Elin Hilderbrand: Winterglanz

 
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Elin Hilderbrand: Winterglanz
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Winter Street
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783442483594

Informationen zum Buch

Seiten
288

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Er denkt sich nichts dabei, Zimmer 10 zu betreten, ohne anzuklopfen.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Kelley Quinn ist ein glücklicher Mann: Er ist Besitzer des „Winter Street Inn“, einer hübschen Pension auf Nantucket, und stolzer Vater von vier erwachsenen Kindern. Jetzt steht das Fest der Liebe vor der Tür, und Kelley freut sich auf besinnliche Feiertage im Kreis der Familie. Als er allerdings seine Gattin Mitzi dabei erwischt, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken. Mit vier Kindern, die um ihre eigenen Probleme kreisen, bleibt es nun an Kelleys Exfrau Margaret hängen, das Weihnachtsfest im „Winter Street Inn“ zu retten ...

Autoren-Bewertungen

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Weihnachten auf Nantucket

Kelley Quinn lebt auf Nantucket und betreibt dort mit seiner Frau eine schicke Pension. Weihnachten steht vor der Tür und er möchte gemeinsam mit seiner Familie ein schönes Fest verbringen. Der Weihnachtsmann ist bestellt und reist extra wie jedes Jahr an. Doch er beschert Kelly eine unerwartete Überraschung. Kelley erwischt seine Frau Mitzi und Santa beim Knutschen und die besinnliche Stimmung ist dahin, als Mitzi ihn kurzerhand verlässt.
Was soll das nur für ein Weihnachtsfest werden?

Meine Eindrücke
In dieser Geschichte geht es um Kelly, seine vier Kinder und die beiden Frauen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben. Abwechselnd erzählen sie was sie vom 23. bis 25. Dezember erleben, welche Probleme sie haben und was ihnen sonst noch durch den Kopf geht, über die eigene Vergangenheit und die Familie.

Kelly steht vor einer Katastrophe. Seine Frau hat ihn verlassen und die Pension läuft nicht mehr so gut wie früher. Seine Kinder haben ihre ganz eigenen Probleme, sei es mit ihren Partnern, oder wie sie sich ihre eigene Zukunft vorstellen. Und langsam entwickelt sich die Handlung Richtung Heilig Abend, der eigentlich immer ein großes Fest für die Familie, ihre Freunde und Gäste war.

Insgesamt sind es fünf Personen aus deren Blickwinkel wir die Zeit bis zum Weihnachtsfest erleben dürfen.
Durch die vielen Erzähler wird die Handlung zwar abwechslungsreich, aber ich konnte aufgrund der häufigen Wechsel keine Verbindung zu den Personen aufbauen.
Und das erklärt für mich das Hauptproblem des Buches. Es konnte mich einfach nicht fesseln und ich habe mich zwar ganz nett unterhalten gefühlt, aber es fiel mir leicht das Buch wegzulegen.

Die Familie und die Liebe stehen im Mittelpunkt und jeder Handlungsstrang für sich bietet genug Dramatik und Unterhaltung, die ausreichend für einen fesselnden Roman hätten sein können. Doch dafür wären mehr Raum und damit mehr Seiten notwendig gewesen.

Fazit: Drei Tage im Leben einer Familie, die für unbeschwerte Lesemomente sorgen.

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Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
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Plot / Unterhaltungswert 
 
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Bewertung (je höher desto besser)
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Rezensionen
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Sprache & Stil 
 
4.0

Wohlfühlbuch

Es fällt mir irgendwie schwer zu dem Buch eine Rezi zu schreiben. Einerseits fand ich zu den Charakteren keinen Zugang, aber andererseits wollte ich immer wissen wie es weiter geht, was dann doch irgendwie seltsam ist.

Es hat mich weder berührt dass Kelley von seiner Frau Mitzi betrogen wird, noch dass Tochter Ava von ihrem Freund Nathaniel zu Weihnachten allein gelassen wird oder dass Sohn Patrick sich in dubiose Geschäfte verstrickt. Diese ganzen Geschichten plätscherten an mir vorbei. Ich fand es zwar interessant die ganze Story aus den jeweiligen Perspektiven zu betrachten, aber wirklich mitgelitten oder mit gefühlt habe ich nirgends. Ich blieb neutraler Beobachter.

Und genau das machte das Buch aber auch so besonders. Ich stand als Leser außen vor und betrachtete das Leben dieser Menschen ohne mitzufiebern. Der Schreibstil der Autorin war aber so ruhig und angenehm dass ich es immer wieder gerne zur Hand nahm um weiter zu lesen. Ich würde das Buch als richtiges Wohlfühlbuch bezeichnen.

Insgesamt umfasst die Handlung drei Tage, vom 23. bis 25. Dezember. Und hier liegt auch ein Problem dass ich mit dem Buch am Schluss hatte: es hört einfach auf. Sämtliche Handlungsstränge bleiben in der Luft hängen und man weiß nicht wie es ausgeht. Was ist nun mit Bart, dem jüngsten in der Familie? Wie geht es mit dem ältesten Sohn, Patrick, weiter? Was passiert mit der Pension?
Es bleiben dermaßen viele Fragen offen, die man gerne beantwortet hätte. Vielleicht gibt es ja mit diesen Figuren mal eine Fortsetzung..

Alles in allem fand ich das Buch aber sehr angenehm zu lesen.

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Winterglanz


Kelley Quinn ist 62 Jahre alt, Vater von vier inzwischen erwachsenen Kindern und Inhaber einer Pension. Eigentlich ist er zufrieden mit seinem Leben, doch dann erwischt er ausgerechnet am Weihnachtstag seine Frau Mitzi in einer eindeutigen Situation mit einem anderen Mann. Kelley ist fassungslos, doch auch seine Kinder haben ihre eigenen Probleme. Was wird nun aus dem Weihnachtsfest? 

Mein Leseeindruck:

"Winterglanz" ist mein erstes Buch von Elin Hilderbrand, obwohl ich vorher schon viel von der Autorin gehört habe. Ich war somit sehr neugierig auf dieses Buch, zumal ich sehr gerne Bücher lese, die zur Weihnachtszeit spielen. 
Der Schreibstil von Elin Hilderbrand hat mir eigentlich recht gut gefallen. Das Buch hat sich sehr flüssig und sehr schnell lesen lassen. ABER: Leider kamen bei mir keinerlei Gefühle an. Dabei ist die Geschichte an sich sehr emotional. Ich habe diese Gefühle nur leider nicht spüren können beim Lesen, was sehr schade ist. Ich war hier nicht "mittendrin", sondern nur Zuschauer. 
Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Figuren zum Teil so "besonders" waren und darauf so viel Wert gelegt wurde. Kelleys Exfrau ist zum Beispiel eine sehr berühmte und beliebte Nachrichtensprecherin, die den Außenminister persönlich kennt und  keine normale Strickjacke trägt, sondern natürlich eine Chanel-Strickjacke. Ich persönlich habe lieber "normale" Figuren, die für mich authentischer wirken. 
Trotzdem habe ich das Buch im Großen und Ganzen aber doch recht gerne gelesen. Es ist eine schöne leichte Lektüre, die gut in den Herbst bzw. Winter passt. Obwohl bei mir leider die Gefühle nicht ankamen, die das Buch vermitteln möchte, hatte ich trotzdem schöne Lesestunden mit der Lektüre. 

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