Bastian Sick: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

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Bastian Sick: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783462034486

Informationen zum Buch

Seiten
230

Sonstiges

Erster Satz
Willkommen im Todestal des Genitivs!

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Handlungsort

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Die oder das Nutella - diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das - wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der infla-tionären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck? Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru's plötzlich in den Weiten Australien's leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!

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Deutsche Sprache, schwere Sprache

Die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache – das wissen nicht nur Menschen, die unsere Muttersprache als Fremdsprache lernen (müssen), sondern auch die Deutschen, Österreicher und Schweizer selbst. Gerade jene Menschen, von denen man aber eigentlich erwartet, dass sie – da sie ja ihr Geld mit ihr verdienen – mit der Sprache perfekt umgehen können und uns als leuchtende Vorbilder dienen, oft die geringste Ahnung haben und nur zu weiterer Verwirrung beitragen.

Journalisten und Nachrichtensprecher machen oft vor, wie es eben nicht geht. Neben blumigen Wortneuschöpfungen präsentieren sie immer wieder platte und abgedroschene Phrasen, Neoplasien und andere Unsinnigkeiten. Im Alltag sind wir umgeben von Deppenapostrophen und grammatischen Katastrophen, wer jedoch noch soviel Sprachgefühl behalten hat, dass ihm diese Dinge sauer aufstoßen oder zumindest auffallen oder einfach nur mal wissen möchte, wie man es eigentlich machen sollte, ist mit diesem Buch gut beraten.

Sick schreibt humorvoll und klug über die Irrungen und Wirrungen unserer Muttersprache, ist in diesem Band – dem ersten einer dreiteiligen Serie – aber noch sehr spezifisch. In den weiteren Bänden beantwortet er Fragen, die ihm die Leser eingesandt haben, weshalb ich davon ausgehe, dass diese Bände dann eher „alltagstauglich“ sind. Dennoch macht es Spaß, ein derart kluges Buch zu lesen und dabei auch noch dazu zu lernen.

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