Wolfram Fleischhauer: Die Frau mit den Regenhänden

Wolfram Fleischhauer: Die Frau mit den Regenhänden

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Wolfram Fleischhauer: Die Frau mit den Regenhänden
Verlag
ET (D)
1999
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783426623558

Informationen zum Buch

Seiten
489

Sonstiges

Erster Satz
Cher Bruno, ich bin auf dem Weg zu jenem Rendezvous, von dem Du weißt.

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Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren.

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Wolfram Fleischhauer - Die Frau mit den Regenhänden

"Die Frau mit den Regenhänden" war eines der wenigen Bücher von Wolfram Fleischhauer, das ich noch nicht gelesen habe, aber es hat mich genau wie die anderen wieder zutiefst beeindruckt. Dabei habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, was aber auch daran liegen könnte, dass mich meine letzte Lektüre ebenfalls umgehauen hat und dies eventuell noch einen Nachklang hatte. Zudem tauchen zu Beginn im Handlungsstrang in der Vergangenheit zu viele Personen auf, was mich etwas verwirrt hat, und für die beiden Hauptfiguren im Gegenwartsteil konnte ich mich erst nicht wirklich erwärmen.

Vor allem Wolfram Fleischhauers grandiosem Schreibstil ist es auch diesmal zu verdanken, dass ich das Buch letztendlich doch innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Der Roman ist nicht nur packend geschrieben, manche der Formulierungen möchte man sich dick anstreichen und immer wieder lesen, so schön sind sie.

Sehr elegant hat der Autor einige geschichtliche Fakten rund um die Weltausstellung 1867 in Paris und das zweite Kaiserreich in die Handlung mit eingewebt, so dass der interessierte Leser gar nicht selbst auf die Suche nach weiterführenden Informationen gehen musste. Das fand ich sehr gut gemacht.

Gegen Ende nähern sich die beiden Handlungsstränge immer mehr an, bis sie schließlich ineinander zu fließen scheinen. Die Auflösung der beiden Fälle, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, hat mich schlichtweg umgehauen. Damit habe ich nie und nimmer gerechnet und mit diesem Wissen könnte man den Roman gleich noch einmal lesen.

Fazit:
Wieder ein gewohnt guter Fleischhauer, der es immer wieder schafft, mich mit seinen Büchern aufzuwühlen.

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Die Frau mit den Regenhänden

Dieses Buch handelt auf zwei Erzählebenen. Die erste im Paris von 1867, die zweite im Paris von 1992. Zwei unterschiedliche Geschichten, mit unterschiedlichen Protagonisten, so denkt man zu Anfang.?Im Jahr 1867 der Mord an einem 8 Monate alten Kind, im Jahr 1992 eine junge geheimnisvolle Frau, die sich in die Verwirrungen dieser Geschichte begibt. Man fragt sich über viele Seiten hinweg, wo denn jetzt wohl der Zusammenhang liegt, wo es Berührungspunkte der beiden Erzählebenen gibt, man spekuliert über die Todesursache und –umstände des Kindes, aber letztendlich ist man überrascht. Mit allem hat man gerechnet aber nicht damit und die Wahrheit ist nicht minder erschütternd, als alle Mord- und Verschwörungstheorien, welche bis dahin im Kopf des Lesers Gestalt angenommen haben.?Wolfram Fleischhauer versteht es, Information und Wissen zu vermitteln, ohne dass sich der Leser belehrt vorkommt. Alles fließt spielerisch in diesem Roman mit ein und trotz Geschichte und medizinischer Fakten, verliert die Geschichte nicht an Spannung und in den letzten Kapitel an Tiefe.??Ein empfehlenswertes Buch, da mal ein historischer Roman, der anderen Art.?

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