Wolf Haas: Der Knochenmann

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Wolf Haas: Der Knochenmann
Verlag
ET (D)
1997
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499228322

Informationen zum Buch

Seiten
160

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Jetzt ist schon wieder was passiert.

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Jetzt ist schon wieder was passiert … Der Löschenkohl, eine Grillstation mit dem Flair einer Möbelhalle, ist in der ganzen Steiermark berühmt für seine Massenausspeisungen. Die Gäste lassen sich ihren Heißhunger auf die gigantischen Backhendl so leicht nicht verderben. Auch nicht von den menschlichen Gebeinen, die man in den Abfallbergen aus Hühnerknochen entdeckt. Doch bevor der Brenner beim steirischen Hendl-König herumschnüffeln kann, fließt schon das nächste Blut …

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Schräger Fall, einzigartig erzählt

Wer vom Brenner erfahren will, der hockt sich am besten an den Stammtisch und hört dem Erzähler zu. Wie der Brenner beim Löschenkohl aufgetaucht ist und wie die Wirtin gefehlt hat. Wo die ihn doch angerufen und herbestellt hat. Den Löschenkohl, dem haben die Knochen wenig Sorgen gemacht. Die Busse mit den Hungrigen sind trotzdem gekommen. Den Löschenkohl hat bloß geärgert, dass die Lebensmittelpolizei die Knochen gefunden hat. Weil, die Lebensmittelpolizei findet alles, aber die Kriminalpolizei findet nicht mal halb soviel. Was soll der Brenner machen, der denkt praktisch, geht ins Bett in der Bedienstetenkammer und am nächsten Morgen ist die Wirtin immer noch nicht da.

So also lässt man sich also die Geschichte vom Brenner Simon beim Löschenkohl erzählen. Der Erzähler kennt Brenner offensichtlich gut und weiß, was damals beim Hendlwirt passiert ist. Ich habe beim Erzähler ein paar Stunden gehockt und habe mir die merkwürdige Sache mit den Knochen erzählen lassen. Eigentlich ein Wunder, dass der Brenner draufgekommen ist. Die Wirtin taucht einfach nicht auf, aber die Kellnerin erzählt ein bisschen, im Nachbarort taucht derweil ein einsamer Kopf auf und komisch ist, dass nicht nur die Wirtin einfach nicht kommt, um mit dem Brenner zu sprechen. Es fehlen noch mehr Leute.

Dem Brenner hat ein bisschen der Zufall geholfen, scheint mir. Die Polizei hat nichts gefunden, die hat den Fall sogar ins Fernehen zum Eduard Zimmermann und dem Peter Nidetzky gegeben; dann hat Aktenzeichen XY mit ein paar Schauspielern die Knochen vom Löschenkohl dargestellt, aber die sahen auch nicht aus, wie der Löschenkohl oder die Kellnerin. Aber der Brenner ist dahintergekommen, wer die Menschenknochen in der Knochenmehlmaschine hat verschwinden lassen wollen. Und ich hab dem Erzähler gerne zugehört, wie er mir von dem Brenner erzählt hat. Der hat noch mehr Kriminalfälle gelöst, sagt er. Die kann er mir alle erzählen. Wer er selbst ist, das sagt er mir aber erst, wenn ich sei alle kenne, die Fälle vom Brenner. Keine Sorge, sage ich, beim nächsten Bier erzählst du mir die nächste Geschichte, bis ich sie alle gehört habe und bis ich dann weiß, woher du den Brenner und seine Fälle so gut kennst.

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