Robin Gold: Die Liste der vergessenen Wünsche

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Claras Schicksal ist fürchterlich und ich denke, dass sie eine sehr schwere Zeit durchmachen muss. Da kommt ihre alte Wunschliste gerade recht, um sie Stück für Stück wieder ins Leben zu bringen. Die einzelnen Punkte der Liste erschienen mir interessant und ich war auf die Umsetzung sehr gespannt.

Doch dann begann die eigentliche Handlung und für mich wurde das Buch zu einer richtigen Herausforderung. Clara hat es mir nicht leicht gemacht, sie zu mögen, geschweige denn als Person zu respektieren. Oftmals hat sie sich kindisch benommen und einfach nicht wie eine erwachsene Frau, die sie ja ist. Die ersten Punkte ihrer Liste hat sie zudem mit einer Distanziertheit abgearbeitet, dass ich schon dachte, die ganze Idee würde nichts bringen.
Ansonsten muss ich leider auch gestehen, keinen Bezug zu Clara gefunden zu haben. Wenn ich darüber nachdenke, erscheinen mir ihre Gefühle nachvollziehbar, aber ich konnte sie nie nachempfinden, d. h. ihre Geschichte hat mich nicht wirklich berührt.

Zudem erscheint mir die Geschichte zu konstruiert und zu gewollt. Alles basiert auf Zufällen, die zu vorhersehbar sind, um als Zufalls durchzugehen. Die ganze Geschichte wirkt auf mich wie abgeschrieben und schon einmal gehört bzw. gelesen. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.
M
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Der Prolog wirft einen direkt in Claras Kindheit auf die Beerdigung ihres Katers Schweinebraten. Dieser Einstieg zeigt schon, dass Clara in einer etwas schrägen Familie groß wird. Clara und ihr Bruder Leo werden von ihrer Mutter Libby alleine großgezogen, da ihr Vater früh an einem Herzanfall gestorben ist. Ein ähnliches Schicksal erleidet auch Clara, als ihr Verlobter bei einem Unfall stirbt. Clara fällt in ein tiefes Loch. Durch ihre Zeitkapsel, die die Wünsche der damals 10-jährigen Clara enthält, und durch das Angebot ihres Chefs ein Sabbatjahr zu nehmen, beginnt Clara langsam wieder etwas Leben zu spüren. Besonders helfen ihr dabei ihr Bruder Leo und ihr alter Jugendfreund Lincoln. Dieser weiß genau was Clara durchmacht, da seine Frau an Krebs verstorben ist.

Die Idee mit der Zeitkapsel ist eigentlich sehr interessant. Leider werden viele Wünsche von der Autorin mal eben so nebenbei abgehandelt. Und die anderen klappen wie "am Schnürchen" und sind ebenso wie alle anderen Geschehnisse rund um Clara sehr vorhersehbar und konstruiert. Mit Clara bin ich im gesamten Buch nicht warm geworden. Zu oberflächlich werden sie und die anderen Personen abgehandelt. Aber auch Claras Verhalten ist oft nur kindisch und trotz ihrer Trauer einfach nicht nachzuvollziehen. Man kann das Buch flott und leicht durchlesen. Wenn man eine oberflächliche Kitschgeschichte a la Hollywood lesen möchte, kann man mit diesem Buch einige nette Stunden auf dem Sofa verbringen. Ich persönlich vergebe allerdings nur
C
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Auch ich fand die Grundidee des Buches, aus einer vergessenen Liste mit Kindheitswünschen Kraft und Trost zu schöpfen und vor allem die Wünsche auch umzusetzen, sehr schön. Soviel zur Theorie. In der Praxis haperte es dann aber ganz schön mit der Umsetzung dieser Wünsche: Hier werden sie mal oberflächlich erfüllt, da wird was weggestrichen, woanders fällt Clara ein, dass sie diese Wünsche schon erfüllt hat. Hier hat es sich die Autorin etwas zu leicht gemacht, finde ich. Auch mit dem Hauptcharakter des Buches, Clara, kam ich nicht besonders gut klar. Sie verhält sich oftmals kindisch und unreif und ganz und gar nicht wie eine 34-jährige Frau. Auch fand ich vieles in dem Buch zu übertrieben und hollywoodmäßig: Fast überall nur schöne Menschen, wie dann auch wie Schauspieler oder andere Stars aussehen, Claras, nennen wir sie mal, kitschige Träume und das voraussehbare Ende, das sich etwa im letztem Drittel des Buches abzeichnete. Aber es gab auch Positives wie z.B. Claras Familie, in der jeder auf seine Art und Weise sehr liebenswürdig und verschroben ist, das hat mir gefallen. Auch der Schreibstil des Buches war gut, es ließ sich leicht und einfach weglesen.
A
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