Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Hot
 
4.0 (2)
 
4.3 (2)
2974   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann
ET (Original)
2009
ISBN-13
9783570585016

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Man möchte meinen, er hätte seine Entscheidung etwas früher treffen und seine Umgebung netterweise auch davon in Kenntnis setzen können.

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)
Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen.

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0  (2)
Charaktere 
 
4.0  (2)
Sprache & Stil 
 
4.0  (2)
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Von wegen alt und senil

Ich habe mich mit diesem Roman und seinem augenzwinkernden Humor prächtig unterhalten. Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war die überraschende Lebensgeschichte von Allan Karlsson, die das Bild des anfangs harmlos-tattrig erscheinenden Hundertjährigen in ein neues Licht rückte. Ich mußte grinsen, wie Allan immer wieder zufällig in die Weltgeschichte eingegriffen hat, dieses Schelmenstück ist dem Autor sehr gut gelungen. Mir wurde Allan immer sympathischer mit seinem „explosiven“ Charakter, der für brenzlige Situationen immer ein Patentrezept auf Lager hat: ein gutes Essen und einen kräftigen Schnaps dazu!
Die unterschiedlichen Protagonisten, die zusammenfinden, weil Allan anfangs beschlossen hat, an einer Bushaltestelle den ihm anvertrauten Koffer mitgehen zu lassen, habe mich ebenfalls überzeugen können.
In der zweiten Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, daß die Handlung einen kleinen Durchhänger hatte, weil sich Allans frühere Erlebnisse stark ähnelten, aber das hat dem Gesamteindruck kaum einen Abbruch getan.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
3.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Roadmovie mit Opa

An seinem 100. Geburtstag hat Allan Karlsson die Nase voll von dem muffigen Altersheim, in dem er lebt, von der gestrengen Schwester Alice und vor allem von den vielen bescheuerten Vorschriften, die nur dazu angetan scheinen, den Bewohnern auch noch das letzte bisschen Spaß am Leben zu nehmen. Also haut er einfach ab, bevor die Feierlichkeiten zu seinem Ehrentag beginnen, klettert in seinen Pantoffeln aus dem Fenster und macht sich auf den Weg zum Busbahnhof.

Dort kommt er auf unorthodoxem Wege in den Besitz eines verschlossenen Koffers, dessen Besitzer sich ihm auf die Fersen setzt. Und während Allan auf der Flucht vor diesem Typen und vor der Polizei ist, die sowohl ihn als auch den Kofferbesitzer sucht, findet er immer mehr Weggefährten, alle mehr oder weniger exzentrisch, die ihm auf der Reise quer durch Schweden zur Seite stehen.

Doch die Verschwindenummer am 100. Geburtstag ist nicht das einzige Ungewöhnliche, das Allan in seinem Leben zugestoßen ist. In Rückblenden erfährt der erstaunte Leser, dass Allan Franco und Stalin, Mao und Truman und vielen anderen Berühmtheiten der Zeitgeschichte begegnet ist und bei einigen weitreichenden Entwicklungen des 20. Jahrhunderts mehr oder minder bewusst die Finger im Spiel hatte.

Ein durchgeknalltes, skurriles, überdrehtes Märchen für Erwachsene, so lässt sich dieses Buch wohl am besten zusammenfassen. Dessen muss man sich bewusst sein, ansonsten wirken die Figuren gar zu überzeichnet und die Geschehnisse an den Haaren herbeigezogen. Wer akzeptiert, dass es sich hier nicht um eine realitätsnahe Geschichte handelt, kann sich aber auf einigen Spaß einstellen.

Allan und seine Freunde kommen mir fast vor wie eine Bande von Outlaws, wie sie durch die Lande ziehen und von einer schrägen Situation in die andere stolpern und für Probleme ziemlich, äh, kreative Lösungen finden. Der Humor ist ganz schön schwarz, was mir ausnehmend gut gefallen hat.

Die Szenen in der Vergangenheit fand ich allerdings nur teilweise gelungen, gerade die ersten zogen sich für meine Begriffe doch ein wenig zäh dahin und konnten mich nicht durchgängig fesseln. Dafür leider etwas Abzug bei einem ansonsten wirklich witzigen und originellen Roadmovie mit Opa.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (2)
Charaktere 
 
5.0  (2)
Sprache & Stil 
 
3.0  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg

Was der Klappentext des Buches versprach, das hielt er auch. ?Das Buch ist in zwei Erzählebenen unterteilt. Die Haupthandlung spielt in unserer Zeit zu Beginn des 21ten Jahrhunderts, die Nebenhandlung, nämlich der chronologische Bericht über die verschiedenen unglaublichen Stationen in Allan Karlssons Leben, mit den „Großen Persönlichkeiten“ dieser Welt und des dazugehörigen Weltgeschehens, in welches der Protagonist immer maßgeblich verwickelt war, bezieht sich auf die Zeit von 1905 – 2005. Immer häppchenweise, bekommt der Leser das aufregende Leben des 100jährigen präsentiert und so kann man sich nach und nach ein wirklich gutes Bild von der Gedankenwelt und dem Charakter des Protagonisten machen. ?Schon lange habe ich nicht mehr beim Lesen eines Buches so herzhaft gelacht. Die ganze Story ist witzig, kurzweilig, völlig verrückt und sprüht vor Ironie über das 20ste Jahrhundert. Wenn man denkt, was kann jetzt noch kommen, dass diese ganze Geschichte toppt, dann zeigt uns der Autor, dass es noch viel skurrileres über die Abenteuer des Allan Karlsson zu berichten gibt. ?Die Idee des Buches und seine Umsetzung sind bis zum Schluß gelungen und jede Seite war ein Vergnügen zu lesen. ?

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Für alle die mal wieder richtig lachen möchten

Was der Klappentext des Buches versprach, das hielt er auch.
Das Buch ist in zwei Erzählebenen unterteilt. Die Haupthandlung spielt in unserer Zeit zu Beginn des 21ten Jahrhunderts, die Nebenhandlung, nämlich der chronologische Bericht über die verschiedenen unglaublichen Stationen in Allan Karlssons Leben, mit den „Großen Persönlichkeiten“ dieser Welt und des dazugehörigen Weltgeschehens, in welches der Protagonist immer maßgeblich verwickelt war, bezieht sich auf die Zeit von 1905 – 2005. Immer häppchenweise, bekommt der Leser das aufregende Leben des 100jährigen präsentiert und so kann man sich nach und nach ein wirklich gutes Bild von der Gedankenwelt und dem Charakter des Protagonisten machen.
Schon lange habe ich nicht mehr beim Lesen eines Buches so herzhaft gelacht. Die ganze Story ist witzig, kurzweilig, völlig verrückt und sprüht vor Ironie über das 20ste Jahrhundert. Wenn man denkt, was kann jetzt noch kommen, dass diese ganze Geschichte toppt, dann zeigt uns der Autor, dass es noch viel skurrileres über die Abenteuer des Allan Karlsson zu berichten gibt.
Die Idee des Buches und seine Umsetzung sind bis zum Schluss gelungen und jede Seite war ein Vergnügen zu lesen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue