Giles Foden: Der letzte König von Schottland

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Giles Foden: Der letzte König von Schottland
Verlag
ET (D)
2001
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Last King of Scotland
ET (Original)
1998
ISBN-13
9783746619323

Informationen zum Buch

Seiten
429

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Auszeichnungen
1998: Whitbread Award 'Erster Roman' für The Last King of Scotland
1999: Betty Trask Award für The Last King of Scotland
1999: Somerset Maugham Award für The Last King of Scotland
1999: Winifred Holtby Memorial Prize für The Last King of Scotland
Pressestimmen
"Ein exzellenter erster Roman. Fodans durchdachte Beschreibung eines vernünftigen Mannes, der sich mit dem Bösen häuslich einrichtet, geht weit über das afrikanische Thema dieses Romans hinaus. Dies ist das ganz große Leitmotiv unseres Jahrhunderts." (The Independent on Sunday)

"Die Charakterisierung Amins ist in höchstem Maße überzeugend und der afrikanische Hintergrund der Handlung aufs Schönste geschildert. Foden ist in Afrika aufgewachsen, aber wir sind alle irgendwo aufgewachsen, und die meisten von uns können darüber niemals so schreiben. Dies ist ein imposantes Debüt." (Sunday Times)

"Eine wunderbare Lektüre, meisterhaft geschrieben ... Giles Fodens erster Roman ist ein Kunstwerk." (The Spectator)
Schlagworte
Erster Satz
An meinem ersten Tag als Idi Amins Leibarzt tat ich praktisch nichts.

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Ein Kenner Afrikas und außergewöhnliches Sprachtalent Der junge schottische Arzt Garrigan trifft während der Wirren des Militärputsches 1971 in Uganda ein. Ein Zufall will es, daß er bei einem Autounfall des neuen Machthabers Idi Amin als einziger Arzt zur Stelle ist. Kurz darauf wird er zum Leibarzt Amins berufen - der Anfang von Garrigans Verstrickung im Herrschaftssystem des selbsternannten »Königs von Schottland«.

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Ein, erschreckend nah an der Wahrheit gelegenes Buch über eine Diktator

Der Protagonist ist zwar eine fiktive Person, aber leider nicht der historische Hintergrund und genau das macht dieses Buch lesenswert. ?Die Geschichten um Idi Amin scheinen sehr gut recherchiert und zum größten Teil auf wahren Begebenheiten zu beruhen, wenn man beachtet, aus welchen Quellen der Autor seine Informationen zu diesem Thema bekam. ?Nicht nur Amin selbst, sondern generell Diktatur ist Thema dieses Romans. Hier wird exakt beschrieben, wie Diktatoren ihre Macht ausüben und sich die Loyalität ihrer Umgebungen erzwingen. ?Diese Geschichte wird aus Sicht des Protagonisten in Form von Tagebucherinnerungen beschrieben. Trotzdem gelingt es nicht, dem Erzähler Sympathie oder Mitgefühl entgegenzubringen. So wie der Protagonist selbst, so bekommt auch der Lesers erst nach und nach, Einblicke in die abartige Seele Amins. ?Die Geschichte in diesem Buch ist bedrückend, erschütternd und abstoßend. Liest man, wechseln sich Entsetzen, Wut und Fassungslosigkeit ab. Ursache dieser emotionalen Reaktion ist dass, wenn auch manche Teile der Geschichte Fiktion sind, sie doch mit Sicherheit genauso mit anderen, realen Personen abgelaufen sind. ?Jedoch handelt dieses Buch nicht nur von Idi Amin, sondern auch von Reue, Scham und dem Verbrechen wegzuschauen, wenn Unrecht und Gewalt herrschen. ??Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn es ist, wenn auch „nur“ ein Roman, sehr informativ, interessant und bewegend. ?

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