Markus Zusak: Die Bücherdiebin

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Markus Zusak: Die Bücherdiebin
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Book Thief
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783764502843

Informationen zum Buch

Seiten
592

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Ich bin nach Kräften bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen.

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Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz. "Die Bücherdiebin" ist eine Liebesgeschichte, eine Hommage an Bücher und Worte und eine Erinnerung an die Macht der Sprache, die im Roman von Markus Zusak viele Facetten zeigt: den lakonisch-distanzierten Ton des Erzählers, Poesie und Zuversicht - und die reduzierte Sprache der Nazipropaganda.

Autoren-Bewertungen

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"The book thief" war und ist immer noch ein besonderes Buch für mich. Eins von dem ich weiß, dass ich es noch oft wiederlesen werde. Aufgrund der vielen positiven Rezensionen waren meine Erwartungen ziemlich hochgeschraubt, doch diese konnten alle erfüllt werden, wenn sie nicht gar übertroffen worden sind.

Zuerst ist da natürlich die ungewöhnliche Erzählperspektive. Der Tod ist nicht nur stiller Beobachter, sondern tritt zuweilen auch als Charakter auf, vor allem wenn er von seinen Erlebnissen und Gefühlen berichtet. Aus seiner Sicht wird die Geschichte von Liesel Meminger, der Bücherdiebin, erzählt. Das fühlt sich während des Lesens ein wenig distanziert an, so als würde man bei einem Theaterstück zugucken. Nichtsdestotrotz konnte ich mit allen Charakteren mitfühlen, sogar mit denjenigen, die am Anfang etwas unsympathisch erscheinen. Da denke ich vor allem an Liesels Ziehmutter Rosa.

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, das Buch in einer Leserunde mit Autor zu lesen, denn dieser hat neben vielen Details zum Buch auch Erlebnisse seiner Eltern bzw. Großeltern geschildert, die mit in die Geschichte eingeflossen sind. Dadurch gewinnt diese noch einiges an Tiefe.

Das Buch entwickelt einen unheimlichen Sog und obwohl der Tod manchmal Einzelheiten vom Ende im vorraus verrät, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Das Ende war für mich perfekt, traurig aber auch glücklich. Ich war damit rundum zufrieden.

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Als ich das erste Mal von dem Buch gehört habe, klang es klasse. „Der Tod als Erzähler“, das musste etwas für mich sein. Dann allerdings überkamen mich Zweifel, wie gut ein australischer Autor in der Lage sein würde, eine deutsche Kindheit im Nationalsozialismus zu schildern und ich bin vor dem Buch zurückgeschreckt. Die große Anzahl praktisch durchweg positiver Rezension, hat mich dann aber doch zugreifen lassen.

Letztendlich hätte ich es wohl doch sein lassen sollen. Die Schilderungen von Liesels Kindheit, wie sie Judenhass und -verfolgung mitbekommt und die Gefahr, in der man lebte, sobald man sich kritisch zum System äußerte, empfand ich dabei unerwarteterweise tatsächlich gut dargestellt. Womit ich überhaupt nicht zurecht kam, war hingegen überraschenderweise der Tod als Erzähler. Ich empfand ihn nicht im Geringsten als amüsant, sondern war nur genervt von seinen Einschüben und Bemerkungen. Nach so vielen Jahrhunderten, sollte man doch auch mal in der Lage sein, einfach die Klappe zu halten. Der belehrende, besserwisserische Tonfall des Todes störte mich das ganze Buch hindurch.

Das Schicksal der Figuren war ergreifend geschildert, aber der Stil, in dem die Geschichte erzählt wird, hat mich nicht dazu eingeladen in ihr zu verweilen. So habe ich so manches Mal die Seiten nur überflogen und nur bei einer interessanten Wendung der Geschichte ein paar Seiten lang „richtig“ gelesen – solange bis der Tod wieder mit seinen Kommentaren anfing und ich weiterblättern musste.

Nachdem ich nach den ersten 50 Seiten eigentlich schon abbrechen wollte, kann ich es schon als Erfolg verbuchen „Die Bücherdiebin“ beendet zu haben und auch für den Moment am Schluss, als der Autor erfolgreich auf meine Tränendrüse gedrückt hat, gibt es sogar noch eine halbwegs ordentliche Bewertung. Interessierten potentiellen Lesern würde ich aber ein Anlesen im Geschäft empfehlen, um zu prüfen, wie gut man mit dem Stil zurechtkommt.

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"Die Bücherdiebin" war für mich ein ganz besonderes Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Sehr geschickt eingefädelt, fungiert hier der Tod als Ich-Erzähler und schafft einen Rahmen für die Geschichte des Mädchens Liesel, das während des zweiten Weltkriegs in einem kleinen Ort bei München aufwächst.

