Andreas Eschbach: Eine Billion Dollar

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Andreas Eschbach: Eine Billion Dollar
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785720493

Informationen zum Buch

Seiten
734

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Ein junger Amerikaner ist von heute auf morgen der reichste Mann der Welt - durch ein Erbe, das vor 500 Jahren angelegt wurde und das durch Zins und Zinseszins auf eine Billion Dollar ange-wach-sen ist. Doch welcher Plan steckt hinter diesem Erbe, und ist er wirklich ausersehen, ihn zu erfüllen?

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Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was er oder sie mit einer Million Euro anfangen würde?

John Fontanelli ist ein junger Amerikaner, der sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, indem er per Fahrradkurier in New York Pizzen ausfährt.

Eines Tages wird er zu einem Anwaltsgespräch eingeladen, wo man ihm eröffnet, dass er von einem Vorfahren aus dem 16. Jahrhundert sage und schreibe eine Billion Dollar geerbt hat. Giacomo Fontanelli hatte in seinem Testament verfügt, dass sein jüngster lebender Nachkomme im Jahre 1995 das Geld erhalten sollte, um damit der Welt "die Zukunft zurückzugeben".

Für John wird plötzlich alles ganz anders. Seine Geldsorgen ist er auf alle Fälle los, doch erst langsam begreift er, was diese Riesensumme tatsächlich bedeutet. Er muss lernen, sich in der Finanz- und Geschäftswelt, aber auch in der High Society zurechtzufinden, unzählige Bittsteller melden sich zu Wort, und eines Tages willigt er ein, sich mit dem seltsamen anonymen Anrufer zu treffen, der ihn seit Wochen belästigt.

Dieser Malcolm McCaine will als gewiefter Geschäftsmann in Johns Dienste treten, und da John vom Big Business keine Ahnung hat, stellt er ihn ein. Mit McCaines Hilfe baut sich ein riesiger Konzern auf, der in alle wichtigen Wirtschaftszweigen tätig ist und nicht nur die Finanzwelt, sondern auch die Weltpolitik beeinflusst.

John treibt dabei ständig die Frage um, wie er der Menschheit die Zukunft zurückgeben soll, und ist mehr als einmal schockiert von McCaines brutalen Geschäftsmethoden, die auf dem Rücken der Angestellten und der Umwelt ausgetragen werden, die er eigentlich schützen wollte...

Hauptfazit dieses Buches ist wohl, dass nicht alles Gold ist, was glänzt - Konzernchefs und Finanzbosse kommen gar nicht gut weg in Eschbachs Buch. Dafür stellt er gewagte, teils ziemlich beängstigende, aber nicht uninteressante Theorien über Marktmechanismen, Geldwesen und die Zukunft der Welt auf.

Im Mittelteil wird das Buch erst einmal etwas zäh - nachdem man mit John die "Gewöhnungsphase" erlebt hat, geht es dann hauptsächlich um Akquisitionen des Fontanelli-Konzerns und andere Geschäfte, um Markt und Börse, was ich teils etwas langweilig fand. Doch dann zieht das Buch wieder etwas an und gipfelt in einem spannenden Schlussteil, in dem auch einige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte eine tragende Rolle spielen, als John sich endlich klar wird, was er tatsächlich mit seiner Macht anfangen will.

Sprachlich ist das Buch ab und zu ein wenig holprig, seltsame Metaphern und Ausdrücke, die wie eine nicht sehr gelungene Übersetzung aus dem Englischen wirkten, haben mich gelegentlich ein wenig genervt.

Sehr schön fand ich die Ausstattung des Buches, nicht nur den Umschlag, der in Farbe und Schriftart US-Dollarscheinen nachempfunden ist, sondern auch das "Dollarnoten-Muster" auf dem Vorsatzblatt.

In der Bibliothek läuft das Buch unter "Thriller" - nach der Hälfte des Buches fand ich die Bezeichnung immer noch nicht passend, doch aufgrund der Entwicklungen im letzten Drittel kann man das durchaus so stehen lassen.

Abrechnung mit den menschenverachtenden Geschäftsmethoden großer Konzerne, Warnung vor der Endlichkeit der Ressourcen der Erde, Übervölkerung und wachsender Umweltbelastung und viele Bezüge zur Zeitgeschichte (das Buch spielt 1995-1998 ) machten das Buch für mich trotz der kleinen Mängel für mich durchaus lesenswert, auch wenn das eine oder andere ein wenig dick aufgetragen schien.

