Robin Gold: Die Liste der vergessenen Wünsche

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Robin Gold: Die Liste der vergessenen Wünsche
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Once upon a List
ISBN-13
9783764504847

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Clara betrachtete mit großen Augen die rechteckige, in Geschenkpapier eingewickelte Schachtel in ihren Händen und lächelte von einem Ohr bis zum anderen.

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Eine Geschichte über Verlust, Kindheitsträume und einen Neubeginn

Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Als Claras geliebter Mann Sebastian kurz vor der geplanten Hochzeit bei einem Unfall ums Leben kommt, ist die junge Frau am Boden zerstört. Sebastian war ihr Seelenverwandter und ohne ihn erscheint ihr ihr Leben leer und sinnlos. Sie kapselt sich ab und lässt sich gehen.

Zu Thanksgiving kann sie jedoch einen Besuch zuhause nicht vermeiden. Ihre Mutter und ihr Bruder sind entsetzt über ihren Zustand und tun alles, um sie aus ihrer Trauer und Lethargie herauszureißen. Dabei kommt ihnen der Zufall in Form einer Zeitkapsel zu Hilfe. Ihre frühere Lehrerin hat ihr das Päckchen geschickt, in dem sich eine Liste befindet, die die Kinder damals mit 10 Jahren geschrieben haben. Darauf stehen Wünsche, die sich bis zu ihrem 35. Geburtstag erfüllen haben sollen. Mehr durch Zufall kann Clara den ersten Punkt dieser Wunschliste spontan erfüllen, doch dann packt sie irgendwie der Ehrgeiz und sie will die komplette Liste abarbeiten. Ob sie so den Weg zurück ins Leben findet?

Die Idee einer derartigen Liste zur Trauerbewältigung ist nicht neu, es gibt bereits diverse Bücher und Filme mit ähnlichem Inhalt.
Dennoch war ich neugierig und hoffte auf eine romantisch-bittersüße Lektüre. Allerdings wurde ich herb enttäuscht.

Clara als Figur fand ich einfach nur kindisch und nervtötend. Ihr schrecklicher Verlust tat mir leid, aber ihr anstrengendes Verhalten im Verlauf des Buches ließ jegliches weitere Mitgefühl für sie vergehen.

Die Nebenfiguren blieben alle relativ blass und unscheinbar, dabei wäre hier durchaus noch eine Menge Potential gewesen.
Am enttäuschendsten fand ich jedoch die Abarbeitung der Liste. Teilweise schien es, als hätte die Autorin zu manchen Punkten selbst keine Lösung gewusst, aber sie hat ja schließlich die Liste entworfen, wozu diese Dinge dann überhaupt draufschreiben? Manche Nebensächlichkeiten wurden seitenlang behandelt, andere Punkte in einem Satz einfach abgehandelt.

Der Verlauf der Handlung war größtenteils sehr vorhersehbar, oberflächlich und kitschig. An einigen Stellen musste ich mich wirklich zwingen, weiterzulesen, so sehr haben mich das Buch und die Charaktere geärgert. Positiv zu sagen bleibt da eigentlich nur, dass es sich zügig liest und man es nach ein paar Stunden wenigstens durchhat.

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Clara ist am Boden zerstört. Kurz vor ihrer Hochzeit stirbt ihr Verlobter Sebastian bei einem Autounfall. Da kommt das Päckchen mit der Zeitkapsel, die sie im Alter von 10 Jahren gebastelt hat, gerade recht. In der Zeitkapsel befindet sich eine Liste mit Wünschen die sie alle erfüllt haben wollte, bevor sie 35 wird. Kurz entschlossen beschliesst sie die Liste umzusetzen.