Der Tod macht das recht unterhaltsam; er erzählt gerne von sich, wie er die Welt sieht und was an seiner Arbeit das Besondere ist. Immer wieder schweift er vom Thema ab, aber ich bin ihm gerne gefolgt auf seinen kleinen philosophischen Ausflügen. Am Beginn eines jeden Kapitels werden die Mitwirkenden aufgezählt; das können Personen, Dinge, aber auch Ereignisse sein, die dem Leser schon eine kleine Vorahnung dessen geben, was ihn demnächst erwartet. Überhaupt greift der Tod gerne vor und erzählt von Dingen, die später passieren werden. Das geschieht so beiläufig, dass mich der Schock beim Lesen oft erst mit Verzögerung erreichte und ich nicht glauben konnte, was ich da lesen musste. Außerdem streut der Tod häufig kleine Zwischenbemerkungen in die Erzählung ein und kommentiert das Geschehen auf seine ganz spezielle Weise. Dieser erzählerische Kniff schafft eine gewisse Distanz zur Geschichte, die mir über manche Szene sehr gut hinweggeholfen hat.

Die eigentliche Geschichte ist sehr mitreißend erzählt und ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Liesel wächst bei ihren Adoptiveltern auf und erlebt die Naziherrschaft in Molching bei München von Beginn an mit. Dabei steht dieser Aspekt zunächst nicht im Vordergrund; das harte und entbehrungsreiche Leben dieser kleinen Familie wird beleuchtet, vor allem die innige Beziehung von Liesel zu ihrem Adoptivvater und die etwas robustere zu ihrer Adoptivmutter, ihre Freundschaften und ihre Umgebung. Nur langsam schleicht sich das Gift der Nazis in den Alltag ein; Liesel geht beispielsweise zum Bund der Jungmädel und es scheint völlig normal, da alle dies tun. Nach und nach aber bekommt die augenscheinliche Normalität Risse - Bücher werden verbrannt, Juden werden verfolgt und irgendwann bricht der Krieg aus, der den Menschen drastische Lasten auferlegt, sowohl in psychischer Hinsicht als auch in physischer.

Eine sehr wichtige Rolle spielen die Bücher in Liesels Leben; aus ihnen schöpft sie ihre Kraft und Lesen ist ihr Lebenselixier. Anfangs scheint jedes Buch eine unüberwindbare Hürde zu sein, aber je besser sie das Lesen lernt, desto mehr Faszination üben Bücher auf sie aus und der Titel verrät ja bereits, dass sie zur Bücherdiebin wird und so manches Exemplar stibitzt. Mich hat das sehr gerührt, mit welche Inbrunst sie ihre wenigen Bücher immer wieder und wieder liest, und mit welche Ehrfurcht sie vor einem Bücherregal steht.

Trotz sehr vieler beklemmender Szenen habe ich mich nie unwohl mit dem Buch gefühlt; über lange Strecken hinweg begleitet ein positiver Beiklang auch die schlimmsten Szenen. Die Figuren machen das Beste aus ihrer Lage und nehmen ihr Schicksal an. Doch je weiter der Krieg voranschreitet, desto hoffnungsloser sieht es für sie aus und am Ende des Buches wird der Leser dann doch mit den sehr harten nackten Tatsachen des Krieges konfrontiert. Der Schluss hat mich sehr bewegt und mir so einige Schniefer beschert, aber ich verließ Liesel trotz allem mit einem guten Gefühl.

Erzählerisch und sprachlich hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen; insbesondere die eingestreuten Kurzgeschichten und Illustrationen, die Teil der Geschichte sind, fand ich einfach nur genial gemacht. "Die Bücherdiebin" hat mich nach der Lektüre noch sehr lange beschäftigt und ich möchte das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, da es eines der besten ist, die ich seit langem gelesen habe.

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Eine wunderbare, außergewöhnliche Geschichte eingebettet in historischen Hintergrund...

"Die Bücherdiebin" von Markus Zusak erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, tatsächlich wird alles vom Tod selbst erzählt und schnell stellt man fest, dass der Tod auch liebevoll sein kann, dass er auch Humor hat - und auch andere bisher verkannte Eigenschaften kommen zum Vorschein. So erzählt er also vom Leben Liesel Memingers - der Bücherdiebin. Im Alter von etwa 10 Jahren muss sie ihre Mutter verlassen und kommt zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann nach Molching (eine fiktive Stadt!) Alles geschieht zur Zeit des 2. Weltkrieges. Für Liesel gibt es viele Rückschläge und sie findet Halt in ihren Büchern/im Zauber der Worte. So stiehlt sie Bücher, wann immer sich die Gelegenheit ergibt. Aber es stehen auch viele Menschen hinter ihr, die sie lieben und unterstützen.

