Daniel Wichmann: Ella: Ein Hund fürs Leben

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Daniel Wichmann: Ella: Ein Hund fürs Leben
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783855357949

Informationen zum Buch

Seiten
220

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Jetzt sag schon, wo wir hinfahren."

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Handlungsort

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Für Daniel hat der Horror einen Namen: Hund. Als er in einem Anflug von Verzweiflung seiner Freundin trotzdem einen kauft, gerät sein Leben völlig aus den Fugen. Ein ebenso warmherziger wie wahrhaftiger Roman über unklare Verhältnisse zwischen Mann und Frau û und über einen Hund, der aufräumt.

Daniel ist Anfang 30, lebt mit seiner Freundin Lina in Berlin und hat seit frühester Kindheit, die er in der tiefsten westfälischen Provinz verbrachte, panische Angst vor Hunden. Sieht er einen Vierbeiner auch nur von Weitem, wechselt er die Straßenseite. Ansonsten ist das Leben schön: Das Ende des Studiums ist nah, aber nicht zu nah, und abends trifft er seinen Kumpel Thomas auf ein frisch gezapftes Helles. In letzter Zeit redet Lina allerdings erschreckend oft von Zukunfts- und Familienplanung.Als es deswegen wieder einmal kracht und Lina von Daniel einfordert, ein Opfer zu bringen, nimmt er sie beim Wort und kauft ihr einen Hund. Eine Kurzschlussreaktion mit Folgen: Als die Dalmatiner-Mischlingshündin Ella in die gemeinsame Wohnung zieht, muss Daniel nicht nur erleben, wie die neue Mitbewohnerin am Sofa ihr Revier markiert und genüsslich seine Klamotten zerkaut, sondern auch größere Fleischmahlzeiten bekommt als er. Schwanzwedelnd und mit treuem Hundeblick stellt Ella plötzlich vermeintliche Gewissheiten infrage - und eröffnet Daniel einen neuen, unverhofften Horizont.

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(Aktualisiert: 19 Februar 2014)

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Eine herzerwärmende Geschichte

Daniel hat ein Problem: Er hat Angst vor Hunden. Schon als kleiner Junge wusste er ganz genau, welchen Gartenzaun er in Ibbenbüren meiden musste, um angsteinflößendem Gekläffe zu entgehen. Jetzt, als in Berlin lebender Student, hat er ein weiteres Problem: Lina, seine Freundin entfernt sich immer mehr von ihm und nun ist auch noch der elterliche (und sehr geliebte) Hund gestorben. Nach einem Krach wagt er den Schritt und schenkt Lina anstatt eines Blumenstraußes den Welpen Ella. Irgendwie wird er das mit seiner Angst schon in den Griff bekommen.

Was die drei in ihrer Berliner Wohnung erleben - angefangen mit der noch nicht vorhandenen Stubenreinheit (kleineres Malheur, über missmutige Nachbarn bis hin zur ersten Läufigkeit (großes Malheur!) - schildert Daniels Alter Ego Daniel Wichmann mit so viel Charme und Witz, dass sich wohl jeder Hundeliebhaber auf die eine oder andere Art wiedererkennt. Daniel ist manchmal der typische Großstadt-Student: So ein bisschen verstecktes Peter-Pan-Syndrom mit dem vollen "Ich will nicht erwachsen werden" Programm. Ebenfalls typisch Großstadt-Yuppie mit allen Problemen, die Berlin so mit sich bringt (Neukölln mit vielen Hundehaufen durfte ich selbst schon kennen lernen). Und dennoch: Manchmal und immer öfter handelt er verantwortungsbewusster und trotz seiner Unerfahrenheit bei der Hundeerziehung auch oft intuitiv richtig. Im Gegensatz zu Lina, die oft den Eindruck einer sehr egoistischen jungen Schuhverkäuferin macht, war Daniel mir immer sehr sympathisch.

Die Geschichte macht Spaß. Sie liest sich sehr locker und leicht, mit ein paar Sinnkrisen, aber ohne größere Dramen. Ella ist einer dieser Hunde, die sich in jedes Herz schleichen mit ihrem treuherzigen Blick und damit ist sie ihrem Daniel sehr ähnlich: Beiden kann man irgendwie nicht böse sein. Jedenfalls nicht für lange.

Obwohl der Autor den gleichen Namen trägt und auch sein Hund Ella heißt, ist der größte Teil der Geschichte rein fiktiv, wie er mir in einem Interview erzählt hat. Das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Vor allem "Hundemenschen" sei diese herzerwärmende Geschichte empfohlen.

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