So weit, so gut. Clara ist sehr in ihrer Trauer um Sebastian gefangen und die Wunschliste entwickelt sich schnell zum rettenden Anker um wieder zurück ins Leben zu finden. Und der Anfang der Geschichte war auch wirklich vielversprechend. Clara berührte mich in ihrer tiefen Traurigkeit. Ihre Familie, Mutter Libby und Bruder Leo, lockerten das ganze mit ihrer ironischen Art auf. Und auch die ersten Wünsche erfüllt Clara sich auf eine nette und witzige Weise.
Aber dann wurde das Buch leider einfach nur langweilig. Die Liste mit den Wünschen wurde immer mehr ins Abseits gedrängt und einfach nur "erledigt". Die interessantesten Wünsche wurden sogar einfach fallen gelassen, mit der Begründung Clara hätte sie sich vor Jahren ja schon längst erfüllt. Das war aber so lieblos geschehen das ich eher den Eindruck hatte, die Autorin wollte sie sich selber vom Halse schaffen. Dann wurde Clara als Protagonistin immer unsymphatischer. Sie benahm sich immer öfter wie eine hysterische, unreife, verzogene Göre. Und die Dialoge wurden auch immer banaler. Manche Stellen dagegen triefen nur einfach so vor Kitsch. Kitsch ist ja manchmal ganz schön, aber dieser hier war von der allerschlimmsten Sorte, sodass der Plot eher lächerlich wurde und nicht romantischer, wie es wohl beabsichtigt war. Wenigstens benutzt die Autorin einen sehr einfachen, wenn nicht sogar einen anspruchslosen Schreibstil, so das ich mit dem Buch schnell durch war.

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Clara und Sebastian sind glücklich miteinander und wollen heiraten. Zwei Wochen vor der Hochzeit jedoch hat Sebastian einen tödlichen Unfall, und für Clara steht plötzlich alleine da und ist vollkommen verzweifelt. Sie lässt sich gehen und findet nicht mehr die Kraft, ihr Leben weiterzuleben. Doch dann erreicht sie eine Zeitkapsel, die sie vor 25 Jahren gefüllt hat. Darunter ist eine Liste mit Dingen, die sie erreicht haben wollte vor ihrem 35. Geburtstag. Diese Liste hilft ihr nun, wieder ins Leben zurückzufinden.

Mein Leseeindruck:

Obwohl das Buch sehr vorhersehbar und irgendwie einfach bzw. anspruchslos ist, hat es mir doch sehr gut gefallen. Ich konnte mich in die Geschichte fallenlassen und mit Clara gemeinsam neuen Mut fassen.

Allerdings muss ich leider auch sagen, dass das Buch etwas mehr Tiefe und Gefühle hätte rüberbringen können. Das Thema ist doch sehr ernst und traurig; dieses Gefühl habe ich beim Lesen etwas vermisst.

Trotzdem konnte mich die Geschichte verzaubern, und ich habe mich immer sehr für Clara gefreut, wenn sie wieder einen alten Wunsch "abarbeiten" konnte. Einige Wünsche allerdings blieben ein wenig auf der Strecke bzw. wurden für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt. Auch springt die Geschichte zu schnell voran: Die Monate vergehen so schnell und man bekommt als Leser gar nicht richtig mit, was in dieser Zeit passiert ist mit Clara bzw. wie sie sich weiterentwickelt hat.

Und doch gebe ich dem Buch letztendlich gerne vier Sterne, denn es war ein schönes leichtes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat! Ich hatte eine schöne Lesezeit mit Clara und ihrer Liste.

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Als die kleine Clara Black ihren Kater »Schweinebraten« im elterlichen Garten beerdigt, ahnt sie nicht, dass das Leben einen noch viel größeren Verlust für sie bereithalten würde. Kurz vor ihrer Hochzeit verliert sie ihren Verlobten Sebastian, die große Liebe ihres Lebens, durch einen Unfall. Diese Tragödie bricht ihr das Herz und lässt sie in einen tiefen Sog aus Trauer und Schmerz versinken. Dann jedoch findet eine Liste mit ihren Kindheitswünschen, die sie in der Schule als 10-Jährige für ihre Zeitkapsel aufgeschrieben hatte und vor ihrem 35. Geburtstag erreicht haben wollte. Nur noch wenige Monate bleiben Clara bis zu diesem Stichtag und ganz unverhofft wird für sie die Liste mit ihren vergessenen Wünschen zu einem Rettungsanker auf dem Weg zurück ins Leben und zum Glück.

