Lucinda Riley: Die sieben Schwestern

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Lucinda Riley: Die sieben Schwestern
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783442313945

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.

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Handlungsort

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Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

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Die sieben Schwestern

Maia ist Anfang 30, als ihr Adoptivvater stirbt. Als kleines Baby kam Maia zu ihm; von ihrer Vergangenheit weiß sie so gut wie gar nichts. Sie hat noch fünf Adoptivschwestern. Allen sechs Mädchen hat der Vater einen Brief hinterlassen. Maias Brief führt sie von Genf nach Rio de Janeiro, wo sie geboren wurde. Hier macht Maia sich auf die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit.

Mein Leseeindruck:

Der Leser lernt zunächst Maia und ihre Lebensumstände kennen und reist dann gemeinsam mit ihr zurück ins Jahr 1927. Hier lernen wir Izabela kennen, Maias Urgroßmutter.

Beide Handlungsstränge - einmal die Geschichte um Maia, die im Jahr 2007 spielt, und dann die Geschichte um Izabela aus dem Jahr 1927 - haben mir sehr gut gefallen. Beide Handlungsstränge sind gut und flüssig zu lesen dank des leichten und unkomplizierten Schreibstils. Allerdings kamen bei mir leider oft die Emotionen nicht an. Ich fühle gerne mit den Figuren mit; das war mir hier nicht möglich. Ich blieb quasi nur ein Beobachter, war nicht mittendrin in der Geschichte.

Auch war die Geschichte von Izabela relativ vorhersehbar; es gab kaum Überraschungen. Bei Maias Geschichte gab es ein paar Punkte, die mir unglaubwürdig erschienen. Darauf kann ich nicht näher eingehen, ohne zu spoilern.

Dennoch gebe ich dem Buch gerne vier Sterne, denn es hat mich trotzdem sehr gut unterhalten, und ich habe das Buch auch durchaus sehr gerne gelesen. Die Fortsetzung werde ich ebenfalls lesen; ich freue mich schon drauf und hoffe allerdings, dass mich die nächste Geschichte etwas mehr berühren kann.

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Schöne Geschichte, aber doch eher unspektakulär

Maia ist gerade zu Besuch in London bei einer Freundin, als sie erfährt, dass ihr Vater gestorben ist. Sie macht sich auf den schnellsten Weg nachhause, nach "Atlantis", das Haus am Genfer See, in dem sie und ihre 5 Schwestern von ihrem Adoptivvater Pa Salt aufgezogen wurden. Während die anderen alle in die Welt hinausgezogen sind und ihr eigenes Leben führen, hat Maia immer noch zuhause gewohnt und ist von dort aus ihrem Beruf als Übersetzerin nachgegangen. Als Älteste fühlte sie sich einerseits immer verantwortlich, andererseits hatte sie nach einem schlimmen Erlebnis in ihrer Jugend nie das Bedürfnis, in die Welt hinauszugehen und hat sich in der abgeschiedenen Villa ganz wohlgefühlt.

Nun jedoch, nach dem Tod ihres Adoptivvaters, kommen Fragen auf. Pa Salt hat jeder von ihnen einen Brief hinterlassen, der einen Anhaltspunkt zu ihrer Herkunft gibt. Maia beschließt, diesem Hinweis nachzugehen, er führt sie nach Brasilien. Zum Glück trifft sie sich dort mit dem Romanautoren Floriano Quintela, dessen Werk sie gerade ins Französische übersetzt hat. Der gutaussehende und tatkräftige Brasilianer unterstützt sie bei ihrer Suche nach der Vergangenheit. Der Hinweis in Maias Brief führt sie zu einer alten Villa, doch dort wird sie abgewiesen, obwohl aufgrund Florianos Nachforschungen schnell klar ist, dass sie mit den Bewohnern der Villa verwandt sein muss, die Familienähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Maia bleibt daher hartnäckig und schließlich gibt ihr das alte Dienstmädchen einen Stapel Briefe.

Die weitere Geschichte wird dann auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen geht es mit Maia und Floriano weiter, zum anderen erfahren wir äußerst ausführlich vom Leben von Maias Urgroßmutter Izabel.

Diese ist in Brasilien in den 20er Jahren in Rio de Janeiro aufgewachsen. Ihr Vater hat sein Vermögen mit Kaffeebohnen gemacht, aber sein großes Ziel war es, in die feine Gesellschaft Rios aufzusteigen. Dazu musste seine schöne Tochter Bel möglichst vielversprechend verheiratet werden. Gustavo, der Sohn einer verarmten, aber aus höchstem Adel stammenden Familie, scheint der ideale Kandidat zu sein. Er weckt zwar in Izabel keinerlei romantische Gefühle, doch ist sie sich ihrer Pflicht gegenüber ihren Eltern wohl bewusst. Sie ist daher überglücklich, als ihr erlaubt wird, vor der Hochzeit mit einer Freundin und deren Familie nach Europa zu reisen, um die „alte Welt“ kennenzulernen und ihren Bildungshorizont zu erweitern.

