James A. Michener: Die Kinder von Torremolinos

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James A. Michener: Die Kinder von Torremolinos
Verlag
ET (D)
1971
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Drifters
ET (Original)
1971
ISBN-13
9783442411375

Informationen zum Buch

Seiten
638

Sonstiges

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In dem idyllischen Fischerort an der spanischen Mittelmeerküste treffen sich junge Menschen aus aller Welt, um ein freies, unbeschwertes Leben führen zu können, das nicht durch bürgerliche Moralvorstellungen eingeengt wird. Sechs Freunde - Joe, Britta, Monica, Cato, Jigal und Gretchen - machen ihren Traum wahr, gemeinsam die Welt zu entdecken und die Freiheit über alle Grenzen hinweg zu genießen. Auf der Suche nach dem neuen Paradies reisen sie über die portugiesische Algarve nach Mozambique und schließlich nach Marrakesch. Unerwartete Gefahren stellen sich ihnen in den Weg.

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Ich habe zweimal versucht, mich durch das Buch zu quälen, und mich dabei zweimal entsetzlich gelangweilt; dann habe ich es einfach bleibenlassen. Öde!

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Ich habe dieses Buch zum ersten Mal vor 10 Jahren gelesen und es hat in mir mein, schon immer vorhandenes, Fernweh neu entfacht. Nur konnte ich diese Sehnsucht aus verschiedenen Gründen bisher nie richtig befriedigen.
Heute, 36 Jahre alt, in 2. Ehe mit einer wundervollen Frau verheiratet und Vater von 2 geliebten Kleinkindern, habe ich das Buch zum 2. Mal gelesen und würde mir am liebsten sofort einen gelben Pop-Top kaufen und mich auf die Reise machen um am Ende hoffentlich etwas zu finden, von dem ich hoffe, daß es wert ist, gefunden zu werden - nämlich mich.

Hätte ich das Buch vor 20 Jahren gelesen, wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen. Auch wenn ich weiß, daß die Figuren nur erfunden sind, und die beschriebenen Orte längst nicht mehr so aussehen, wie in dem Buch beschrieben, hätte ich gerne gewußt, nach welchen Bekanntschaften Michener die Akteure geformt hat,da ich einfach nicht Glauben kann, daß man die beschriebenen Personen nur aus dem Nichts erschaffen kann.

Auch wenn Cato, Gretchen,Britta und all die anderen nur eine Fiction sind, für mich sind sie irgendwo da draußen und in Maroko gibt es ein Grab mit Monica darin und einem Teil von mir und meinen Sehnsüchten.

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"Tom Sawyer", "Unterwegs" und dann "Die Kinder von Torremolinos". Ich stelle mir vor, dass es da draußen einen ganzen Haufen Mitvierziger gibt, die wegen eben dieser Bücher aus dem obersten Stock ihres Bankgebäudes springen und "Freiheit!!" in den Äther brüllen. So ähnlich muss sich Joschka Fischer fühlen, wenn er alte Fotoalben durchstöbert. "The Drifters", wie Mitcheners Aussteiger-Romanze im Original betitelt ist, erzählt die Geschichte von sechs Jugendlichen im Alter von 17 bis 22, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Südspanien fliehen, auf der Suche nach Freiheit und einer eigenen Identität. Von dort aus geht die Reise weiter über Portugal, Mosambik und Marokko. Man kann dem Autor durch aus den Vorwurf machen, zahllose Klischees zu bedienen (Hippie-Romantik, freie Liebe und vor allem Rollenklischees ethnischer Art) und oftmals unrealistisch zu werden. Wenn man denn schon verbittert genug ist. Die Opulenz der Einzelbiographien (ein Otto-Normal-Lebensweg kommt sicherlich nicht vor!), und die Kompromisslosigkeit der Globetrottergruppe ermöglicht es ,vielleicht auch gerade Lesern meines Alters (19), sich völlig in der Traumvorstellung eines Lebens außerhalb der tatsächlichen Arbeitsalltags-Routine zu verlieren. Und was bitte schön macht ein Buch denn bitte lesenswerter, als die absolute Erfüllung mit Hoffnung auf ein sinnvolleres Dasein?!

