Michel Houellebecq: Elementarteilchen

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Michel Houellebecq: Elementarteilchen
Verlag
ET (D)
1999
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Les particulaires élémentaires
ET (Original)
1998
ISBN-13
9783548600802

Informationen zum Buch

Seiten
356

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Handlungsort

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Die beiden Halbbrüder Michel und Bruno könnten wohl kaum verschiedener sein. Michel ist Molekularbiologe, pflegt kaum Kontakte und lebt sehr in sich zurück gezogen. Bruno dagegen verbringt die meiste Zeit damit, seinen sexuellen Phantasien nachzuhängen. Die Mutter der beiden, eine Anhängerin der 68er-Ideale, brachte diese beiden Kinder von verschiedenen Vätern zu Welt und kümmerte sich schon bald nicht mehr um sie. So wuchsen die beiden getrennt voneinander bei verschiedenen Verwandten auf, lange, ohne überhaupt voneinander zu wissen. Erst in der späten Jugend bekommen sie Kontakt, den sie von da an unregelmäßig aufrecht erhalten.

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Ein großer Roman, der wegen seiner Radikalität nichts für die breiten Massen ist. Während sich viele, angewidert von den z.T. pornographischen und äußerst gewaltätigen Darstellungen, bereits nach den ersten hundert Seiten abwenden, fühlt Houellebecq den Absurditäten der heutigen Zeit in seinem Buch "Elementarteilchen" genau den Nerv. Doch mit seiner mitreißenden Liebe zum Detail und beiden bemitleidenswerten Protagonisten dieses Buches ist Houellebecqs bisher bestes Buch nicht nur eine zum Nachdenken anregende Zeitkritik, sondern auch ein perfekt geschriebener Roman. Insbesondre das Ende, eine Scheinutopie à la Huxley, reiht sich in die Tradition der großen visionären Zukunftsromane des 20. Jahrhunderts ein und belohnt den Leser für sein bisheriges Durchhaltevermögen durch ein zutiefst erschütterndes und aufwühlendes Buch.

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Ein gut geschriebener, jedoch ausgesprochen trostloser Lesestoff (siehe oben) - jede kleine Hoffnung auf ein bisschen Glück für die Protagonisten dieses Buches wurde nach wenigen Seiten wieder zerstört. Mehrfach wollte ich das Buch weglegen, aber dann war ich doch zu neugierig ob nicht wenigstens einem der Brüder ein kleines Lebensglück auf Dauer vergönnt sein möge. Alles nur reine Phantasie? Ich weiss nicht... Auch wenn das Buch keine Freude im herkömmlichen Sinn beim Lesen bereitet - zum Nachdenken regt es auf jeden Fall sehr an. Und das ist mehr, als viele Bücher können!

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