Der Vater ihrer Freundin ist der Baumeister, der für die Errichtung der Cristo Statue auf dem Corcovado verantwortlich ist. In Paris verbringen sie daher viel Zeit bei dem Bildhauer Paul Landowski, der schließlich damit beauftragt wird, die Teile des Cristo herzustellen. In seinem Atelier lernt Bel den jungen Künstler Laurent kennen und verliebt sich. Doch kann sie sich für diese Liebe und damit gegen ihre Familie entscheiden?

Lucinda Riley kann schöne Geschichten schreiben. Auch diese hier zählt zweifelsohne dazu, dennoch hatte ich mir vom Auftaktband der Sieben-Schwestern-Reihe mehr erhofft. Weder Maias noch Bels Geschichten haben mich sonderlich berührt. In vielen Dingen war die Handlung einfach zu vorhersehbar, andere blieben leider bis zum Schluss unlogisch (zum Beispiel der aprupte Meinungsumschwung von Maias Großmutter, als es darum geht, Maia von der Familiengeschichte zu erzählen). So war es eine nette Lektüre, die relativ unspektakulär vor sich hinplätscherte, aber dennoch unbestreitbar flüssig und gut zu lesen war. Spannend fand ich die Einzelheiten um die Errichtung des Cristo, wohingegen die Szenen in Paris für mich überhaupt kein Flair vermittelt haben.

Es bleiben am Ende viele Fragen offen bezüglich Pa Salt und seinen sechs Töchtern – ich bin gespannt, ob im nächsten Band, der sich um die zweite Schwester Ally drehen wird und der im November auf Englisch erscheinen soll, erste Geheimnisse gelüftet werden oder ob der Leser sich hier bis zu einem eventuellen siebten Band gedulden muss. Dann weiß ich nicht, ob ich noch dabei bin, dem zweiten Teil werde ich aber sicher noch eine Chance geben.

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Lass dich nie von der Angst leiten

Mit "Die sieben Schwestern" habe ich nun insgesamt drei Bücher von Lucinda Riley gelesen. "Der Engelsbaum" fand ich ja schon gut, "Das Orchideenhaus" davor noch viel besser und das Exemplar jetzt hier ... hat mich wirklich, wirklich, wirklich begeistert. Ich verehre die Autorin regelrecht für ihre Gabe, so berührende und gleichzeitig fesselnde Geschichten schreiben zu können.

Das Geschehen beginnt mit einer Schreckensnachricht für die Schwestern: ihr geliebter Adoptivvater Pa Salt ist gestorben.
Aber dieser Mann steckt voller Geheimnisse, so hat er einer jeden Tochter einen persönlichen Brief geschrieben. Maia ist die Älteste und ihr ist auch dieser erste Band der beginnenden, 7-teiligen Reihe gewidmet. Sie ist es, die ihren Brief als erstes öffnet und die wir ein Stückchen auf dem Weg durchs Buch begleiten dürfen. In diesem Brief hinterlässt ihr ihr Vater Informationen, die ihr die Möglichkeit geben, etwas über ihre Herkunft zu erfahren. Auch der Satz "Lass dich niemals von der Angst leiten.", der zu Maia wie die Faust aufs Auge passt, hat Pa Salt ihr zukommen lassen und hilft ihr nun, sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie zu machen. Ihr Weg führt sie nach Brasilien, nach Rio de Janeiro ...

Und was Maia da alles ausgräbt, hauptsächlich über ihre Urgroßmutter Izabela, das war sooo schön und wundertraurig und berührend zu lesen, aber teilweise auch verblüffend, erfreulich und ja, auch zum Zornigwerden. ;) - Also beim Lesen dieses Buches durchlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die es in sich hat.
Wir reisen nach Rio und nach Paris, in die Jahre 1927-1929. Die Autorin gibt uns hier geschickte und interessante Einblicke zur Entstehung des Cristo, lässt uns Teil einer unfassbaren Liebesgeschichte werden und entführt uns somit auch in eine Welt voller Herzschmerz und Trauer.

Ich bin immer wieder aufs Neue ganz fasziniert davon, dass ich von Familiengeheimnissen so gebannt bin. Die Enthüllungen sind natürlich das Beste an der ganzen Sache: habe ich was Neues herausgefunden, war ich jedes Mal ganz entzückt davon. ;-)

Also ein Buch zum Träumen und Fallenlassen. Eines, das man gerne so lange wie möglich auskosten möchte, weil es so wunderschön ist.
Eine unbedingte Leseempfehlung gibt es von mir dafür.
Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

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Spannende Ahnenforschung mit exotischem Flair

Der Goldmann Verlag stellte dem Leseforum Literaturschock.de netterweise einige Exemplare für eine Leserunde (mit anschließender Rezension) zur Verfügung.

