Myla Goldberg: Die Buchstabenprinzessin

Myla Goldberg: Die Buchstabenprinzessin

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Myla Goldberg: Die Buchstabenprinzessin
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Bee Season
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783499238000

Informationen zum Buch

Seiten
378

Sonstiges

Erster Satz
Punkt Elf Uhr vormittags lassen sämtliche Lehrerinnen in sämtlichen Klassenzimmern der McKinley-Grundschule ihre SChüler aufstehen.

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Die neunjährige Eliza ist ein ganz und gar durchschnittliches Mädchen mit eher schwachen schulischen Leistungen. Umso überraschter sind alle, als sie in der Schule nicht nur den lokalen, sondern auch den Buchstabierwettbewerb auf Bezirksebene gewinnt. Ihr Vater Saul, ein ambitionierter Judaist und Synagogenkantor, sieht Eliza plötzlich mit ganz anderen Augen. Er, der bisher alle seine Hoffnungen auf den Sohn Aaron gesetzt hat, wendet nun seine ganze Aufmerksamkeit der Tochter zu. Und so gerät das labile Gefüge der Familie Naumann langsam aus dem Gleichgewicht.

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Die Buchstabenprinzessin

Myla Goldberg hat hier ein faszinierendes Buch geschrieben. Selten liest man einen Roman mit einer solchen komplexen Thematik.
Als mich eine Kollegin frage, worum es sich in diesem Buch handelt, musste ich erkennen, das ich es nicht wirklich erklären konnte. Zumindest nicht, wenn man es in kurze Worte fassen möchte.
Es geht hier zwar um Eliza und ihr Talent mit Buchstaben umzugehen, aber das Thema Begabung ist hier eigentlich nicht vorherrschend.
Es geht um das Erwachsenwerden, um Religion und die eigenen Wurzeln, um den Sinn, welchen man seinem Leben gibt oder den man sucht, um Erwartungen die an einen gerichtete werden und um Einsamkeit innerhalb einer Familie.
Diese Familie verliert sich und ihre Menschen vereinsamen sukzessive und dennoch gibt es da niemanden dem man die Schuld geben könnte.
Die Charakter waren allesamt nicht unsympathisch, aber dennoch hatte ich das Gefühl sie aus der Ferne zu betrachten, was der Qualität dieses Buch allerdings keinen Abbruch tat.
Myla Goldberg hat eine Gabe Emotionen und Stimmungen, auch wenn sie noch so fremd und verwirrend sind, so zu beschreiben, dass man sie nach- und mitempfindet.
Es steht hier sehr viel zwischen den Zeilen, vor allem aber der Wunsch, nach einer heilen Welt und es ist beeindruckend und bewegend zu sehen, wie die verschiedenen Persönlichkeiten handeln um dieser nur ein kleines bisschen näher zu kommen.
Besonders beeindruckend empfand ich auch die Beschreibungen der Buchstabenmystik in der jüdischen Kabbala. Dies ist der Autorin ganz besonders gut gelungen, obwohl genau das ein ganz besonders schwer verständliches Thema ist.
Ich bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben und möchte auf jeden Fall noch mehr von Myla Goldberg lesen.

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