Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

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Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry
ET (Original)
2012
ISBN-13
9783596195367

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Brief, der alles verändern sollte, kam an einem Dienstag.

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Handlungsort

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Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

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Was im Leben wirklich wichtig ist

Harold ist in Rente und lebt so in den Tag hinein. Mit seiner Frau Maureen verbindet ihn nicht mehr viel, außer dass sie in einem Haus wohnen und die Beziehung zu seinem Sohn David scheint sehr schwierig zu sein. Da erreicht Harold eines Tages ein Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie. Diese ist unheilbar an Krebs erkrankt und schickt ihm einen Gruß aus dem Hospiz, in dem sie sich mittlerweile schon befindet. Zuerst will Harold ihr nur einen Brief schicken, aber auf dem Weg zum Briefkasten, wird ihm immer mehr klar, dass ein Brief alleine nicht ausreicht und er geht weiter. Erst bis zum nächsten Briefkasten, dann bis zum wieder nächsten Briefkasten und irgendwann beschließt er, dass er die gesamte Strecke zu Fuß zurücklegen möchte: für Queenie, aber auch für sich selbst.

Die Wanderung wird dabei nicht nur körperlich anstrengend, sondern er fängt auch an sein gesamtes Leben zu rekapitulieren. Von der nicht ganz einfachen Kindheit, bis zu den ersten glücklichen Tagen seiner Ehe und schließlich auch zu den Zeitpunkten, an denen sein Glück anfing zu zerbrechen. Das liest sich oft sehr traurig und während der Lektüre war ich oft den Tränen nahe. Harold hat mir die meiste Zeit sehr leid getan, aber irgendwann hat er an Größe gewonnen und ich habe angefangen ihn zu bewundern.

Und so wie ich als Leser angefangen habe ihn zu bewundern, so wird das auch im Buch transportiert. Schön ist dabei, dass die Geschichte zwischen ihm und seiner Frau hin und her springt und auch erzählt wird, wie auch sie anfängt ihr gemeinsames Leben zu reflektieren und auch endlich zu verzeihen. Das tun beide. Sich selbst und auch gegenseitig sich zu verzeihen.

Auf seiner Wanderung begegnet Harold dabei Menschen, die sich von ihm inspiriert fühlen, die selber ihr Päckchen zu tragen haben oder auch welche, die sich einfach nur in seinem Rampenlicht sonnen wollen. Schön werden hier auch die unterschiedlichsten Charaktere gezeigt und auch wieder gut dargestellt, wie die Medienwelt etwas schnell hoch hypen kann, um es dann genauso schnell auch wieder zu vergessen.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, dass mich oft sehr angerührt hat, das mich als Leser aber trotz allem mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen zurück gelassen hat. Ein wunderbarer Roman, der einen wieder zum Nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben bringt.

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