Ich war eine der Glücklichen, die dieses wunderschöne Buch erhielten.

Die Ausführung ist sehr schön, angefangen beim Cover bis hin zum Lesebändchen.

Zum Inhalt:

Maia befindet sich gerade in London in Urlaub, als sie den Anruf erhält, dass ihr geliebter Adoptivvater plötzlich verstorben ist.

Sie kontaktiert ihre fünf Schwestern und macht sich umgehend auf den Weg in ihr Zuhause in der Schweiz, idyllisch gelegen am Genfer See.

Dort angekommen erfährt sie, dass ihr Vater an seinem Todestag eine Seebestattung hatte.

Als alle Schwestern (wie sie, Adoptivtöchter) beisammen sind, händigt der Anwalt des Vaters jeder einen Umschlag aus.

In Maias Umschlag befinden sich ein paar Hinweise, und auf einer Skulptur, die ihr Vater hat machen lassen, befinden sich unter anderem Koordinaten für jede der Schwestern.

Maias führen nach Rio de Janeiro. Sie ist zuerst unschlüssig, ob sie dem nachgehen soll, aber ein verflossener Liebhaber bringt sich unliebsam in Erinnerung, sodass sie spontan beschließt, nach Rio de Janeiro zu fliegen.

Dort macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.


Meine Meinung:

Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.

Maias Erlebnisse im Rio der Gegenwart sind sehr lebendig beschrieben, aber wir tauchen mit ihr auch in die Vergangenheit ein, in eine Zeit, in der junge Frauen kaum Rechte hatten und sich in Allem ihren Vätern oder Ehemännern fügen mussten.

Stück für Stück deckt Maia ihre Herkunft auf. Unterstützt wird sie dabei von dem Schriftsteller und Historiker Floriano, dessen ersten Roman sie ins Französische übersetzt hatte.

Apropos Übersetzungen: mir wird entschieden zuviel geschmunzelt. Gefühlt taucht dieses Wort in jedem dritten Satz auf, hauptsächlich in den Abschnitten, die in der Vergangenheit spielen. Ich frage mich, welches Wort/welche Wörter wohl im englischen Original verwendet wurde/n. Aber das nur am Rande.

Nach und nach konfrontiert Maia ihre eigenen Ängste, Schuldgefühle und ihre Vergangenheit.

Das Buch ist kein Krimi und kein Sensationsroman, aber es ist sehr spannend, und nicht alle Rätsel werden aufgelöst.

Ich habe da so ein paar Theorien in Bezug auf Pa Salt und kann es kaum erwarten, dass der nächste Band erscheint.

Trotzdem kann man diesen Band als in sich abgeschlossen betrachten, wenngleich es Hinweise gibt, dass da noch viel mehr zu enthüllen ist.

Es ist eine faszinierende Familien und Selbstfindungsgeschichte mit Geheimnissen die Lust machen auf Mehr.

Sehr empfehlenswert.

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(Aktualisiert: 09 April 2015)
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Das Siebengestirn von Atlantis

Lucinda Riley - "Die Sieben Schwestern" - Goldmann

Genfer See, 2007

Maia erhält den Anruf, den sie nie bekommen wollte, auch ihre 5 Schwestern nicht, ihrer aller Adoptiv-Vater hat das Zeitliche gesegnet und niemand kann sich von ihm verabschieden, ein Bleisarg versenkt, ins griechische Meer, die letzte Fahrt auf seiner großen Yacht..
6 Schwestern, alle verschiedenen Blutes, vom gleichen Mann adoptiert, gefunden auf allen Erdteilen, benannt nach dem Siebengestirn: Maia, Alkyone, Asterope, Kelaino, Taygete und Elektra. Sechs von Sieben, der Plejaden. Merope fehlt bis heute.. Aus aller Welt kommen sie angereist um das Leben ihres Vaters, genannt Pa Salt, zu feiern, er hatte viele Talente und viele Geheimnisse. Jetzt nach seinem Tod, fordert er, die zu Frauen herangewachsenen Schwestern auf, nach ihren Wurzeln zu suchen, die er behutsam in seinen Händen hielt.
Jede von ihnen bekommt einen Brief, der dabei helfen soll, ihr Wesen zu vervollständigen, mit mysteriösen Hinweisen gespickt, weit in die Vergangenheit reichend. Maia, die Bücher eines brasilianischen Autors ins französische übersetzt, macht den Anfang. Die Älteste mit der Nesthäkchenfunktion, ging nie in die Welt hinaus, die kleine Insel im Genfer See, genannt Atlantis, war immer ihr Zuhause, nirgendwo, als an der Seite ihres Vaters wollte sie sein. Als sie hört, das ihre alte "Liebe" sich anmeldet, packt sie fast panisch die Koffer und reist nach Rio de Janeiro, wo Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen. Zusammen mit dem Schriftsteller recherchiert sie und erfährt Unglaubliches..
Das Damokles-Schwert der Wahrheit hängt über Maia, die Klinge schneidet tief in die Zeit..
Große Gefühle, dramatisch und spannend, gute Unterhaltung mit Lucinda Riley, die sich hiermit ihr eigenes "Siebengestirn" schafft.
Erster von sieben Teilen, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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spannend und schön