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Sechs absolut unterschiedliche, gerade erwachsen gewordene Menschen werden dem Leser der Reihe nach vorgestellt. Sie sind so verschieden in sozio-kultureller und auch ethnischer Hinsicht, und sie leben zu einer Zeit, die geprägt ist von Vietnam-Krieg und Flower-Power, das man sagen kann, sie stellen den repräsentativen Querschnitt der Jugend 1970 dar.

Jeder dieser jungen Menschen hat ein wirklich existentielles Motiv, auf die Suche zu gehen. Auf die Suche nach einer neuen Gesellschaft, auf die Suche nach einem Leben ohne Krieg und Töten, auf die Suche nach Liebe, auf die Suche nach Freiheit von materiellen Zwängen. Sie kommen aus allen Ecken der Welt und müssen sich einfach auf die Reise machen, oder auch auf die Flucht? Sie treffen sich schließlich. In einem damals verträumten Fischerdorf an der Costa del Sol. Sie werden Freunde. Von hier an bleiben sie zusammen und reisen auf ihrer gemeinsamen Suche nach dem Weg zu sich selbst.

Oft wird Michener kritisiert, wegen seiner verwendenten Klischees, aber man muß deutlich sagen: Er benutzt sie als Metaphern, und wer, wenn nicht er, oder vielleicht noch Hemingway - haben die Legitimation, die wirklich existentialistischen Bilder zu benutzen, denn es geht ihm um mehr als Aktion und Fun. Es geht Michener um Leben und Tod. Es geht ihm natürlich um die Welt aber es geht ihm noch mehr um jedes fühlende Kind.

Insofern ist er praktisch wie Jesus und dieses Buch ist die Bibel,nicht nur, aber besonders für junge, machmal in sich zerrissene Heranwachsende in einer gespaltenen Welt. Und haben Sie auch keine Angst davor,von Michener allein und ohne den richtigen Weg zu erkennen zurückgelassen zu werden. Der Weg sind sie selbst und das Ziel ist die Liebe.

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ich fand´s gut

Das Buch habe ich mit 15 Jahren gelesen. Ich fand es trotz der vielen passenden Zufälle die letztendlich die Geschichte unglaubwürdig und sehr aufgesetzt wirken lässt absolut okay. Versetzt man sich in die Situation der einzelnen Personen und liest dadurch aus einer anderen Perspektive kann vieles nachempfunden werden. In mir hat das Buch ein Fernweh ausgelöst das bis heute noch nicht gestillt ist. Zu gerne hätte ich mich auf die Reise gemacht. Schlußendlich hat der Mut gefehlt. Heute mache ich mir vor, dass es wichtigere Dinge gibt. Ob´s tatsächlich so ist....

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Die Grundidee zu diesem Buch ist nicht schlecht: Sechs Jugendliche flüchten aus verschiedenen Gründen aus einer spießigen Umgebung, die sie einengt und in der sie sich nicht frei entfalten können. Schließlich gelangen sie am Ziel ihrer Träume, Torremolinos an, und sind zum ersten Mal frei von Regeln und Zwängen. Sie können tun und lassen was sie wollen, denn dort hilft man sich noch gegenseitig. Doch das ungezwungene Hippie - Leben hat nicht nur Vorteile, denn zu viel Freiheit und Unabhängigkeit lassen einen persönlich wieder einsam werden, den im Endeffekt ist es den anderen egal, was man macht.

Ich dachte mir, das Buch würde mir gefallen,denn ich erwartete mir einen spannenden Aussteiger - Roman. Doch bis auf einige wirklich packende Stellen wurde ich enttäuscht. Die einzelnen, überaus langatmigen und teilweise langweiligen Portaits der sechs Jugendlichen füllen schon einmal das halbe Buch und bis dann die richtige Handlung kommt ist man schon zu ermüdet, um noch Spaß am Weiterlesen zu haben. Außerdem fand ich das Buch ziemlich trostlos und es machte mich nachdenklich. Ein bisschen mehr Spritzigkeit und Witz hätten sicher nicht geschadet. Alles in allem: Eine gute Idee aber leider schlecht umgesetzt!

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