Tom Petsinis: Die Buchliebhaberin

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Tom Petsinis: Die Buchliebhaberin
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Twelfth Dialogue
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783442726691

Informationen zum Buch

Seiten
447

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Das wird wieder ein Sechs-Aspirin-Tag, gesteht Sonya Gore sich seufzend ein.

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Handlungsort

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Die schüchterne Sonya liebt Bücher über alles. Als sie eine kleine Erbschaft macht, gibt sie ihren Job als Lehrerin auf und eröffnet ein Buchantiquariat - mit einem Kamin, bequemen Sesseln und dem Duft nach frischem Kaffee. Sie taucht ein in den Bücherkosmos und fühlt sich endlich sicher. Sie lebt mit ihren Büchern und findet für jeden Kunden das richtige. Doch mit der Rezession werden die Kunden weniger; und dann eröffnet auch noch die Billig-Kette "Bücher kiloweise" eine Filiale in ihrer Straße. Eines Tages findet sie einen seltsamen Umschlag auf ihrer Schwelle mit einem noch seltsameren Inhalt, denn der Brief enthält einen fiktiven Dialog zwischen Moses und Marx, genial geschrieben - doch wer ist der Verfasser? Elf weitere Briefe folgen. Und als sie den anonymen Briefeschreiber endlich kennen lernt, ist es längst um sie geschehen ...

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"Die Buchliebhaberin" handelt von einer solchen. Sonya hat aus Liebe zu Büchern eine kleines Antiquariat eröffnet und nicht nur wegen der allgemeinen Rezession, sondern auch, weil die Buchleidenschaft gegenüber dem Geschäftssinn viel zu häufig die Überhand gewinnt, läuft der Laden eher schlecht. Während Sonya die Existenzsorgen erfolgreich verdrängt, tauchen im Abstand einiger Tage bis Wochen immer wieder Umschläge in ihrem Laden auf, ohne einen Hinweis darauf, von wem sie stammen. Darin befinden sich handschriftliche Manuskriptseiten mit Dialogen (z.B. eine amüsante Diskussion zwischen den Büsten von Moses und Marx über Religion im Vergleich zu Kapitalismus/Kommunismus oder ein Gespräch zwischen Kafka und Hemingway) und immer wieder taucht sie selbst in den Geschichten als Nebenfigur auf. Die Dialoge und schließlich auch ihr Autor werden immer mehr zum Lebensinhalt von Sonya und bieten ihr eine Flucht aus der Realität.

Der Klappentext klang toll, ich hatte daraufhin ein Buch erwarte, welches Liebe zu Büchern und zur Literatur ausstrahlt und deren Hauptfigur meine eigene Leseleidenschaft widerspiegelt, fand aber nur ein einige wenige einzelne Sätze, bei denen der Begeisterungsfunke übersprang. Im Großen und Ganzen war das Buch für mich langweilig und ermüdend, zum Ende habe ich hin den Text mehr und mehr nur noch überflogen und darauf gewartet, dass endlich etwas passiert.

Die Dialoge behandeln teilweise schwierige und komplexe Themen der Religion, Philosophie und Ideengeschichte und erfordern eine Menge Konzentration, wenn man bei der Sache bleiben will, ein eher schwieriges Unterfangen, wenn man den Eindruck hat, dass diese Dialoge, obwohl sie soviel Raum einnehmen, nichts zum eigentlichen Fortgang der Geschichte beitragen. Ich kam mir irgendwie vor wie bei einem Kurs für „Kreatives Schreiben“: Aufgabe war es, ein Dutzend Dialoge zwischen verschiedenen Personen zu schreiben, die einen Bezug zur Literatur haben, und eine Rahmengeschichte zu erdenken. Wenn man natürlich gezielt philosophische Exkurse lesen will, ist dieses Buch vielleicht sogar empfehlenswert, Titel und Klappentext führen jedenfalls komplett in die Irre und nur zu Enttäuschungen, ich fand das Buch dementsprechend furchtbar langweilig.

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