Sheridan Hay: Die Antiquarin

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Sheridan Hay: Die Antiquarin
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Secret of Lost Things
ET (Original)
2006
ISBN-13
9783499243875

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Ich wurde geboren, bevor diese Geschichte beginnt, bevor ich von einem Ort wie dem Arcade auch nur träumte; und auch dass es Männer wie Walter Geist außerhalb von Fabeln, von Märchenbüchern gab, hätte ich mir nicht vorstellen können.

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Über die Liebe zu Büchern und die Liebe an sich Rosemary Savage liebt Bücher über alles. Eines Tages entdeckt sie bei einem ihrer Streifzüge durch New York das riesige Antiquariat «Arcade». Rosemary ist völlig verzaubert und eröffnet dem Inhaber, dass sie unbedingt hier arbeiten will. Zu ihrem Erstaunen wird sie sofort eingestellt - für die junge Frau geht ein Traum in Erfüllung. Gemeinsam mit ihrem eigenwilligen Kollegen Oscar erkundet sie bei jeder Gelegenheit den Buchladen. Durch Zufall stoßen die beiden auf ein verlorengeglaubtes Manuskript von Herman Melville, dem berühmten Autor von «Moby Dick». Ein sensationeller Fund. Doch auch andere sind diesem Schatz auf der Spur ...

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Rosemary lebt mit ihrer Mutter über deren Hutladen in Tasmanien. Als die Mutter allerdings stirbt, reist Rosemary nach New York um dort ein eigenständiges Leben zu beginnen. Auf ihren Streifzügen stolpert sie in einen sehr speziellen Buchladen, das Arcade, wo sie auf ihr Drängen hin tatsächlich einen Job bekommt. Doch die Kollegen sind alle mehr als seltsam, jeder auf seine eigene Art. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und Rosemarys Suche nach Freunden gestalten sich deshalb sehr kompliziert. Das Salz in der Suppe ist ein verlorenes Manuskript von Herman Melville, nach dem alle suchen.

"The Secret of Lost Things" ist ein sehr ruhiges Buch. Der Fokus liegt stark auf Rosemarys Entwicklung vom unsicheren Teenager zu einer selbstbewussten jungen Frau. Es gibt lange Passagen über den Buchladen, über ihre Spaziergänge durch New York und die Beziehungen zu anderen Arcade-Mitarbeitern. Auch die Suche nach dem Manuskript lässt keine wirkliche Spannung aufkommen, da auch hier alles sehr ruhig und langsam vonstattengeht. Man muss sich also schon auf ein etwas ruhigeres Buch ohne großen Spannungsbogen einlassen können, wenn man "The Secret of Lost Things" lesen möchte.

Gut gefallen hat mir hautpsächlich die Darstellung von Rosemary, sie ist ein sehr sympathischer Hauptcharakter, den man gern auf seinem Weg begleitet. Außerdem macht sie eine gut nachvollziehbare Wandlung durch, die man Schritt für Schritt beobachten kann. Auch ihre zahlreichen Kollegen sind in ihrer jeweiligen skurrilen und absonderlichen Art sehr detailliert beschrieben. Ein besonderes Highlight für jeden Bücherliebhaber sind natürlich die Szenen, in denen das Arcade im Mittelpunkt steht. So einen Buchladen wünscht sich doch jeder in der Nachbarschaft.

Eine Wertung fällt mir etwas schwer, ich habe das Buch gern gelesen und habe mich immer darauf gefreut, zu Rosemary und ihrem Buchladen zurückkehren zu können, allerdings gab es auch einige Längen und kleinere Schwächen.

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Ich fand das Buch etwas sonderbar und das Ende hat mich mit einem komischen Gefühl zurückgelassen. Dennoch hat mir der Roman ganz gut gefallen, was hauptsächlich am Schreibstil der Autorin lag, der einen sofort in die Geschichte eintauchen ließ und darüber hinwegtröstet, dass die Handlung manchmal etwas dünn ist. Ein großer Pluspunkt für mich war natürlich, dass der Haupthandlungsort ein Antiquariat ist und es um Bücher geht - bei sowas kann ich einfach nicht widerstehen. Auch hat der Roman mich neugierig auf die Werke von Herman Melville gemacht, von dem ich leider noch nichts gelesen habe. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die "Schnitzeljagd" nach dem verlorenen Manuskript zwar gerne verfolgt habe, aber ich finde, dass dies von anderen Autoren schon mal weitaus spannender geschildert wurde, wie z.B. in Elizabeths Kostovas "Der Historiker".

Die Charaktere sind alle ziemlich skurril, aber auch sehr lebendig. Irgendwie kann ich mir auch gar nicht vorstellen, dass in solch einem Antiquariat jemand Normales arbeiten könnte. Einige der Figuren habe ich sofort ins Herz geschlossen, manche fand ich eher unsympathisch, andere wiederum konnte ich gar nicht einordnen. Vor allem weiß ich immer noch nicht, was ich von der "Beziehung" zwischen Rosemary und Walter Geist halten soll, so dass das Buch insgesamt einen etwas faden Nachgeschmack hinterlässt.

Fazit: Nette Unterhaltung, vor allem für Leseratten wie uns, aber nichts Herausragendes.

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Die 18jährige Rosemary, aufgewachsen als Tochter einer allein stehenden Hutmacherin in Tasmanien, steht nach dem Tod ihrer Mutter ziemlich alleine auf der Welt da. Die beste Freundin Ihrer Mutter beschließt, das Mädchen aus seiner Melancholie zu reißen und kauft ihr ein Ticket vom heimatlichen, ziemlich provinziell dargestellten, Tasmanien nach New York. Dort betritt sie die "Arcades", das größte und berühmteste Antiquariat der Stadt, möglicherweise der Welt. Sie beschließt, dort arbeiten zu wollen und ergattert tatsächlich einen Job. Die Kollegen dort sind ziemlich originell und Rosemary fühlt sich etwas verloren in der großen Stadt. Als sie zufällig erfährt, dass ein Mitarbeiter möglicherweise das bislang als verschollen geltende Manuskript eines unbekannten Romans von Hermann Melville beschaffen kann, gerät sie in ihrem Bemühen niemandem zu schaden, ganz schnell zwischen die einzelnen Parteien, die aus verschiedenen Gründen Interesse an diesem Manuskript haben.

Der Roman ist relativ ruhig und zurückhaltend geschrieben, was gerade, wenn man dem schon recht schönen Stil nicht so die Beachtung schenken möchte, dazu führt, dass der Roman nur knapp an der Langeweile vorbeischrammt. Die Handlung ist nur im Hintergrund vorhanden und wenn auch das verschollene Manuskript als Spannungsträger eingebaut ist, handelt das Buch doch eigentlich nur von Rosemary und ihrem Erwachsenwerden in der Fremde. Rosemary ist gerade zu Beginn reichlich naiv und man muss sich wundern, dass sie in NY nicht unter die Räder kommt, doch auch wenn man als Leser ab und zu das Gefühl hat, dass sie etwas übers Ohr gehauen wird, kommt sie klar, gewinnt Freunde und bemerkt die Risiken gar nicht, die sie eingeht.

Das Ende war zwar passend, aber nicht wirklich befriedigend und passte insofern zum Roman, der genau diesen Gesamteindruck auf mich macht. Ganz nett, sprachlich wirklich ganz schön, aber nicht so originell und spannend, wie der Klappentext es versprochen hatte und deswegen für mich eher enttäuschend.

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