Sehr interessant und vielversprechend fand ich die Ausgangsidee für den Roman „ Die Liste der vergessenen Wünsche“ der Amerikanerin Robin Gold. So hatte ich mir eine wundervolle, berührende Geschichte versprochen, die uns zum Nachdenken anregt – uns die Bedeutsamkeit von Liebe, Familie und Freundschaft auch in schwierigen Lebenskrisen aufzeigt und uns ermutigt, dem Leben eine 2. Chance zu geben. Meine recht hohen Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen, denn für eine tiefgründige, herzergreifende Geschichte fehlte der Handlung trotz einiger durchaus auch emotionaler Szenen einfach der notwendige Tiefgang

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, locker und amüsant, so dass sich das Buch leicht und angenehm lesen lässt. Auch an etwas überdrehten, witzigen Szenen fehlt es nicht. Sehr gut gelungen sind der Autorin die äußerst liebenswerten Charaktere von Claras lebenslustiger, humorvoller Mutter Libby und ihrem charmanten großen Bruder Leo, der sich einfach so wundervoll um seine Schwester sorgt und ihr seelischen Beistand gibt. Die beiden liebenswerten Figuren konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, fand aber, dass sie im Verlauf der Geschichte etwas in den Hintergrund gerückt und für meinen Geschmack zu kurz gekommen sind.

Sehr authentisch geschildert fand ich, wie Clara nach dem tragischen Verlust ihres Traummanns und all ihrer Lebensträume vollkommen neben sich steht und in grenzenlose Trauer und Leere versinkt. Mit der anfangs ebenfalls sympathischen Protagonistin Clara hatte ich allerdings zunehmend meine Probleme, da ich mich immer weniger in ihre Emotionen und ihr Gefühlschaos hineinversetzen und ihre oft sehr unreifen Verhaltensweisen nachvollziehen konnte. Durch die teilweise extrem temporeiche Erzählweise, die auch für Clara wichtige Entwicklungsschritte einfach übersprungen hat, und zugleich die Vorhersehbarkeit der Handlung, wirkte die Geschichte immer oberflächlicher auf mich und konnte mich immer weniger fesseln und berühren.

Trotz der spannenden Ausgangsidee und einiger netter Charaktere war mir die Umsetzung der Geschichte insgesamt zu oberflächlich, seicht und teilweise auch kitschig. So fühlte ich mich oft in eine romantische, überdrehte Hollywoodkomödie hineinversetzt und könnte mir tatsächlich „Die Liste der vergessenen Wünsche" sehr gut als witzigen, unterhaltsamen Film vorstellen.

Dieses nette Buch für Zwischendurch bietet ein locker-flockiges, herzerwärmendes Lesevergnügen mit einem romantischen Happy End! Schade, denn ich hatte mir vom Buch etwas mehr erhofft. Mit etwas mehr Tiefgang und weniger klischeehaften Figuren hätte sich eine durchaus berührende Geschichte entwickeln können!

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Das Buch war für mich locker-flockig an zwei Urlaubstagen wegzulesen. Es gab traurige und berührende Momente, witzige Szenen, die mich teilweise zum Fremdschämen gebracht haben und gut gezeichnete Figuren wie Clara´s Mutter Libby und ihren Bruder Leo. Dann gab es aber auch viel Kitsch (Claras Träume), zu viele perfekte und blendend aussehende Männer und allzu viele Zufälle, die die Geschichte irgendwann nur noch an der Oberfläche dahinplätschern ließen. Während ich am Anfang noch ein wenig mit Clara mitfühlen könnte, ging sie mir zum Schluss hin oft eher auf die Nerven. Man hätte tatsächlich mehr aus der Geschichte machen können. Als Leseflopp würde ich "Die Liste der vergessenen Wünschen" trotzdem nicht bezeichnen. Wer sich für ein paar Stunden angenehm unterhalten lassen will und vielleicht ein paar Gedanken an seine unerfüllten Wünsche verschwenden will, kann das Buch sicher einmal in die Hand nehmen. Tiefgang erwarten und die geschilderten Ereignisse hinterfragen sollte man allerdings nicht.

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Claras Schicksal ist fürchterlich und ich denke, dass sie eine sehr schwere Zeit durchmachen muss. Da kommt ihre alte Wunschliste gerade recht, um sie Stück für Stück wieder ins Leben zu bringen. Die einzelnen Punkte der Liste erschienen mir interessant und ich war auf die Umsetzung sehr gespannt.

