Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

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Das Leichte im Schweren – und umgekehrt.
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»Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« habe ich mit meinem Freund gemeinsam gelesen und gleichzeitig war es ein Reread für mich. Bereits im Juli 2013 habe ich es zum ersten Mal gelesen und mit 4 Sternen bewertet.
Warum sind es diesmal "nur" 3 Sterne geworden? Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, was mich vor 5 Jahren daran so sehr begeistert hat, dass es mir 4 Sterne wert war, da ich leider keine Rezension verfasst habe. Jetzt hat mir das Buch vor allem zu Beginn sehr gut gefallen, da es auf den Anfangsseiten einige sehr interessante philosophische Fragen aufwirft. Mein Freund und ich hatten unsere Freude, über diese Fragen nachzudenken und zu diskutieren! Immer wieder taucht an der einen oder anderen Stelle bzw. in gewissen Situationen auch "das Leichte im Schweren" oder das "Schwere im Leichten" auf, das man als aufmerksamer Leser erkennen kann und darüber es sich nachzudenken lohnt.

~ Wer den Ort verlassen will, an dem er lebt, der ist nicht glücklich. ~
(S. 29)

Der Handlungsverlauf (der nicht immer nur aus Tomas und Teresa besteht, sondern manchmal auch aus Charakteren, die so gar nichts mit den beiden zu tun haben), ist zumeist relativ spannend und auch die Wendungen und Drehungen darin machen Lust aufs Weiterlesen. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat und wobei ich deshalb auch oft abgeschweift bin, waren die vielen politischen Ausführungen. Meinem Freund hat das sehr zugesagt, da er mit Politik wesentlich mehr anfangen kann bzw. viel stärker daran interessiert ist als ich. Leider waren diese Politthemen manchmal derart lange und ausführlich (und für mich langatmig), dass ich mir schwer getan habe, "am Ball zu bleiben" und dauerhaft Lesefreude zu verspüren. Ebenfalls nicht so gut gefallen haben mir manche Träume von Teresa, die oftmals so unerwartet und plötzlich eingeschoben wurden, sodass wir oft nicht wussten, ob das jetzt echt passiert oder nur ein (ziemlich verstörender) Traum ist. Das hat bei uns das eine oder andere Mal für Verwirrung gesorgt. Eine eindeutigere Abgrenzung (in welcher Form auch immer) hätte dem entgegenwirken können!

~ Wer nicht an seinen Körper denkt, fällt ihm um so leichter zum Opfer. ~
(S. 41)

»Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« kann ich aber trotzdem durchaus empfehlen - wenn man etwas geschichtlich und um einiges mehr politisch interessiert ist und man philosophischen Fragestellungen etwas abgewinnen kann. Dann, aber wahrscheinlich auch nur dann, hat man bestimmt durchgehend Freude mit Kunderas Werk!
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