Gerade die Beziehungen der Figuren untereinander und deren einzelne Charaktere werden so liebevoll und aufrichtig von Markus Zusak beschrieben, dass man einfach in den Bann der Gschichte gezogen wird. Aber auch ein Spritzer Humor an den richtigen Stellen fehlt nicht.

Eigentlich ein Thema über das schon viele Bücher geschrieben wurden, aber dieses ist doch ganz anders und eindeutig etwas Besonderes.

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"Die Bücherdiebin" ist ein Buch, das sowohl sehr viele künstlerische Aspekte aufweist, als auch mit einer sehr berührenden Geschichte punktet. Es finden sich viele Metaphern, Vergleiche, Ellipsen und vor allem Personifikationen in dem Werk, welche die Geschichte noch lebendiger wirken lassen. Markus Zusak hat ein ganz besonderes Talent: Er schafft es mit vielen einzelnen oft nicht zusammenhängenden Szenen, eine Geschichte zu erzählen, die das Herz berührt. Trotz der einzelnen Szenen lässt sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen - und das ist eine Gabe die nur wenige besitzen: aus vielen einzelnen Geschichten eine ganze zu machen. Zusak hat mit der "Bücherdiebin" ein Werk geschaffen, das in jedem Bücherregal direkt neben dem "Tagebuch der Anne Frank" zu finden sein sollte. Besonders angesprochen haben mich die unzähligen Stilfiguren, die sich - wie bereits oben erwähnt - durch die ganze Geschichte ziehen. Ich konnte während des Lesens zum ersten Mal seit langem wieder die Schönheit der deutschen Sprache erkennen und sie auch genießen. Mich hat der Roman sehr in seinen Bann gezogen und mich auch einige Male zu Tränen gerührt. Deshalb erhält "Die Bücherdiebin" von mir 5 Leseratten!

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Ich finde es gut, dass Markus Zusak den Tod als Erzähler ausgewählt hat, denn der Tod ist wie ich es bis jetzt gefunden habe böse, doch jetzt weiß ich auch, dass der Tod auch traurig ist wenn er die Seelen von den Menschen holt. Die Stellen, wo die warmen Augen von Hans beschrieben werden, finde ich sehr schön. Ich würde es weiterempfehlen.

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Ein Autor, Jahrgang 1975 schreibt über die Geschichte eines Mädchens in Zeiten des Nationalsozialismus. Als Erzähler der personifizierte Tod. Das schreit förmlich nach Ressentiment und Schwarz-Weiss-Darstellung. Aber was Markus Zusak hier geschrieben hat, bewegt sich ausserhalb von dem, was bisher über das Thema veröffentlicht wurde. Und das im absolut positiven Sinne. Obwohl er immer wieder Dinge vorweg nimmt, ja sogar das Ende der Geschichte verplappert, bleibt man gefangen im Leben der Liesel Meminger. Eine Geschichte die unter die Haut geht und in der man als Leser hautnah teilnehmen darf. Die Charaktere sind unglaublich eindrucksvoll beschrieben: Rosa Hubermann, die mit ihrer derben Ausdrucksweise, aber einem weiten Herzen auffällt; ihr Mann Hans "ein un-besonderer Mensch"; und letztendlich auch Liesel, das Kind, das dem Leser ans Herz wächst. Der Pathos dieser Geschichte wirkt niemals theatralisch oder aufgesetzt, Zusak verwendet die Emotion immer um zu überzeugen. Man muss nicht drumherum reden: Die Bücherdiebin ist ein absolutes Muss, für jeden, der lesen kann. Fantastisch!

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Gute Seelen sind Sterne am Himmel

Selten bringt mich ein Buch zum weinen, aber dieses hat es geschafft. Markus Zusak rührt zu Tränen, aber trotz all der Tragik schafft er es zu fesseln durch seine Worte und auch darum geht es in diesem Buch; um die Macht der Worte. Auch er ist ein wahrer Worteschüttler. Ein Begriff, welchen ich in diesem Buch kennenlernte und der treffend auf diesen Autor zutrifft. ?Der Tod, welcher diese Geschichte erzählt, nämlich jene der Bücherdiebin, macht erschreckend bewusst, wie harmlos er selbst ist, im Vergleich zu dem, was die Menschen sich gegenseitig antun. ?Die Geschichte der Liesel Meminger und ihrem Leben als Kind im Nazideutschland ist heftig und voll von Emotionen. Nicht nur schlechten Emotionen, sondern auch positiven. In all dem Grauen, gibt es Freundschaft, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Sehnsucht, Mut, Aufopferung, Humor, Vergebung, Großzügigkeit und vor allem ganz viel Liebe. Gerade auf Grund der fürchterlichen Zeit der Nazis und deren Gräueltaten, erscheinen diese positiven Charaktereigenschaften, wie leuchtende Sterne am Himmel. Sterne, deren Licht die Augen derer verbrennen, die sie sehen. So würde es Max wohl ausdrücken.

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