Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße

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Lesen...reinplumpsen lassen und wohlfühlen.
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Zumindest ist es mir bei dem Buch so gegangen. Auch wenn ich mir vorstellen kann, daß dieser Roman nicht für jeden Menschen passt.
Es passieren in diesem Buch soviele kleine fantastische und fantasievolle Dinge, daß man eigentlich nicht möchte, daß das Buch überhaupt ein Ende hat und bei Einigem wünscht man sich der Autor hätte sich ein wenig mehr Zeit genommen und die Geschichte und seine Gedanken etwas weiter gesponnen. Trotzdem bin ich mit dem Ende der Geschichte zufrieden.
Schon in seinen anderen Büchern hat Neil Gaiman eine wunderschöne Sprache und faszinierende Sätze die einen in seine Geschichte einlullen und genauso ist es mir hier auch wieder gegangen.
Die Geschichte an sich wäre wahrscheinlich noch kürzer erzählt, als Gaiman es hier getan hat. Junge trifft auf Monster und schöne Hexe, Monster ist böse zu Jungen, große Verwicklungen und dramtische Szenen und am Schluss wendet sich doch Alles so einigermaßen zum Guten.
So ist es auch in diesem Buch quasi, aber dann doch so viel mehr.
Wer Bücher mag, die vielleicht ein wenig verschrobener sind und fantasievoll erzählt sind, der ist bei diesem Buch genau richtig.
C
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Tief wie der Ozean, genial!
(Aktualisiert: 01 Januar 2015)
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Neil Gaiman - "Der Ozean am Ende der Straße" - Eichborn-Verlag

..schon allein der Titel verführt zum Lesen dieses herrlichen Buches

Der Ozean am Ende der Straße ist ein kleiner Ententeich, so groß und tief wie es nur der Fantasie eines Neil Gaiman entspringen kann. Der Erzähler, ein erwachsener Mann, der in seine alte Heimat zurückkehrt und nach den Spuren seiner wundersamen Kindheit sucht und eins ums andere, fast wie aus einem verschollenem Tagebuch wiedergibt, erzählt wie ein Märchen, von dem er selber nicht weiß, ob es so auch stattgefunden hat.
Eine ganz normale Familie, Vater, Mutter, er, ein siebenjähriger Junge und seine kleinere Schwester, leben in einem kleinen Haus in ländlicher Gegend. Als die finanzielle Situation etwas kippt, nehmen sie einen Untermieter auf, ein Opalschürfer aus Südafrika übernimmt jetzt des Jungen geliebtes Dachzimmer, ein seltsamer Mann, der Junge hat Bedenken, seine Ankunft stand unter keinem guten Stern. Als seine Mutter Arbeit in einer Apotheke findet, erobert die neue Haushaltshilfe, das familiere Regiment, die junge Schwedin übt auf alle eine ungewöhnliche Anziehungskraft aus, nur einen kann sie nicht täuschen - unser kleiner Held weiß, sie gehört nicht in seine Dimension..
Doch der Junge hat eine tollkühne Freundin, Lettie Hempstock, die mit ihrer Mutter Ginny und ihrer Großmutter genannt "Gramma" am Ende der Straße wohnt, ein magisches Trio aus uralten Zeiten, die den jungen Helden mehr als einmal retten müssen.
Ihre Farm hat einen kleinen Ententeich, in dem ein tiefer Ozean rauscht..
Tauchen sie ein, in eine Geschichte, die es eigentlich nicht gibt, grandiose Fantasy, die sich leise anschleicht, sich zu einem faszinierenden Abenteuer wandelt.
Atemberaubende pfadlose Poesie, die in jedes Bücherregal gehört! Ich bin begeistert, bitte mehr davon!
Liebe Lesegrüße, SABO
Zitat:
"Ich konnte dich nicht zum Ozean bringen, aber nichts hinderte mich daran, den Ozean zu dir zu bringen!"
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Zauberhafte Geschichte - am Ende viel offen
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Anfangs war ich verwundert. Neil Gaiman steht für mich für Fantasy pur. Und hier? Ich fing an zu lesen und es hätte auch bei mit in der Nachbarschaft spielen können. Ganz geschickt werden dann Fantasy-Elemente eingeflochten. Ist es Fantasy oder Sinnestäuschung oder nur falsche Erinnerungen eines Kindes? Ich war mir anfangs nicht sicher. Das hat mir richtig gut gefallen, denn ich habe diese verzauberte Welt stehen lassen können, wie sie ist. Zauberhaft.

Die Personen sind alle so real, da konnte ich gut in die Geschichte eintauchen und mitfiebern. Von Wohlfühlmomenten bis Grusel ist alles dabei - innerhalb eines Absatzes ändert sich alles. Wahnsinn.
Wenn ich beginnen würde, zu zitieren, könnte ich wohl nicht mehr aufhören. Es gibt so viele tolle Sätze in diesem kleinen Buch.

