schwächer als die vorherigen Bücher des Autors, aber trotzdem einigermaßen unterhaltsam.

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"Traumprinz" ist eine skurrile, abwechslungsreiche und unterhaltsame Geschichte !!

Klappentext:

"Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd. Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer: Nellie und Retro kämpfen gegen Skinheads, sie fliehen vor der Polizei und stellen fest, dass böse Kräfte mit der Magie der Lederkladde die Welt zerstören wollen. Das größte Abenteuer jedoch, das die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe."

Meine Meinung:
Ich habe bisher einige Werke von David Safier gehört oder gelesen und ich war stets davon begeistert, wie genial der Verlauf oftmals ist und wie absurd so manch eine Geschichte sich entwickelt. Nachdem ich gesehen hatte, dass er ein neues Werk, nämlich "Traumprinz" veröffentlicht, war ich schnell davon überzeugt, dass ich auch dieses Buch kennenlernen mag. Die Geschichte ist wunderbar humorvoll und mir gefällt auch hier wieder, wie skurril der Autor so manch eine Situation ausschmückt und gnadenlos auf die Spitze treibt. Wer andere Bücher von David Safier kennt, weiß, dass man nicht alle wörtlich nehmen sollte und wenn man sich genau das vor Augen hält, wird man hier wunderbar unterhalten. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen, zu keiner Zeit hatte ich Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Der Autor verbindet in "Traumprinz", welches größtenteils von der humorvollen und grandios gesponnenen Liebesgeschichte lebt, auch Fantasyelemente. Mir hat es gut gefallen, denn die Geschichte rund um Retro und Nellie wird dadurch noch skurriler. Die ganze Zeit war ich wie gefesselt von dem Buch und mochte es kaum zur Seite legen. Besonders gut gefällt mir hier die sehr bildliche Schreibweise, die mich nicht selten zum Schmunzeln oder Lachen gebracht hat. Die beiden Charaktere sind abwechslungsreich und liebevoll gestaltet worden.

Ich kann allen, die Bücher wie "Jesus liebt dich" oder "Mieses Karma" mochten, nur ans Herz legen !!

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unterhaltsam

David Safier ist bekanntlich ein Garant für skurile Grundideen und einen teils aberwitzigen Plot in seinen Büchern. Die Geschichten waren mehr als einmal eine Gratwanderung zwischen Slapstick, Humoreske und Unterhaltungsroman. Auf „Traumprinz“ trifft all dies zu.

Nellie ist Comiczeichnerin. Und mehr als einmal scheint ihr Leben, Wendungen zu nehmen, die aus einem Comic stammen könnten. Der Kerl, den sie liebt, stellt ist überraschend bereits anderweitig verlobt, dafür erscheint Dank einer dicken Prise Magie ein von ihr selbst im Liebeskummer gezeichneter Märchenprinz am nächsten Morgen tatsächlich vor ihrer Tür und bringt ihr Leben vollends durcheinander. Sie muss nun nicht nur den etwas unbeholfenen Prinzen retten und versuchen ihn zurück in seine Parallelwelt zu bringen, sondern auch gegen diverse Schurken kämpfen, die ihr ein magisches Buch abnehmen und für eigene Zwecke missbrauchen wollen.

Das Cover und die Idee der Geschichte haben mich magisch angezogen. Beim Durchblättern wurde ich positiv überrascht, dass im Buch einige lustige Comics sind, die mich von der Optik sehr an Asterix und Obelix erinnert haben. Die Idee eines magischen Büchleins und einem mittelalterlich angehauchten Helden in einer realen Welt der Gegenwart ist natürlich nicht neu. Aber die wilde Achterbahnfahrt, die wir mit Nellie erleben ist sehr unterhaltsam und nimmt mehr als eine überraschende Wendung. Manchmal trägt David Safier ein bisschen dick auf und natürlich ist nicht alles logisch oder realistisch. Aber diesen Anspruch habe ich bei seinen Büchern auch nicht.

Das Buch ist kurzweilig, hat ein paar wirklich herrliche Schmunzelszenen und zwei, drei Mal musste ich laut auflachen. Es ist nicht sein bestes Stück Autorenarbeit aber in seinem Genre durchaus solide und für Safier-Kenner ein Muss.

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