Aravind Adiga: Der weisse Tiger

 
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Aravind Adiga: Der weisse Tiger
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The White Tiger
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783423139397

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, weder Sie noch ich sprechen Englisch, aber manche Dinge kann man nur auf Englisch sagen.

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Handlungsort

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Balram – der »weiße Tiger« – kommt aus einem Dorf mitten in Indien. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Vom Steuer eines Honda City aus entdeckt Balram eine neue Welt. Alkohol, Geld, Mädchen und Macht – das Indien der Kakerlaken und Callcenter, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen »weißen Tigers«, der vom Diener zum Philosophen, Unternehmer und schließlich zum Mörder wird.

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Karriere auf Indisch.

Balram stammt aus einer armen Familie vom Land und als die finanziellen Verhältnisse sich mal wieder verschlechtern, wird er von der Schule genommen und muss arbeiten. Eine Uniform zu tragen ist sein Karrierewunsch und er schafft es tatsächlich fahren zu lernen und eine Anstellung als Chauffeur zu finden. Doch durch das „zusammenleben“ mit den Reichen wird ihm langsam klar, dass er nicht länger Diener sein will, sondern ein freier Mann, mit genügend Geld, um unabhängig zu sein.

Adiga zeichnet mit dieser Erfolgsgeschichte ein ziemlich umfassendes Bild eines modernen Indien. (Wer allerdings ein noch umfassenderes Bild von Indien haben will, dem kann ich das deutlich(!) längere und auch andere Religionen beinhaltende "Der Pate von Bombay" von Vikram Chandra empfehlen, an das ich mich hier ab und zu erinnert fühlte.) Doch unter der modernen Tünche verbirgt sich feudalherrschaftliches Denken auf beiden Seiten und die unteren Klassen wachen selbst über die Einhaltung der Grenzen, Abweichlertum wird nicht bewundert, sondern eher verachtet.

Sein Leben erzählt Balram als Rückblick, er ist Geschäftsmann und schreibt das Ganze an den chinesischen Ministerpräsidenten, der demnächst Indien besuchen soll. Dieser Punkt gefiel mir am schlechtesten am ganzen Buch, die gesamte Rahmenhandlung mit dem ganzen „Sie in China“ und „Wir in Indien“ fand ich vollkommen überflüssig, er hätte die ganze Geschichte auch sonst jemandem erzählen oder als eine Art Erbe hinterlassen können.

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