Der Roman „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley hat mich sehr gefesselt, ich konnte das Buch nur schweren Herzens aus der Hand legen.
Es enthält Spannung und natürlich jede Menge Liebe. Der Schreibstil der Autorin macht es zu einem sehr schönen Buch, dass ich gerne weiterempfehle.
In der Geschichte geht es um Maia, die Älteste von 6 Schwestern, die alle von Pa Salt adoptiert wurden. Der Titel bezieht sich auf das Sternenbild der sieben Schwestern, nachdem die Adoptivtöchter benannt wurden. Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Maia etwas über Ihre Herkunft und begibt sich auf die Suche nach dieser. So landet sie in Rio de Janeiro und erhält dort auf der Suche nach ihrer Familie und ihrer Vergangenheit Hilfe von Floriano, einem Autor dessen Buch sie ins Französische übersetzt hat. Parallel wird auch die Geschichte von Maia´s Urgroßmutter Izabela erzählt. Diese spielt in den Jahren 1928/1929 und bindet auch die Entstehung der berühmten Christo-Statue mit ein.
Ich freue mich auch schon sehr auf die Geschichte der anderen Schwestern und hoffe, dass diese Bücher auch so schön sind. ?

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Maia/Bel

Zum Inhalt:

Nach dem überraschenden Tod ihres Adoptivvaters reist Maia zurück nach Hause in die Schweiz. Dort erfährt sie, dass ihr Vater bereits bestattet worden ist. Ihre Schwestern und sie erhalten alle einen Brief mit einem Hinweis zu ihrer Vergangenheit. Kurz entschlossen fliegt Maia, die sich sonst eher nicht hinaus traut, nach Rio de Janeiro, um herauszufinden, woher sie stammt.

Der erste Satz:

Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.

Meine Meinung:

Mit “Die Sieben Schwestern” beginnt Lucinda Riley eine siebenteilige Reihe. Der erste Band handelt von der ältesten der sechs Schwestern Maia. Alle Schwestern wurden von Pa Salt adoptiert bzw. wie er zu sagen pflegte, gefunden. Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Persönlichkeit und Interessen, sodass es spannend sein wird, die anderen sechs Bände zu lesen.

Die Autorin schafft es durch zwei Erzählstränge, den einen im Jahr 2007 den anderen in den Jahren 1927/28, die Geschichte von Maia und ihrer leiblichen Familie dem Leser näher zu bringen. Anfänglich ist es relativ schwierig zu verstehen, was Maia und ihre Urgroßmutter miteinander verbindet, jedoch wird dies im Verlauf der Geschichte deutlicher. Die Sprünge zu dem jeweiligen Erzählstrang waren teilweise plötzlich, jedoch habe ich mich daran gewöhnen können.

Die Hauptfiguren werden sehr lebendig beschrieben, sodass ich keine Probleme hatte, mir auszumalen, wie sie waren und mich in sie hinein zu fühlen. Des Weiteren ist es ihr auch wunderbar gelungen, die Szenerie in den jeweiligen Ländern und Zeiten darzustellen, sodass es mir leicht fiel, mir alles vorzustellen. Insbesondere war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich es in den jeweiligen Ländern zur gleichen Zeit ist bzw war und wie Menschen sich ein "normales" Leben vorstellen und wie sie selbst leben. Gut fand ich auch, dass die Autorin ihre Geschichte um viele historische Personen bzw. Bauten herum gesponnen hat, sodass es alles noch ein bisschen interessanter geworden ist.

Alles in allem war “Die Sieben Schwestern” ein gelungener Auftakt zu Lucinda Riley neuen Reihe. An einigen Stellen wirkte die Geschichte etwas konstruiert. Da man Schluss mit einigen Fragen allein gelassen wird, bin ich schon gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. Da ich wissen möchte, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege. Insbesondere interessiert mich die Figur Pa Salt, die sehr interessant zu sein scheint.


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