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Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass mich auf solch eine Art fasziniert hat: Der Roman "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach verknüpft eine fiktive Geschichte mit der Realität. Die Geschichte von einer 1-Billion-Dollar-Erbschaft ist so außergewöhnlich, dass einem beim Lesen absolut bewusst ist, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Die Ideen und Erkenntnisse jedoch, die auftreten, bei den Überlegungen, wie das Geld einzusetzen ist, um die Menschheit zu retten, lassen sich sehr gut mit der Wirklichkeit verbinden. Beim Lesen entdeckt man Dinge, die eigentlich ganz einleuchtend sind, über die man aber nie nachgedacht hat. Man kommt oft zu erschreckenden Einsichten. Der Roman ist äußerst spannend geschrieben. Jedes Kapitelende wirft eine neue Frage auf, die es einem fast verbietet das Buch aus der Hand zu legen. Somit fällt es nicht schwer sich zu motivieren, ein solch langes Buch von 880 Seiten zu lesen. Ich bin begeistert von diesem Roman und kann ihn nur weiterempfehlen. Es werden Probleme der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, kurz: Probleme der Menschheit durchdacht und verschiedene Lösungsvorschläge gegeben.

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Wenn man schon immer mal wissen wollte, wie die ganze Welt und dessen wirtschaftliches System zusammenhängt, das Ganze aber schön verpackt haben will in einem Roman, dann ist man bei "Eine Billion Dollar" absolut an der richten Adresse! Ich habe noch nie ein Buch eines Autors gelesen, der es trotz eines relativ trockenen Themas (Wirtschaft) schafft, eine so fabelhafte, ausgefallene Story zu schreiben, die auch noch an keiner Stelle wirklich langweilig ist. Ich fraß mich förmlich durch die über 800 Seiten und als ich fertig war, wollte ich am liebsten noch mehr lesen und weiterlesen und immer weiter! Das einzige, was mir nicht gefallen hat, ist der Schluss: Hier würde ich mir einen Folgeband wünschen. Aber ein wirklich wunderbares, spannendes und hintergründiges Buch, das auch noch während des Lesens Wissen vermittelt. Super!

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Wie man bereits durch die unterschiedlichsten Kommentare lesen kann spaltet sich hier die Gemeinde. Ich persönlich fand es auch am Anfang sehr interessant und kurzweilig, zwischen durch etwas langwierig aber nie langweilig und war auch vom Ende etwas enttäuscht. Alles in allem finde ich trotzdem dass das Buch lesenswert ist.

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Das erste Buch, das ich von Andreas Eschbach gelsen habe. Davor habe ich "Das Jesus Video" immer wieder, abgeschreckt vom Titel, im Laden liegen lassen. Dieses Buch aber hat mir so gut gefallen (ja, das Ende ist enttäuschend, das geb ich zu. Aber es ist auch das einzige Ende, dass ich mir für dieses Buch wünsche), das ich danach das Jesus Video lesen musste. Ein teil der Faszination kam sicherlich auch durch den Bezug zur Geschichte, da ich kurz vorher eine anderes Buch gelesen hatte in dem es z.B. um die Fugger ging. Ich kann dieses Buch empfehlen.

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Ich habe das Buch "Eine Billion Dollar" zufällig in einem Regal gefunden und fing völlig neutral, ohne Erwartungen, an zu lesen. Nach den ersten 200 Seiten war ich hell auf begeistert und versetzte mich gerne in die Hauptperson (klar wenn man eine Billion Dollar hätte - oder?). Doch mit steigernder Anzahl der Seiten gab das Buch einfach nicht mehr das her was ich mir nach dem guten Beginn erhofft hatte. Langwierige Zusammenhänge der Wirtschaft machten das Buch nach einer Weile relativ trocken. Ich erhoffte mir immer wieder, dass gegen Ende es Buches etwas Spannung aufkommen würde, doch dies war, zumindest bei mir, nicht mehr der Fall. Im Prinzip ist es ein grund-solides Buch, dass sich besonders für Menschen eignet, die ein Faible für Zusammenhänge von Wirtschaftskreisläufen übrig haben.

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