Doch dann begann die eigentliche Handlung und für mich wurde das Buch zu einer richtigen Herausforderung. Clara hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen, geschweige denn als Person zu respektieren. Oftmals hat sie sich kindisch benommen und einfach nicht wie eine erwachsene Frau, die sie ja ist. Die ersten Punkte ihrer Liste hat sie zudem mit einer Distanziertheit abgearbeitet, dass ich schon dachte, die ganze Idee würde nichts bringen.
Ansonsten muss ich leider auch gestehen, keinen Bezug zu Clara gefunden zu haben. Wenn ich darüber nachdenke, erscheinen mir ihre Gefühle nachvollziehbar, aber ich konnte sie nie nachempfinden, d. h. ihre Geschichte hat mich nicht wirklich berührt.

Zudem erscheint mir die Geschichte zu konstruiert und zu gewollt. Alles basiert auf Zufällen, die zu vorhersehbar sind, um als Zufalls durchzugehen. Die ganze Geschichte wirkt auf mich wie abgeschrieben und schon einmal gehört bzw. gelesen. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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Der Prolog wirft einen direkt in Claras Kindheit auf die Beerdigung ihres Katers Schweinebraten. Dieser Einstieg zeigt schon, dass Clara in einer etwas schrägen Familie groß wird. Clara und ihr Bruder Leo werden von ihrer Mutter Libby alleine großgezogen, da ihr Vater früh an einem Herzanfall gestorben ist. Ein ähnliches Schicksal erleidet auch Clara, als ihr Verlobter bei einem Unfall stirbt. Clara fällt in ein tiefes Loch. Durch ihre Zeitkapsel, die die Wünsche der damals 10-jährigen Clara enthält, und durch das Angebot ihres Chefs ein Sabbatjahr zu nehmen, beginnt Clara langsam wieder etwas Leben zu spüren. Besonders helfen ihr dabei ihr Bruder Leo und ihr alter Jugendfreund Lincoln. Dieser weiß genau was Clara durchmacht, da seine Frau an Krebs verstorben ist.

Die Idee mit der Zeitkapsel ist eigentlich sehr interessant. Leider werden viele Wünsche von der Autorin mal eben so nebenbei abgehandelt. Und die anderen klappen wie "am Schnürchen" und sind ebenso wie alle anderen Geschehnisse rund um Clara sehr vorhersehbar und konstruiert. Mit Clara bin ich im gesamten Buch nicht warm geworden. Zu oberflächlich werden sie und die anderen Personen abgehandelt. Aber auch Claras Verhalten ist oft nur kindisch und trotz ihrer Trauer einfach nicht nachzuvollziehen. Man kann das Buch flott und leicht durchlesen. Wenn man eine oberflächliche Kitschgeschichte a la Hollywood lesen möchte, kann man mit diesem Buch einige nette Stunden auf dem Sofa verbringen. Ich persönlich vergebe allerdings nur

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Die Liste der vegessenen Wünsche

Auch ich fand die Grundidee des Buches, aus einer vergessenen Liste mit Kindheitswünschen Kraft und Trost zu schöpfen und vor allem die Wünsche auch umzusetzen, sehr schön. Soviel zur Theorie. In der Praxis haperte es dann aber ganz schön mit der Umsetzung dieser Wünsche: Hier werden sie mal oberflächlich erfüllt, da wird was weggestrichen, woanders fällt Clara ein, dass sie diese Wünsche schon erfüllt hat. Hier hat es sich die Autorin etwas zu leicht gemacht, finde ich. Auch mit dem Hauptcharakter des Buches, Clara, kam ich nicht besonders gut klar. Sie verhält sich oftmals kindisch und unreif und ganz und gar nicht wie eine 34-jährige Frau. Auch fand ich vieles in dem Buch zu übertrieben und hollywoodmäßig: Fast überall nur schöne Menschen, wie dann auch wie Schauspieler oder andere Stars aussehen, Claras, nennen wir sie mal, kitschige Träume und das voraussehbare Ende, das sich etwa im letztem Drittel des Buches abzeichnete. Aber es gab auch Positives wie z.B. Claras Familie, in der jeder auf seine Art und Weise sehr liebenswürdig und verschroben ist, das hat mir gefallen. Auch der Schreibstil des Buches war gut, es ließ sich leicht und einfach weglesen.

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