Am Ende wurde ich leider etwas hängen gelassen. Ich hätte mir gerne ein paar mehr Antworten gewünscht.

Für mich lohnt sich auf jeden Fall ein Re-Read und morgen ziehe ich bei den Hempstocks ein ;-)
* 3.5 *
Z
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Eine wundervoller, schaurig-märchenhafte Geschichte
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INHALT
Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen – Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. (Quelle Eichborn-Verlag)
MEINE MEINUNG
Sehr spannend ist es immer wieder sich auf einen Roman von Neil Gaiman einzulassen, weiß man doch nie genau, was einen bei der Lektüre vor allem hinsichtlich Gaimans einzigartiger, überbordender Fantasie erwartet.
Mit „Der Ozean liegt am Ende der Straße“ ist dem englischen Autor Neil Gaiman erneut ein sehr außergewöhnlicher und zugleich faszinierender Roman gelungen, der mit seiner schaurig-düsteren Stimmung und einer Vielzahl bemerkenswerter, märchenhaft-übersinnlicher Elemente den Leser zu fesseln weiß. Mit ihrer vielschichtigen Handlung und dem großen Reichtum an mehrdeutigen Details, die es beim Lesen zu entdecken gilt, regt die wundersame, ergreifende und fantasievolle Geschichte zum intensiven Nachdenken an und lässt vielerlei Deutungen zu.
Beim Besuch seiner früheren Heimat anlässlich einer Beerdigung gelangt der Ich-Erzähler und namenslose Protagonist an einen für ihn einst magischen Ort, der Farm der Hempstocks und einem kleinen Ententeich, wo früher seine Freundin Lettie mit ihrer Mutter und Großmutter lebte. Die Geschichte beginnt zunächst als ein wehmütiger Rückblick des Ich-Erzählers auf seine Kindheit. In der für ihn so bedeutsamen Umgebung kehren plötzlich all seine bereits verdrängten Erinnerungen an die Vergangenheit und seine rätselhafte Freundin Lettie zurück, und so begibt er sich auf eine sehr emotional aufwühlende, abenteuerliche Reise zurück zu den seltsamen Erlebnissen in seiner Kindheit. Schon bald schleichen sich in die anfangs harmonische Handlung mysteriöse, unerklärliche und beängstigende Ereignisse ein. Allmählich nimmt die Handlung einen mystischen und teilweise albtraumhaften, ja grausamen Charakter an und wird von einer düsteren, gruseligeren Grundstimmung überlagert. Die Grenzen von Realität, Traum und Fantasie scheinen immer mehr zu verschwimmen und geben dem Leser zunehmend Rätsel auf. Viel e unerklärliche Geschehnisse mit angsteinflößenden Monstern steigern sich immer weiter und gipfeln schließlich in einem für den Erzähler sehr aufwühlenden und verstörenden Höhepunkt. Das sehr offene Ende lässt viel Raum für unterschiedliche Interpretationen, ist dennoch geschickt gewählt und in sich schlüssig.
Sehr differenziert und liebevoll sind auch die wichtigen Figuren der Geschichte wie der Ich-Erzähler und drei außergewöhnlichen Hempstock-Damen gezeichnet, die mit ihren Eigenheiten sehr sympathisch wirken und dem Leser mit ihren wundervollen Charakteren ans Herz wachsen.
Herausragend ist auch Gaimans eindringlicher, bildgewaltiger und teilweise sehr poetischer Schreibstil, der mich vollauf begeistern konnte und mich mühelos in seine märchenhafte, mysteriöse Welt eintauchen ließ.
FAZIT
Ein wundervoller, schaurig-märchenhafter Roman über die Macht von Freundschaft und Vertrauen, über widersprüchliche, kindliche Reminiszenzen an die Kindheit und die vielfältigen Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Sehr lesenswert!
B
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Neil Gaiman at his best ;)
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Das Buch ist wie gewohnt wunderschön geschrieben und an der Story gibt es kaum etwas auszusetzen. Neil Gaiman beschreibt viel, erklärt aber wenig und überlässt den Zusammenhang der Dinge oft den Lesern.
Ich mag das sehr an ihm, er kreiert schöne Bilder, gibt nur grob die Richtung des Geschehens vor und man kann sich noch viel selber dazu denken.

Allerdings ist genau das mein Knackpunkt hier gewesen. Wahrscheinlich habe ich schon zu viel von ihm gelesen, aber abgesehen von den Namen, den Orten und dem genauen Ablauf lesen sich seine Bücher mittlerweile für mich immer gleich. Wie gesagt, es kommen immer wieder andere Namen und Orte vor, aber ich habe das Gefühl, die Charaktere, die in seinen Büchern auftauchen, bleiben immer gleich, reagieren immer gleich.
P
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